In dieser Folge ist Malou Gehleitner zu Gast – das Gesicht hinter @wiewienenwohnt, einem der schönsten Instagram-Kanäle rund ums Wohnen. Vor zwei Jahren hat sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt – nicht ohne Herzklopfen. Sandra und Malou sprechen über Malous tauben Kater Puschkin und darüber, warum in Wohnungen immer die Tiere die eigentlichen Stars sind.
Malou (“Wie Wien wohnt”) & Pushkin
In dieser Folge ist Malou Gehleitner zu Gast – das Gesicht hinter @wiewienenwohnt, einem der schönsten Instagram-Kanäle rund ums Wohnen. Seit über sechs Jahren besucht Malou Menschen in ihren Wohnungen und zeigt, wie vielfältig das Leben in dieser Stadt aussehen kann.
Vor zwei Jahren hat sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt – nicht ohne Herzklopfen. Sandra und Malou sprechen über Malous tauben Kater Puschkin, der sich mit zwei Hunden bestens versteht, und darüber, warum in Wohnungen immer die Tiere die eigentlichen Stars sind.
Außerdem: Wie ist Malous Buch über Wiener Wohnungen entstanden? Und warum können weder Sandra noch Malou so richtig auf sich stolz sein – obwohl sie es unbedingt sollten?
Eine Folge über Katzenliebe, Selbstständigkeit, Körperakzeptanz, Selbstzweifel und vielleicht das coolste Zukunftsprojekt, das zwei Frauen in einem Wiener Wohnzimmer geplant haben…
✨Cat People ist ein Podcast von Sandra Herbsthofer und Teil des Podcast-Netzwerks Missing Link. Idee, Recherche & Moderation: Sandra Herbsthofer. Verpackung: Alexander Weller. Grafikdesign: Paul Jochum.
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🎧Kapitelmarken:
[00:00] Intro & Begrüßung
[01:40] Malou & Wie Wien wohnt – Der Kanal vorgestellt
[02:13] Selbstständigkeit: Vom Job ins eigene Business
[04:10] Wohnen & Tiere – Was Malou beim Besuch auffällt
[05:57] Katzenliebe in Wohnungen: Lieblingsmomente aus sechs Jahren
[06:54] Malous tierischer Haushalt: Kater Puschkin & zwei Hunde
[08:07] Puschkin ist taub – die Geschichte dahinter
[10:40] Staubsauger-Grooming & lustige Katzen-Alltage
[11:22] Malous Katzenleben von Kindheit an: Maja, Pizzi, Puschkin
[13:48] Sandras Katzenbiografie: Tobias & Blacky
[18:33] Urnen, Abschied nehmen & was Katzen bedeuten
[20:30] Crazy Cat Lady – Was steckt hinter dem Begriff?
[26:14] Katzensitting als Berufung & Lieblingsjob
[29:42] Das Vivien-wohnt-Buch: Entstehung, Crowdfunding & Erfolg
[33:23] Selbstzweifel, Stolz und das ewige „Was kommt als Nächstes?"
[38:00] Gemeinsame Projekte & Community-Ideen
[41:40] Blitzfragerunde: Popkultur-Katze, Katzennamen & Schlusswort
[43:44] Outro & wie ihr Cat People unterstützen könnt
Sandra: Willkommen bei Cat People, [00:00:20] dem Podcast mit Menschen, die ihr kennen könntet und ihren Katzen. In dieser Folge treffe ich Malou, die den tollen Instagram-Account @vivienwohnt macht. Wir haben über ihr Leben mit ihrem tauben Kater Puschkin und zwei Hunden gesprochen, über Selbstständigkeit, Selbstzweifel und Erfolgsmomente.
Sandra: Und ich habe in [00:00:40] dieser Folge auch richtig viel Persönliches über mich erzählt. Was das ist, das hört ihr jetzt. Hallo, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Ich bin Sandra und ihr hört Cat People, der Podcast über Menschen, die ihr kennen könntet und deren Katzen. Und heute in dieser Folge ist alles ein bisschen anders als sonst.
Sandra: Ich hab die Malou [00:01:00] Geleitner bei mir. Hallo Malou.
Malou: Hallo.
Sandra: Hi. Ähm, bevor wir loslegen, ein bissel was zum Setting, weil vielleicht hört ihr es auf der Tonspur das eine oder andere Mal. Wir nehmen nicht wie sonst oft bei meinen Gästen auf, sondern heute als Premiere bei mir zu Hause. Das heißt, ihr hört vielleicht meine beiden Katzen Gulasch und Langos auf der Tonspur.
Sandra: Ähm, so viel zum Setting. [00:01:20] Hallo Malou, schön, dass du da bist.
Malou: Danke. Danke, dass ich Gulasch und Langos endlich mal kennenlernen durfte.
Sandra: Ja, es schließt sich ein Kreis, weil vor Jahren in meiner alten Wohnung waren die auf deinem Kanal. Du bist da nämlich der, die Person, das Gesicht hinter Vivin wohnt.
Malou: Genau.
Sandra: Einer unserer tollsten Instagram-Kanäle, die wir haben. Geh.[00:01:40]
Sandra: Ähm, und du, äh, seit wie viel Jahren machst du das eigentlich?
Malou: Jetzt mittlerweile seit über sechs Jahren, also.
Sandra: Seit über sechs Jahren bildest du ab, wie man in dieser wunderschönen Stadt wohnen kann.
Malou: Genau. Also ich mach das jetzt seit zwei Jahren selbstständig und davor war ich immer so vollzeitig ange, also hab [00:02:00] gearbeitet und nebenbei am Wochenende fünfzehn Wohnungen oder so besucht.
Malou: Wow. Ja, und jetzt kann ich das viel besser aufteilen, was mir gut gefällt, aber ja.
Sandra: Wie ist das so? Also wie war der Sprung ins, ähm, Entschuldige von einer Selbstständigen zur anderen. Wie war der Sprung für dich von der Anstellung ins, äh, in die Selbstständige Arbeit?
Malou: Schrecklich. Es war so [00:02:20] schrecklich. Ich hab so Angst gehabt, halt mich selbstständig zu machen in überhaupt in Österreich, wo man wirklich viel Negatives nur hört.
Malou: So, das Gute daran ist, man kann sich die, also die Zeit selber einteilen. Das, glaub ich, kennst du ja auch gut, aber ansonsten, ich mein, so bürokratisch war das wirklich die Hölle. Aber man, es ist wirklich so Learning by Doing und ich lieb's jetzt. Es [00:02:40] ist ein bissl anstrengend noch immer, aber grundsätzlich ist es eine andere Art von Arbeit und es ist eigenartig, dass man halt der eigene Chef ist.
Sandra: Mhm.
Malou: Ich glaub, du kennst das auch
Sandra: richtig gut, oder? Ja, voll. Ich glaub, also ich hatte niemanden in meinem Umfeld, der selbstständig war, als ich eigentlich aufgewachsen
Malou: bin.
Sandra: Mhm. Und ich finde, es macht einen Riesenunterschied, wenn man aufwächst in einem [00:03:00] Unternehmerhaushalt- Ja. -äh, wo man irgendwie vorgelebt kriegt, dass, dass irgendwie dann alles geht und wie Arbeit sich verändert und wie vielleicht auch Zugänge zu Arbeit sich verändern und so.
Malou: Ja, ich musste mich halt wirklich umhören.
Sandra: Sehr.
Malou: Ähm, aber ich verstehe das komplett. Es ist wirklich eine andere Art vom Leben und es ist halt wirklich unterschätzt, [00:03:20] wie viel wir am Staat, zum, also dem Staat geben. Also ich, ich sag immer so Hut ab an alle, die halt selbstständig sind. Und ich will immer jeden, jede Einzelperson halt unterstützen, weil ich weiß, es geht halt so viel Arbeit da rein.
Malou: Also ich bin für alles da. Ich will jeden unterstützen, weil ich [00:03:40] denk mir nur immer: "Wow, toll, dass du das so selber geschafft hast." Weil das ist Ja.
Sandra: Das ist eine von den, äh, Gemeinsamkeiten, die wir haben. Äh, es gibt aber vielleicht noch ein paar andere. Unter anderem ist, äh, unser Job, unser beider Jobs davon geprägt, dass wir in die Wohnungen von anderen Leuten reinschauen dürfen, was wunderschön ist.
Sandra: Ja. Du ja ein [00:04:00] bissl auf der Suche nach, äh, den Wohnungen und den Menschen, die drinnen sind. Mir geht's immer so ein bissl mehr die Katzen.
Malou: Aber ich lieb's. Bei mir ist es halt zusammen einem. Bei dir, du-- Ich will genau das auch machen. Ich werde nur hingehen, die Katzen oder die Hunde sehen und das war's.
Malou: Also irgendein Haustier eigentlich. Aber für mich war's auch wirklich, als ich hier reingekommen bin, war ich auch wirklich erstaunt. So: wow, ich muss eigentlich hier [00:04:20] nichts filmen. Ich bin für dich da und die Katzen.
Sandra: Oh, das ist voll schön. Vielleicht steigen wir da gleich ein. Äh, du hast wie gesagt, du bist die Person hinter dem Instagram-Kanal vivienwohnt.
Malou: Mhm.
Sandra: Es gibt in diesen sechs Jahren, in denen du das machst, von Kleinstapartments bis [00:04:40] riesige Wohnungen- Mhm. -ist da alles dabei. Man kriegt Einblicke in die unterschiedlichsten Lebensrealitäten- Ja. -von Menschen. Es ist, äh, wirklich bezaubernd, äh, wie toll das da irgendwie abgebildet ist. Wenn man aufmerksam dir folgt und hin und wieder reinschaut, dann fällt einem auf, es sind doch immer mal wieder auch Haustiere zu sehen auf den, ähm, Fotos und [00:05:00] Videos, die da- Genau.
Sandra: -gepostet werden. Ist das, spielt das eine Rolle für dich, wenn du in die Wohnungen reinkommst, ob da auch Tiere leben?
Malou: Oh Gott, definitiv. Und ich liebe es, wenn es so eingerichtet ist für das Haustier. Also bei den Katzen, weil ich selber auch 'ne Katz, also einen Kater habe, ähm, merke ich immer wieder so, wenn da Möbelstücke genau für die Katze also gekauft [00:05:20] wurden oder, ähm, wie zum Beispiel so was, was du hier hast an der Wand, so, so 'ne Kletterwand.
Malou: Ich liebe so was. Es ist so schön zu sehen. Es, es gibt wirklich einen Unterschied zwischen jemand hat sich ein Haustier gekauft nur aus ästhetischen Gründen und Menschen, die Katzen oder ja Katzen eigentlich Wirklich lieben.
Sandra: Mhm.
Malou: Und das merkt man wirklich in den Wohnungen [00:05:40] drinnen. Ich liebe so was.
Sandra: Mhm.
Malou: Es ist wirklich schön zu sehen.
Sandra: Ist dir eine Katze, äh, in Erinnerung oder so ein Haushalt, so ein Katzenhaushalt aus den letzten sechs Jahren, die du besucht hast, wo du irgendwie gesagt, an den du dich irgendwie gern zurückerinnerst oder wo das Tier vielleicht besonders lustig oder lieb war?
Malou: Oh mein Gott, es gibt so viel.
Malou: Ich [00:06:00] meine, was mir jetzt so einfällt, ist die Tatjana im zweiundzwanzigsten Bezirk. Die ist jetzt mittlerweile eine gute Freundin von mir gewor-geworden. Aber als ich sie besucht habe, hat sie einen Kater namens Oscar. Das ist auch so ein roter Kater, so ein richtig crazy Cat, aber so cute. Aber so wirklich so ein Chonk.
Malou: Ich weiß nicht, ob du, ob du das [00:06:20] kennst, Chonk.
Sandra: Mhm.
Malou: Aber ja, der, der ist, der war so lieb. Aber jetzt, es gibt immer wieder so, ich war letzte Woche auch bei jemandem, der drei Katzen hat. Oder die Tamara zum Beispiel, die ist auch ja in meinem Vivien-Wohnt-Buch, die hat drei Katzen zu Hause, solche richtige große Maine Coons.
Malou: Und ach, ich liebe es. [00:06:40] Auch wenn sie so schüchtern sind und schön anzuschauen, aber ich liebe es halt wirklich, so in Wohnungen reinzugehen und da, da ist eine Katze oder mehrere.
Sandra: Das finde ich halt auch. Also mir geht das dann auch immer so, also selbst bei mir in der Wohnung, ähm, ich arbeite von daheim und wir sitzen hier quasi so im Wohnzimmer Slash Büro.
Sandra: Und immer wenn ich am Schreibtisch sitze und ich lasse meinen Blick durch die Wo-, durchs [00:07:00] Wohnzimmer irgendwie, ähm, und da liegt irgendwo eine Katze, geht mir echt immer das Herz auf. Ist echt so.
Malou: Ja, oder? Es ist so schön zu sehen, dass man nicht so alleine ist. Mhm. Und zweitens, dass die Katze oder die Kat, äh, alle, also wenn man mehrere hat, dass sie sich halt wirklich wohlfühlen zu Hause.
Malou: Mhm. Ich glaube, bei dir merkt man das auch extrem. Also ...
Sandra: [00:07:20] Das ist lieb.
Malou: Ja.
Sandra: Du hast dein Buch erwähnt, über das reden wir dann auch gleich noch. Mhm. Ähm, aber vielleicht zuerst mal so einen Blick in dein Zuhause. Mhm. Du lebst, äh, mit einem Kater zusammen und mit zwei Hunden.
Malou: Genau, jetzt ist mein Freund bei mir eingezogen und der war Ich muss sagen, er war früher, hat er mir erzählt, er ist nur so ein Hundemensch gewesen.
Malou: Das sind auch seine ersten [00:07:40] Haustiere, die er selber halt geholt hat. Und als er jetzt bei mir eingezogen ist und den Pushkin, also meinen Kater, kennengelernt hat, der hat sich so verliebt. Jetzt sagt er so, ja, in Zukunft will er so eine Konstellation immer Hunde und Katze und ich bin eher so ein Katzenmensch.
Malou: Mhm. Das ist schwierig, aber die, die lieben sich. Also die verstehen sich so gut und Pushkin ist [00:08:00] ja auch taub und also Körpersprache bei denen läuft ziemlich korrekt, muss ich schon sagen.
Sandra: Aber voll aufregend. Wie war da das Kennenlernen zwischen Hunden und Katze? Weil ich finde, das kann ja auch so oder so ausgehen.
Malou: Ich meine, bei Pushkin habe ich wirklich Glück. Also er ist taub, aber trotzdem, er versteht sich mit jeder einzelnen Katze, außer die [00:08:20] von meiner Mutter. Und lustigerweise, er mag immer so jüngere Katzen. Das ist wirklich komisch. Aber grundsätzlich hat es super funktioniert. Also ich habe ihn eigentlich einfach in, also ins Zimmer reingelassen, wo die zwei Hunde waren und dann waren sie halt schon gleich befreundet.
Malou: Also, und jetzt reibt er schon so seinen Kopf gegen die, den, diesen [00:08:40] Riesenkopf von dem Hund und ich find's so süß.
Sandra: Mhm. Und checken die Hunde, dass, dass der nicht hört?
Malou: Ich glaube nicht, nein. Eigentlich gar nicht, nein. Weil manchmal bellen sie ihn an und er steht nur so da und er hat so einen schrägen Kopf.
Malou: Und denkt sich so: „Okay, what the hell is going on?" Wie süß. [00:09:00] Ja, ich liebe es.
Sandra: Wie haben Pushkin und du zusammengefunden?
Malou: Also meine, mein damaliger Kater, der hieß Pizzi, der war auch rothaarig und-
Sandra: Nur für die Tonspur, Malou, deutet, äh, mehrmals schon auf meinen orangenen Kater Gulasch, der neben uns hier chillt und ein Mittagsschläfchen macht.
Malou: Ja, [00:09:20] er sieht sie, er sieht ihnen so ähnlich und er ist halt leider verstorben, ganz plötzlich. Und dann habe ich mir immer gedacht: „Okay, vielleicht versuche ich es mal ohne Katze zu leben." Und meine Mutter war in Polen, ist dann zurückgekommen, weil ich habe nur Straßenkatzen immer gehabt, ist zurückgekommen mit so einem ganz kleinen weißen Kater und ich dachte mir [00:09:40] so: „Oh mein Gott, das ist wirklich Das beste Geschenk, was man mir geben kann, ist halt jemand, also einem Kater oder einer Katze ein neues Leben zu geben von der Straße.
Malou: Aber er war halt richtig klein. Und dann am nächsten Tag kann ich noch erinnern, ich habe ihn versucht immer so zu rufen oder so, ähm, Geräusche zu machen und er hat gar nicht reagiert. Und dann habe [00:10:00] ich so geheult. Ich so: "Oh mein Gott, er ist taub. Ich habe noch nie eine taube Katze gehabt." Und bin dann zum Tierarzt gegangen und er hat halt richtig gegen so eine Metalldose geschlagen und Pushkin hat einfach nur seine Pfote geschleckt und nicht gerade reagiert.
Malou: Aber ich liebe es jetzt. Ich find's jetzt wirklich. Für mich ist es eigenartig, [00:10:20] Katzen oder Kater zu sehen, die hören.
Sandra: Mhm.
Malou: Es muss so eigenartig sein. Ich so: Hä?
Sandra: Ich verstehe. Sie haben uns vorher kurz, ähm, schon drüber unterhalten, abseits von der Podcast-Aufnahme, äh, weil ich erzählt habe, ich habe heute schon Staub gesaugt und das ist immer ein, ein Stressmoment.
Sandra: Und du hast mir erzählt, du [00:10:40] kannst, ähm, deinen Kater absaugen
Malou: sogar. Hell ja. Ich muss ihn nicht mal bürsten. Ich muss einmal den Staubsauger anmachen und ihn halt durchbürsten und er steht einfach nur da. Also wenn er wegläuft, lasse ich ihn natürlich in Ruhe, aber er steht da und genießt es. Ich nehme an, er nimmt das so an, als ob ich ihn halt so mütterlich irgendwie so , [00:11:00] äh, wie heißt das, äh, groome.
Sandra: Ja, ja, ja, voll. Aber das heißt, du, ähm, ich habe herausgefunden, also du hast ja, du teilst ja auch hin und wieder was auf deinem Kanal, also bei Wie Wien wohnt, dass ich es aussprechen kann. Kannst auch
Malou: Wie wohnt Wien. Manche Leute sagen es so, das stört mich gar nicht. [00:11:20]
Sandra: Also egal wie wir es aussprechen, in der, in den Show Notes ist der Kanal auf jeden Fall richtig verlinkt.
Sandra: Teilst du ja auch hin und wieder was über dein Privatleben und da kamen schon mehrere Katzen vor, sage ich jetzt mal. Du hast einmal von deiner ersten Katze erzählt, ähm, die du als Kind hattest, die Maya hieß, glaube ich. [00:11:40] Warst du, bevor wir über Maya sprechen, in deinem Leben jemals katzenlos?
Malou: Nein, eigentlich gar nicht.
Malou: Wirklich gar nicht. Ich glaub, Maja kam zu uns, als ich fünf war und meine Schwester sechs, glaube ich. Und dann hatten wir Maja, dann hatten wir [00:12:00] Pizzi und jetzt habe ich Pushkin und meine Ka, meine Mutter hat Toto. Das ist so 'ne British Short Hair Katze, die wir, ähm, auch gerettet haben.
Sandra: Mhm.
Malou: Ja, war noch nie katzenlos.
Sandra: Aber das heißt, du hattest deine Katzen dann auch immer richtig lang, oder?
Malou: Richtig lang, ja. Also Maja wurde, ich glaube, dreizehn, vierzehn.
Sandra: Mhm.
Malou: Pizzi [00:12:20] leider nur acht. Pushkin ist acht. Oh Gott. Toto ist fünf. Ja.
Sandra: Okay, wow.
Malou: Es ist das beste Leben. Ich könnt, ich könnt ohne Katzen, glaube ich, nicht leben. Es ist für mich so ein anderes Lebensgefühl.
Malou: Ich weiß nicht, ob, hattest du eigentlich Katzen als Junges?
Sandra: Ähm, ja, also ich hatte [00:12:40] eine, ähm, ich hatte zwei Katzen in meiner Jugend. Eine ist wirklich so in ihrem ersten Lebensjahr überfahren worden. Das war extrem traumatisch, weil das war so eine Chaoskatze. Der war, also Freigänger. Ich bin in Niederösterreich aufgewachsen und der war eh immer so sehr, ähm, angstbefreit, [00:13:00] würde ich sagen.
Sandra: Also so eine Art Furchtlosigkeit, die ihm-
Malou: Oh. -
Sandra: nicht so gut getan hat, würde ich sagen. Also er ist auch zum Beispiel, oh, ich werde mich da für immer dran erinnern, das wird mich haun, glaube ich, bis ich sterbe. Ich bin manchmal in den Garten rausgegangen und da war, stand ein Marillenbaum und er ist manchmal an den Ästen hängen geblieben und dann so runtergewamelt- Was?[00:13:20]
Sandra: -von den Ästen. Wie so. Also-
Malou: Warte, war er auch ein roter Kater, oder?
Sandra: Nein, der war gestreift, aber ich finde, also so 'ne Tigerkatze, aber ich finde, er hatte voll die orange Katzenenergie. So Wildcat. Ja, voll. So
Malou: wirklich so 'ne Wildkatze gewesen,
Sandra: glaube ich. Wirklich, ja. Und der ist auch, der ist einmal, ist er mit so 'nem, so, der ist in Lieferautos eingestiegen, [00:13:40] wenn die ausgeladen haben und dann wurden wir so angerufen bei der Poststation, dass- Dass da ein Kater ist und wir müssen ihn abholen.
Sandra: Also der war wirklich wild, der hieß Tobias.
Malou: Süß.
Sandra: Ähm, und dann hab ich, ähm, danach, also das war so 'ne Katze, die bei uns im, im Dorf irgendwie geboren wurde und die haben wir dann bekommen. Und meine zweite [00:14:00] Katze war dann eine Katze aus dem Tierschutz, die hieß Blacky und die, ähm, war schwarz. Äh, und da kann ich mich noch dran erinnern, da bin ich mit meiner Mama ins, ähm, also zum Tierschutz, in so 'n, es war nicht das Tierquartier, aber irgendein, in Niedersachsen so 'n Tierschutzhaus.
Sandra: Ähm, und auf der [00:14:20] Quarantänestation so die kränkste Katze
Malou: hab ich mir ausgesucht und meine Mutter ist echt ausgerastet, weil die hat so, so, zum Start
Sandra: schon
Malou: von diesem, von diesem Leben, das, äh, bei uns eingezogen ist, hatte die schon eine extrem lange so Medikamentenrechnung und so. Wir haben
Sandra: erst
Malou: mal,
Sandra: glaub ich, wirklich viel Geld zahlen müssen, die aufzupäppeln, weil die war irgendwie [00:14:40] totales, die wurde auch, ähm, die war eingesperrt in so einen Karton und hatte ganz so aufgeschürfte Pfötchen- Oh mein Gott.
Sandra: -weil die da raus wollte. Und dann war die, also die Ohren haben nicht gepasst, die Augen haben nicht gepasst. Sie war wirklich ein Häufchen Elend, glaub ich, als sie eingezogen war. Aber ich glaub-
Malou: Ich glaub, du ziehst voll diese so Person, also Katzen mit viel [00:15:00] Persönlichkeit oder so Probleme. You're like, yes.
Malou: Ja,
Sandra: ja, vielleicht ist das so ein, ein, ein Retter, ähm, ein Retterinstinkt oder so, aber die, zu der hab ich mich direkt so verbunden gefühlt und die war dann auch, glaub ich, echt so die siebzehn geworden. Sechzehn oder siebzehn. Nicht
Malou: schlecht.
Sandra: Voll.
Malou: Nicht schlecht.
Sandra: Bis die dann auch überfahren worden ist leider.
Sandra: Was? Aber das ist einfach so 'n, ähm, [00:15:20] ja, so 'n ganz großes Learning für mich gewesen. Ich hab im Podcast schon öfter drüber erzählt, dass halt die Katzen am Land- Ähm, ja, da wo Autos fahren.
Malou: Ja.
Sandra: Die sind- Hört man
Malou: oft leider.
Sandra: Voll.
Malou: Und jetzt hast du zwei Indoor-Katzen, oder?
Sandra: Genau, jetzt habe ich zwei Indoor-Katzen.
Sandra: Ähm, die fünf sind beide. Oh, cute. [00:15:40] Und, ähm, genau, und das ist jetzt, sind jetzt eigentlich so meine ersten Erwachsenen, also seitdem ich erwachsen bin, meine ersten Katzen. Und ich bin jetzt an dem Punkt, glaub ich, wo du warst, ähm, wo du vorher gesagt hast, du hast überlegt, ob du dann ein paar Jahre ohne Katzen irgendwie klarkommst.
Sandra: Weil jetzt gerade denke ich mir, wenn's die zwei nicht mehr gibt, ich kann keine anderen Katzen haben.
Malou: Nein?
Sandra: Ich-
Malou: Das [00:16:00] sagt jeder, aber-
Sandra: Ja.
Malou: Ich meine, dann- Gib mir dann Zeit. Ein paar Monate. Ja, eh, eh. Man kann ja auch fostern, man muss die ja nicht behalten. Voll. Ich wollt das auch mal schon mal ausprobieren dann irgendwann mal.
Sandra: Ja, aber glaubst du, dass du das könntest? Weil ich denke mir so, die ist dann zwei Wochen bei mir und dann will ich immer, dass
Malou: sie auch- Versteh dich nicht so. Also versteh [00:16:20] mich.
Sandra: Ja.
Malou: Du gibst ihr Liebe und Essen und alles Mögliche, aber da ist keine Bind-- Also-
Sandra: Ja, voll.
Malou: Aber ich weiß nicht. Ja. Du hast recht eigentlich.
Malou: Ich glaube, bei mir wär's wirklich so ein Fail gewesen. „Darf ich die behalten? Darf ich die behalten?"
Sandra: Ja, voll. Ja, aber, ähm, lass uns zu deiner Geschichte zurückgehen, weil ich glaub, das, was ich [00:16:40] gerade erzählt habe, haben die Hörerinnen und Hörer in dem Podcast schon, ähm, hundertmal gehört. Aber
Malou: ich nicht. Das ist für mich wirklich was Neues.
Malou: Das ist cool.
Sandra: Ähm, wenn du so jetzt zurückschaust auf die letzten Jahre, ich meine, du bist ja dann mit, ähm, mit Maja quasi erwachsen geworden oder groß geworden.
Malou: Meine Maja.
Sandra: Kannst du dich an [00:17:00] besondere Momente vielleicht erinnern in- Oh mein Gott, Maja. -den
Malou: letzten... Oh mein Gott, Maya. Ich meine, Maja, das hört sich richtig blöd an, weil wir halt Kinder waren, meine Schwester und ich, aber Maja war wirklich so eine süße, tolle Katze.
Malou: Die hat wirklich alles mitgemacht und wir waren, was, Kinder und wir haben Babyborn-Sachen auf sie drauf gegeben und die ist einfach nur da [00:17:20] gestanden und hat gewartet, bis wir das wieder ausziehen. Die ist halt wirklich so crazy gewesen. Und dann, als ich dann ausgezogen bin mit achtzehn, ist sie dann mit mir eingezogen und das war echt, das war so traurig, als sie eingeschläfert wurde.
Sandra: Mhm.
Malou: Aber ja, dann kam Pizzi. Pizzi war crazy. Den haben wir [00:17:40] in Kroatien gefunden und dann waren wir beim Tierarzt hier in Wien und der meinte so: „Ja, wo haben Sie die Katze her?" Und wir so: „Ja, aus Kroatien von der Straße irgendwo." Also die war ja ganz alleine. Wir haben halt immer gewartet, bis die Mutter zurückgekommen ist.
Malou: Ist aber so zwei, drei Tage lang nicht gekommen. Da haben wir ihn zu uns genommen. Wir haben ja auch nicht so weit entfernt gewohnt, da haben [00:18:00] wir immer jeden Tag geschaut. Und der Tierarzt meinte so: „Ja, das ist eine so hundertprozentige Maine-Coon-Katze." Oh wow. Und die ist halt- Riesig. Die werden riesengroß.
Malou: Und ich dachte mir so: „Okay, das ist ur interessant", weil er hatte halt bei den Ohren diese, ähm, keine Ahnung, kein Fell drüber. Kann man das so sagen? Ja, ja,
Sandra: voll.
Malou: Ja. Und, ähm, ja, und [00:18:20] dann- Ist er sogar gewachsen, so größer und größer geworden, aber er war ein, also ein Mischling eigentlich. Aber den hab ich richtig geliebt.
Malou: Also da, als er verstorben ist, das war für mich wirklich
Sandra: das
Malou: Schlimmste ever. Und da kann ich mich noch erinnern, da bin ich bei meiner Mutter kurz eingezogen, weil für mich war das so wirklich das erste Mal, wo ich halt alleine wohne und meine [00:18:40] Katze ist weg und ich will nicht alleine dort sein. Mhm. Und war dann wieder in der Wohnung drinnen und dann hab ich eine von seinen, ähm, Schnurhaaren.
Malou: ja, Schnurhaaren gefunden. Die hab ich immer noch in so 'nem, so 'ner kleinen, ähm, Tasche. Ich kann dat Urn nicht loslassen.
Sandra: Ich find auch ehrlich gesagt, das, also ich find das voll schön. Ich war, [00:19:00] ähm, in diesem Podcast schon öfter bei Gästen daheim, die dann, äh, so drei verschiedene Urnen, ähm, irgendwie zu Hause stehen hatten mit, ähm, oder eine Gästin hat in so einem, äh, Matrjoschka-
Malou: Nein.
Sandra: -Puppen, äh- Das ist 'ne urcoole Idee. Ähm, wie sagt man da, [00:19:20] die-
Malou: Asche?
Sandra: Asche, danke. Die Asche von den Katzen drin gehabt und ich find das auf eine Art halt echt schön, weil,
Malou: Ja.
Sandra: ähm, ich glaub, Leute, die keine Haustiere ha-- Also es ist, glaub ich, dann noch mal ein Unterschied, welche Art von Tier und welche Bindung man hat.
Malou: Mhm.
Sandra: Aber Katzen begleiten halt einen, die haben ja tendenziell ein längeres Leben als [00:19:40] viele andere, ähm, Haustiere, die's gibt. Und ich find, wenn man so zehn Jahre mit einem Tier verbringt, dann- Das
Malou: stimmt. -
Sandra: ähm, ist das voll fair- Wenn das blöd ist und traurig und scheiße, wenn das-
Malou: Toll. -
Sandra: nicht mehr da ist, das Tier.
Malou: Ja, das stimmt. Hast du eigentlich [00:20:00] auch, äh, so eine Urne gehabt, oder nicht?
Sandra: Nein. Also bei uns war das ja, also dadurch, dass die, meine letzten Katzen wirklich alle, ähm, überfahren worden sind, ähm, war da auch echt nimmer viel zu machen. Also das ist- Ja, ist auch echt irgendwie- Hätte ich nicht
Malou: gedacht.
Sandra: Das stimmt.
Sandra: Ja, aber ich glaub, wenn ich jetzt, [00:20:20] weil, ähm, ich hab mich da früher auch nie damit beschäftigt, aber es gibt ja gerade in Wien, also es gibt ja das Tierkrematorium in Wien und dann einen Tierfriedhof und so. Und ich glaub, ich würd das jetzt tatsächlich anders machen, weil ich auch find, dass Abschied nehmen, ähm, dass ich dem gern mehr Platz in meinem Leben geben würde, als ich's gemacht hab bei meinen, äh, letzten Katzen.
Malou: Ja, nein, da bin ich bei [00:20:40] dir. Was ist eigentlich deine Meinung zu diesen so Crazy-Cat-Lady-Phänomen oder dass man das so betitelt?
Sandra: Mhm. Ich find's natürlich irgendwie
Malou: blöd. Was ist das überhaupt?
Sandra: Ja, ich-
Malou: Sorry, aber was ist das?
Sandra: Ich glaube, es ist wieder so ein Stempel, den man Frauen geben kann- Ja. -kann, um sie abzuwerten, ehrlich [00:21:00] gesagt.
Malou: Finde ich auch.
Sandra: Ja. Aber ich find halt irgendwie, also das, was ich schön find, was da irgendwie draus, ähm, ja, sich entwickelt hat, also spätestens seit der zweiten Amtszeit von Trump und dem Wahlkampf, also dass viele Frauen sich das quasi so reclaimed haben und Taylor Swift dann sagt, ja, sie ist [00:21:20] eine Cat Lady und hat keine Kinder und, ähm, so quasi, äh, leck-mich-mäßig.
Malou: Ja.
Sandra: Äh, find ich schon schön. Und ich glaub halt irgendwie auch und das sage ich in dem Wissen, ich mein, das ist ein Katzenpodcast und ich glaub, wir sind uns einig, dass wir alle Tiere, so, alle Tiere sind beautiful und-
Malou: Genau. -
Sandra: ich kann auch mit Hunden voll [00:21:40] gut und mit allen anderen Tieren. Voll. Ähm, aber ich find, was bei Katzenmenschen irgendwie so besonders ist, ist, ich glaub, die haben eine Qualität, die sie unterscheidet von anderen, nämlich sie können mit Ablehnung und Nein umgehen.
Sandra: Ich find, Katzen geben dir halt voll [00:22:00] viel so Grenzen vor. Stimmt. Und sagen dir halt voll oft so, das, darauf hab ich grad keinen Bock oder, und sagen dir halt irgendwie Nein. Oder manche sagen, die haben ihren eigenen Kopf und sind arrogant, aber man könnt's ja auch so auslegen, das ist quasi wie in menschlichen Beziehungen, die setzen dir einfach Grenzen.
Malou: Definitiv.
Sandra: Und das, glaub ich, gibt's bei anderen [00:22:20] Tieren nicht, wenn grad bei, bei Hunden, die ja anders erzogen werden, also so, dass sie wirklich auch irgendwie devot sein müssen oft, im Kontext, grad wenn man mit anderen Menschen ist oder so. Ähm, und ich glaub, dass das für uns als Gesellschaft voll gut ist, wenn's Leute gibt, die diese Qualitäten aber haben, würde ich meinen.
Malou: Ja.
Sandra: Ja.
Malou: Da bin ich auch, nachher das [00:22:40] bin ich
Sandra: auch. Ähm, wie siehst du das, weil du grad gefragt hast?
Malou: Ich find's halt voll abwertend. Aber jetzt ist mir wurscht. So wenn, wenn ich eine Crazy Cat Lady bin, dann bin ich's ja auch. Aber wenigstens ist meine Katze halt zufrieden. Also alle Katzen, die ich halt betreue.
Malou: Weil ich bin auch nebenbei so Katzensitterin. Mhm. Ähm, deshalb mache ich schon, seitdem ich so was, ich glaube [00:23:00] siebzehn, achtzehn bin und ich will es nicht loslassen. So, mir ist es so egal. Und für mich ist es so auch so schön, zu jemandem hinzugehen in eine Wohnung, die ich nicht filmen muss. Alles, was ich machen muss, ist für die Katze da sein.
Sandra: Mhm.
Malou: Das ist für mich wirklich, es bringt mir so Freude und wirklich so Frieden.
Sandra: Oh mein Gott, das ist voll schön. Du musst mir alles drüber erzählen. Wie in welchem [00:23:20] Ausma-Ausmaß machst du das? Hast du Katzen, die du schon ultra lang begleitest?
Malou: Ja, ich hab, also ich kenne die Oliv-Olivia ist eine mittlerweile eine Freundin von mir.
Malou: Mhm. Die ist von Australien nach Österreich gezogen. Die hat in, in einem uralten Gebäude, äh, ge, also gelebt, ähm, war dort vermietet in, also nur so zwischendurch. [00:23:40] Man muss sich das so denken, die Wohnung war so dunkel, alles war so richtig vintage. Ähm, und dann hat sie so 'nen richtig dicken Kater aus Australien gebracht, der hieß Loki- -und der war eine Russian Blue.
Malou: Den habe ich betreut, bis, äh, bis er dann verstorben ist. Mhm. Leider vor paar Jahren. Aber sie hat jetzt zwei neue Katzen aus [00:24:00] Rumänien gebracht und die sind halt so crazy. Also die sind zwei Jahre alt. Die kommen immer zu mir für so längere Zeit, weil da fliegt sie ja immer nach Australien für so drei, vier Wochen.
Malou: Dann sind sie bei mir. Du musst dir halt das so denken, mein Freund ist eingezogen mit den zwei Hunden, da ist der Pushkin und jetzt noch zwei weitere Katzen. Das ist, das ist wirklich so Crazy Cat Lady. Aber ich liebe [00:24:20] es. Mhm. Und, ähm, ja, und jetzt, ähm, kümmer mich, kü-kümmere ich mich um zwei weitere, äh, drei weitere Katzen von einer anderen Dame.
Malou: Die liebe ich auch sehr.
Sandra: Mhm.
Malou: Die sind süß.
Sandra: Und zu denen fährst du dann in die Wohnung- Genau. -und bist, verbringst Zeit mit denen, fütterst die- Genau. -kümmerst dich um die.
Malou: Genau. Da bleibe ich immer so ein, zwei Stunden. [00:24:40] Mhm. Schicke ihnen immer alle. Ich bin da wirklich vorsichtig, weil ich, ich liebe es, wenn jemand sich um meine Katze kümmert und mir Fotos schickt, egal wie viele und auch Videos und so weiter.
Malou: Damit ich nur weiß, okay, sie ist in guten Händen, also er ist in guten Händen.
Sandra: Ja. Ich fühl's
Malou: so. Ja. Oder?
Sandra: Ja.
Malou: Weil es ist schon ein Unterschied, wenn sie nur ein Bild schicken oder einfach nur einen Text, alles okay.
Sandra: Mhm. [00:25:00]
Malou: Anstatt fünfzigtausend Bilder und-
Sandra: Voll.
Malou: Ja.
Sandra: Ja, ich muss ehrlich gesagt sagen, ich bin auch so heikel bei meinen Katzen.
Sandra: Mhm. Es hat auch wirklich lange gedauert, bis ich so jemanden gefunden habe, dem ich das so vertraue. Und ich habe auch, ich ma-, bin jeden Tag dankbar über meine Katzensitterin, die ich habe. Doch. Also wenn man mal auf Urlaub hat oder so. Die ist so verlässlich und macht alles so toll und es ist [00:25:20] wirklich fein, aber ich habe da auch irgendwie schon blöde Erfahrungen gemacht, muss ich sagen.
Sandra: Ja. Ich finde, es ist ja irgendwie so, es ist eh, finde ich, auf Urlaub fahren nicht so cool mit, wenn man Tiere hat, weil man ist ja eh immer irgendwie in Gedanken auch so ein bissl- Bei denen. Wie geht's denen wohl? Ist alles okay?
Malou: Genau.
Sandra: Trennungsschmerz. Man schaut sich Bilder an. Das ist [00:25:40] nicht cool.
Malou: Und eigentlich sollte man so diesen Urlaub genießen.
Sandra: Genau, eigentlich will man nur am Strand sitzen.
Malou: Eh.
Sandra: Ähm, ja, also ich glaub, find, da ist noch mal extra wichtig, wenn man irgendwie weiß, okay, man muss sich zumindest keine Sorgen machen. Genau,
Malou: genau. Und ich find diesen Feedback, den sie mir immer zurückgeben, dass sie, dass sie in so guten Händen sind, das ist für mich [00:26:00] wirklich so viel Liebe.
Sandra: Das ist aber voll schön. Darf ich dich da noch was dazu fragen? Ja, klar. Warst du dann auf so, äh, weil es gibt ja so Cat in a Flat und solche, ähm, Apps.
Malou: Mhm.
Sandra: Warst
Malou: du
Sandra: da?
Malou: Ich war auf TierSitter24 am Anfang. Das habe ich dann aufgehört und dann war ich Cat in the Flat und jetzt sagen sie einfach nur [00:26:20] all ihren Freundinnen weiter.
Malou: Ja. Und wenn's für mich passt, dann, dann
Sandra: guck
Malou: ich hin. Liebend gern.
Sandra: Voll fein. Ja. Ich hab mir das tatsächlich auch überlegt, ähm, ob ich das mal machen will.
Malou: Ja, ich, ich, ich liebe es, wenn so Katzenmenschen auf Katzen aufpassen.
Sandra: Ja.
Malou: Da gibt's so einen Unterschied zwischen [00:26:40] das und jemand, der, der oder die sich gar nicht auskennt und dann einfach hinkommt nur wegen dem Geld.
Sandra: Ja.
Malou: Also das ist wirklich so ein großer Unterschied. Ich liebe so was. Aber also mach es, es ist wirklich gut.
Sandra: Vielleicht stelle ich dir dann im, äh, im Nachgang noch ein paar Fragen dazu. Ja,
Malou: klar.
Sandra: Eine Frage, die mich brennend interessiert bei dir: Hast du [00:27:00] mehr Katzenfotos am Handy oder mehr Wohnungsbilder?
Malou: Oh mein Gott, ich glaube Wohnungsbilder. Aber man muss sich das so denken, ich gehe ja nicht zur Wohnung hin zwei, dreimal, sondern nur einmal und ich muss da wirklich alles ablichten, was möglich ist. Und Puschkin ist immer da. Ich [00:27:20] habe halt tausende Videos von ihm. Ich habe auch so eine ganz alte, so Camcorder und, ähm, ich habe so wirklich viele Clips von ihm und ich will so ein Video von ihm erstellen, weil ich habe Videos, seitdem ich ihn habe, seitdem er so ganz klein ist und bis jetzt mit seinem Junkie-Bauch jeder.
Malou: Also kann man so die Evolution von ihm sehen. [00:27:40]
Sandra: Voll schön. Hast du, also spielst du, ich meine, du hast jetzt gerade erzählt, ihr habt immer wieder andere Tiere sozusagen zu Hause, um die du dich temporär kümmerst, aber, ähm, überlegst du dir manchmal, deinen tierischen Haushalt zu vergrößern?
Malou: Ich würd's machen, wenn wir nicht zwei Hunde hätten.
Malou: Also ich wollte immer auf Puschkin einen, einen Kater oder eine Katze [00:28:00] holen, habe aber nie eine Katze oder einen Kater gefunden, der halt zu ihm passt, weil er ist einfach, aber er ist auch dominant. Also schon ein richtiger Mann. So wirklich so masculine Energy voll. Aber ich würd's urgern. Also ich würd das wirklich lebenslang machen.[00:28:20]
Malou: Ich könnte nicht ohne Katzen leben, nein.
Sandra: Hast du dir mal überlegt, ähm, so aus diesen Leidenschaften, äh, Wohnungen und Katzen so mal was in der Schnittmenge zu machen? Also- Nein, aber ich melde
Malou: mich bei dir,
Sandra: wenn ich das
Malou: mache,
Sandra: weil das wäre richtig cool. Lass uns so ein Buch machen mit, äh, Katzenwohnungen oder so.
Malou: Stimmt, aber ich habe ein Buch gesehen, das gibt's in Wien, glaube ich, oder?
Sandra: [00:28:40] Es gibt, ähm, die war hier auch schon zu Gast, äh, von der Janina, gern in ihre Folge reinhören. Ähm, Mietzen im Mezzanin heißt das Buch. Ja,
Malou: genau.
Sandra: Genau. Aber das sind, ähm, es ist ein bisschen ein anderes Prinzip. Da geht's um Bodega Cats, also so Katzen, die man, ähm, denen man begegnen kann, wirklich in Wien, was ja ein tolles [00:29:00] Konzept ist.
Sandra: Das gibt's auch. Ja. Oh mein Gott,
Malou: wirklich, das Buch kaufe ich. Aber wie cool. Ja, Bodega Cats in New York. Mhm. Also da gibt's ja eine Dame, die, die so Social Media macht. Kennst du die? Ja, ja, genau. Oh Gott, ich liebe ihre Videos. Ja, toll. Und wenn das in Wien gäbe, das wär so cool. Weiß nicht, so Würstelstandkatze, wollen wir.
Sandra: Ja, [00:29:20] voll.
Malou: Ich weiß nicht, ob das halt wegen den Lebensmitteln gut ist, aber...
Sandra: Na ja, es gibt ja, also es gibt ja Katzencafés, die ja immer so ein bissl-
Malou: Stimmt.
Sandra: Weiß ich nicht. Ich hab, glaub ich, noch keine endgültige Meinung zu diesen, zu diesen Cafés. Äh, aber es gibt ja zum Beispiel, die auch im Buch vorkommt, die ist auch am Cover, die Katze im [00:29:40] Augustin, im Café im, im fünfzehnten, ähm, die dann auch abhängt.
Sandra: Und ich find's eigentlich voll interessant, weil man kennt ja manchmal, also es gibt schon so finde ich Lokalhunde, die sieht man öfter. Also dass da der Besitzer irgendwie einen kleinen Hund hat. Oder bei Friseuren, finde ich, sieht man das auch manchmal, dass die so. Ähm, und bei Katzen ist es aber immer so ein Hingucker, wenn die da sind- Ja.
Malou: -weil
Sandra: man das nicht so gewohnt ist, dass
Malou: die
Sandra: [00:30:00] dann da abhängen.
Malou: Es gibt auch einen Herrn auf der, ich weiß nicht wo, Brot und Spiele, da im sechs oder sieb-, acht-
Sandra: Im achten, glaube ich, ja.
Malou: Der geht immer mit seiner Katze da spazieren. Ach
Sandra: toll.
Malou: Ja, so 'ne weiß-rose Katze geht immer mit ihm spazieren. Das habe ich mit Puschkin eigentlich auch früher gemacht.
Sandra: Ja?
Malou: Ja, ich war da beim, in so 'nem Park immer nur, haben wir gechillt, bis ein Herr dann zu mir [00:30:20] gekommen ist. So: „Das ist kein Hundepark.“ Und ich so: „Ist 'ne Katze.“ „Ah, okay.“ Dann hab ich aufgehört. Aber er hat jetzt einen riesigen Balkon.
Sandra: Mhm.
Malou: Puschkin hat wirklich so das beste Leben.
Sandra: Ma, voll schön.
Malou: Ja.
Sandra: Mhm.
Malou: Ja,
Sandra: ich hoff, dass, dass, ähm, dass ihr zwei noch lange ein Team seid [00:30:40] miteinander.
Sandra: Ähm, ich wollte aber noch über was anderes mit dir sprechen. Du hast, ähm, ein großes Projekt umgesetzt im letzten Jahr. Mhm. Du hast ein Buch gemacht aus den, äh, vielen, vielen Wohnungen oder einen, ein Teil der Wohnungen- Ja. -die du in den sechs Jahren sozusagen porträtiert hast. [00:31:00] Ja. Kannst du da ein bisschen was drüber erzählen?
Sandra: Wie ist das entstanden, das Projekt?
Malou: Also ich hab das Buch hatte ich schon seit einem Jahr in Planung gehabt, aber ich wusste jetzt nicht, wegen der Selbstständigkeit, weil ich hab keine Ahnung, wie man ein Buch macht ohne Verlag. Ich wollt's nicht mit einem Verlag machen und hab dann angefangen, einfach nur die Bilder [00:31:20] zu machen und hab mir gedacht: „Okay, es wird, eventuell wird's passieren.“
Malou: Und hab dann die Stefanie kennengelernt letztes Jahr im September und die hatte mir eine urnette E-Mail geschrieben, dass sie halt mitmachen will beim Buch und sie ist Grafikerin und so weiter. Ich dachte mir so, ich hasse es, andere Leute, also Arbeit zu geben, dass sie so- [00:31:40] Ich wollte immer so miteinander arbeiten.
Malou: Deswegen hab ich ihr gesagt so: "Ich möchte liebend gerne mit dir arbeiten, aber jetzt nicht, dass ich dir sage, was du zu tun hast, sondern wirklich fifty-fifty." Und ja, und dann haben wir so ein Crowdfunding gestartet und da hatt ich richtig Schiss. Also ich, ich mein, das waren zwanzigtausend [00:32:00] Euro.
Sandra: Mhm.
Malou: Das ist so teuer, ein Buch zu drucken.
Sandra: Für 'ne Auflage von, was waren das am Anfang?
Malou: Fünfhundert. Genau. Und hab die Wohnung gefilmt. Dann haben einige so kurzfristig abgesagt, was richtig anstrengend war. Es war wirklich viel Arbeit.
Sandra: Mhm.
Malou: Also es sind wirklich so kleine Sachen, die man vergisst, [00:32:20] die so viel Zeit kosten. Aber es ist wunderschön geworden.
Malou: Also ich bin, ich hatte eigentlich jetzt erst diese Woche Zeit, das wirklich so zu genießen. Mhm. Weil bis jetzt hatte ich nur so Versand, da muss ich die Bücher irgendwo hinbringen, dann muss ich das machen. Da, da, da, da, da. Ja. Aber jetzt kann ich's genießen. Ich liebe es. Es ist so toll geworden. [00:32:40] Mhm. Und das Feedback ist auch richtig gut.
Sandra: Bist du so krass stolz drauf, dass das geklappt hat? Weil ich find, das ist so 'ne mega Leistung, wenn man das irgendwie im Alleingang macht und dann noch so aus der Community raus.
Malou: Ich bin, ich bin ehrlich gesagt nicht so ein Mensch. Ich kann, ich kann nicht auf mich selber stolz sein. Da arbeite ich noch dran.
Malou: Also das ist nicht so einfach. Ich glaub, das [00:33:00] ist halt-- ich weiß nicht, immer wenn ich mit jemandem darüber spreche, die auch eine Frau ist, dann sagen die: "Das ist so eine übliche Sache bei Frauen, dass wir nie auf uns stolz sein können." Und es stimmt, ich bin, ich bin nicht stolz auf mich. Es ist ur weird.
Malou: Ich denk mir immer nur so: "Ich hab das jetzt abgehakt. Was mache ich jetzt als Nächstes?" Aber ich, ich, wenn ich mir jetzt alle diese Nachrichten anschaue, die mir [00:33:20] geschrieben werden, also von den Menschen, die halt das Buch gekauft haben, ähm, ist es so toll zu lesen, aber für mich ist es nur so ein: Ah, okay, toll.
Malou: Es hat ihnen gefallen.
Sandra: What's next?
Malou: Ja.
Sandra: Ja, voll. Oh, ich kann das voll gut nachvollziehen. Also es tut mir auch irgendwie für uns alle voll leid, weil ich glaube, es könnt, ähm, also ich find's auch wirklich mal schön [00:33:40] innezuhalten
Malou: und
Sandra: das mal zu genießen und zu schauen. Aber bei mir ist es immer so, ich meine, ich komme ja aus einer ganz anderen Ecke, ich mache ja beruflich Podcasts und bei mir ist es immer so, wenn das Ding dann kommt, dann falle ich immer in so ein kleines Loch.
Malou: Ja.
Sandra: Weil davor ist so viel Arbeit und irgendwie man ist so aufgeregt und man [00:34:00] arbeitet ja teilweise monatelang an Dingen, bevor die dann irgendwie rauskommen und überlegt sich viel. Und Studio und Aufnahme und Postproduktion und so. Ähm, und das ist für mich immer sehr viel Magie und sehr viel so ah Gestalterisches und Schaffen.
Malou: Genau.
Sandra: Und dann kommt das raus und dann bin ich erst mal so: Uff, und jetzt? Ja.
Malou: Und was jetzt?
Sandra: [00:34:20] Ja, voll.
Malou: Nein,
Sandra: aber- Also ich kann's voll nachvollziehen. Hm, ich wüsste jetzt auch keinen Quick Fix oder so für wie man's mehr genießen- Ich eh. Aber vielleicht, ja.
Malou: Ich glaube so immer so eine Unterstützung gegeneinander, das, also so füreinander wäre- Voll.
Malou: -toll, aber das bekommt man ja auch. Es ist nur so, [00:34:40] wie sehe ich das so selber ein, dass ich stolz bin.
Sandra: Voll.
Malou: Das, ich glaube, das hast du auch gehabt oder hast du noch manchmal?
Sandra: Ja, ich, ich glaube, ich hab, also bei mir ist das, glaube ich, tatsächlich viel, viel besser geworden, weil ich war, glaube ich, als, also so als Jugendliche so voll leistungsgetrieben.
Sandra: Also dass ich irgendwie so das Gefühl hatte, also in meiner Familie hat niemand [00:35:00] studiert und so und ich wollte das irgendwie alles machen und dachte irgendwie immer, ah, ich muss gut in der Schule sein, damit ich das erreichen kann. Und dann schnell aufhören zu studieren oder das abschließen, damit ich schnell arbeiten kann, damit ich schnell Geld verdiene, damit ich meine Eltern nicht lange irgendwie auf der, äh, irgendwie da am Rockzipfel hängen und so weiter.
Sandra: Und da war voll viel immer so dieses [00:35:20] Turbo eingeschaltet. Und jetzt, wenn ich so zurückdenke, denke ich mir eigentlich, meine Zwanziger habe ich überhaupt nicht genossen. Also so, dass ich mir irgendwie gedacht habe, weiß nicht. Also da waren schon Partys und, und, und- Feiern. Genau. Voll. Und Liebe und sicher genießen auch und Urlaube.
Sandra: Aber es war eigentlich immer so, also der [00:35:40] Hauptfokus bei mir war eigentlich immer arbeiten oder halt, äh, leisten.
Malou: Ja.
Sandra: Und dass es jetzt mit, ähm, in den dreißigern kommt, dass jetzt, dass ich mir irgendwie denk: Oh, eigentlich die beste Zeit ist jetzt und jetzt muss ich so
Malou: ein bissl- Ja, das stimmt auch. Ich meine, ich genieße es.
Malou: Es ist jetzt nicht, dass ich jeden Tag, also, weiß ich nicht, mich selbst kritisiere [00:36:00] oder so. Es ist nur, ich verstehe das komplett. Bei mir war's ja auch so immer so Leistung, Leistung, Leistung. Es muss immer so top notch sein, sonst ist es gar nichts. Ich glaube, jetzt lerne ich halt wirklich, also mit meiner Therapeutin, die hoffentlich auch zuhört.
Sandra: Liebe Grüße.
Malou: Ja, aber sie hilft mir schon extrem, also das so einzusehen, weil ich war immer so: "Okay, [00:36:20] was kommt jetzt? Okay, jetzt muss ich das machen. Da, da, da." Aber vielleicht ist es undiagnosed ADHD. Da habe ich noch den Test nächsten Monat.
Sandra: Ja, fair enough. Also ich finde, es ist ja auch, keine Ahnung, ähm, es muss ja nicht immer alles so-- du hast ja voll viele Qualitäten da draus auch.
Sandra: Aus deinem, also allein, dass du [00:36:40] Unternehmerin bist, ist ja, das kommt ja nicht von irgendwo her, oder? Also da gibt's ja, das zeigt ja, dass du ganz viel so Trieb in dir hast- Ja. -und, und so Dinge angehen magst und Projekte und Zukunft und so. Also das ist ja auch, da kommt ja auch ganz viel Energie und Schönes raus.
Sandra: Ähm, also vielleicht muss man, muss es gar nicht so die eine oder andere Sache sein, aber vielleicht schaffen wir es alle miteinander, so [00:37:00] diesen einen Tag-
Malou: Ja. -
Sandra: dann mal zu feiern.
Malou: Ja, wirklich. Auch in
Sandra: Wien.
Malou: Es gibt so viele tolle Unternehmerinnen hier. Also Nein, das ist eine gute Idee eigentlich. Sollen wir planen?
Sandra: Also so einen, ähm, einen, weiß nicht, so, äh, Visit Geil Geburtstag. Uh, [00:37:20]
Malou: ja. Und plus, ich, ich weiß nicht, ob du das schon mal mitbekommen hast. Da gibt's immer solche Events, wo alle Corgis zusammenkommen oder alle, alle Dackeln oder whatever. Wieso gibt's das nicht mit Katzen?
Sandra: Ja, ist eine gute Frage.
Malou: Auch nicht, wenn es in der Sch, also in der, in der Transportbox ist.
Malou: Ich meine ...
Sandra: Ja. Ich sehe, ich sehe schon, wir haben, wir haben noch [00:37:40] einige Projekte- Ja. -die wir vielleicht gemeinsam angehen
Malou: können. Why not? Können wir gleich abstempeln. Crazy Cat Community, aber wurscht.
Sandra: Ja, voll. Ich find auch ehrlich gesagt, also ich find, es, stimmt, das wollte ich vorher noch sagen zu dem Thema.
Sandra: Ich weiß nicht, ob du da mitgehst, aber ich find immer halt irgendwie, es ist dann was peinlich, wenn man's selber [00:38:00] peinlich macht. Mhm. Und ich find's immer cool, wenn Leute halt so Leidenschaft für irgendwas haben. Klar. Und ich denk mir dann halt irgendwie so, ich hab halt Leidenschaft für Katzen. So sue me- Nee.
Sandra: -nach dem Motto. Also ich finde, es gibt, ähm, ich find, wenn ich jetzt mich irgendwie hinstellen würde und sagen so: "Ja, ich hab einen Katzenpodcast", und jemand mit den Augen rollen würde, dann ...
Malou: Ist [00:38:20] dir das schon mal passiert, dass jemand Augen rollt?
Sandra: Ähm, ich hab zumindest schon öfter das Gefühl gehabt, so, dass man vielleicht nicht ganz so ernst genommen wird, aber ich find's in Ordnung auf eine Art.
Sandra: Mhm. Ähm, und halt auch so 'n bissl, also nicht mein Problem, sag
Malou: ich jetzt. Ich [00:38:40] find's cool, als du mir geschrieben hast. Ich so: "Yes, hallo." So was gibt's nicht. Du bist die Einzige, die das macht. Das sollst du auch weitermachen. Da, da kann dir niemand einreden.
Sandra: Nein, und ich finde, es ist ja auch immer so was, ähm, ich mach den Fehler dann auch manchmal, weil selbst wenn ich dich jetzt so vorstelle, ich stell dich so in diese Ecke [00:39:00] Interior, Wohnungen, Content Creator.
Sandra: Ja. Aber Menschen sind ja alle viel mehr als eine Sache. Genau. Und ich bin ja nicht nur die Katzen-Podcasterin. Ich bin's auch. Ich habe noch hundert andere Interessen- Eben. -und Dinge, die ich mach. Und das vergessen manchmal Leute halt, weil sie dann so dieses eine Bild von dir, glaub ich, in der Öffentlichkeit haben.
Malou: Ja.
Sandra: Keine Ahnung, ob du da [00:39:20] relaten kannst, ob's dir auch so geht.
Malou: Definitiv. Ich mein, auf Social Media sieht man ja, da, da gibt's ja immer dieses Sagen, dass auf Social Media alles immer so schön und glatt gezeigt wird und das stimmt halt-
Sandra: Voll. -
Malou: schon, aber ich versuch's halt wirklich, so realistisch zu bleiben.
Malou: Ähm, ich red auch ultra gern und viel über meinen Körper, dass ich so Körperimageprobleme habe oder Lipödem [00:39:40] hatte ich oder habe ich, ähm, PCOS und so weiter. Es gibt so viele Themen, die man wirklich ansprechen soll und kann. Mhm. Und wenn man schon die Reichweite hat, dann sollte, sollte, sollte man das auch ausnutzen.
Sandra: Mhm. Was würdest du dir wünschen, was deine Community über dich weiß, was du vielleicht nicht so, ähm, präsent zeigst in der Öffentlichkeit?
Malou: Ähm. [00:40:00] Hm. Gute Frage. Was könnte es sein? Ich glaube, ich weiß, ich, ich hab das Gefühl, die, also ich, ich würd immer gerne wissen, was die über mich schon wissen und denken, aber Ich glaube, dass ich bin halt sehr offen und man [00:40:20] kann wirklich auf mich zukommen, ähm, auf irgend, irgend einem Thema, aber ich bin auch, ich habe auch Grenzen.
Malou: Also man kann jetzt nicht mir irgendwelche Nachrichten schicken, was ich zu tun habe mit meinem Körper zum Beispiel. Das bekomme ich halt schon- Passiert das? Ja. Und ja, ich bin da, ich habe da schon Grenzen, [00:40:40] da habe ich schon einen anderen Ton, aber ich bin immer noch, also ich würde sagen lieb. Ich weiß es nicht.
Sandra: Ja, ich würde auch sagen lieb.
Malou: Aber auch streng. Ich glaube, das kommt halt wirklich von meiner Mutter. Meine Mutter ist Polin und die war immer sehr streng. Die hat immer gesagt: "Niemand darf dir irgendwas sagen wegen deinem Körper. Niemand darf, [00:41:00] du sollst nie über Geld reden." Was ich jetzt nicht so empfinde.
Malou: Ich finde, das hat sich schon sehr, sehr, ähm, geändert. Aber wegen so Körper oder Personalität, also meine Perso, Persönlichkeit oder mich selbst soll niemand kritisieren, außer ich selbst.
Sandra: Mhm.
Malou: Ja.
Sandra: Ich fände, das wäre eigentlich schon fast ein schönes Schlusswort, aber ich habe noch ein paar kurze Fragen an dich, [00:41:20] bevor wir aufhören.
Sandra: Ja. Ähm, hast du eine Lieblingskatze aus der Popkultur? Also, ähm, Fernsehen, Serien, Bücher, Musik.
Malou: Die Katze von Kiki, Kiki's Delivery.
Sandra: Sehr toll. Die kam noch nie in diesem Podcast, weil das frage ich alle Gäste, aber die [00:41:40] ist sehr toll. Die ist so cute.
Malou: Die erinnert mich immer an meine, also meine Freundinnen in, äh, den Niederlanden.
Malou: Die heißt auch wahrscheinlich so wie Juliana. Ihre Katze heißt Mushroom und die ist blind und die sieht genauso aus, weil sie so große Augen hat. Oh. Ja, so süß. Ja, sie definitiv.
Sandra: Kannst du mit dem Satz: „Im nächsten Leben werde ich Kater", was [00:42:00] anfangen?
Malou: Ja, viele Naps wie möglich. Ich würde nur schlafen wollen.
Sandra: Ich denke mir das auch immer. Manchmal schaue ich, wenn ich so stressige Tage habe, schaue ich so voll neidisch meinen Kater an, der echt so glaube ich siebzehn Stunden schläft am Tag.
Malou: Und das ist so witzig, weil als Kinder wollten wir ja nie [00:42:20] Nickerchen machen oder schlafen und jetzt liebe ich es. Es ist wirklich life changing.
Sandra: Voll. Du hast ja auch, das ist jetzt wieder off topic, aber du hast ja deine Schlafroutine auch mal geteilt, ähm, auf Social Media. Das ist mir doch noch ganz präsent, ähm, in Erinnerung.
Malou: Jeden Tag neunzehn Uhr.
Sandra: Ja.
Malou: Don't call me.
Sandra: [00:42:40] Ähm, eine abschließende Frage noch.
Malou: Mhm.
Sandra: Mh, der letzte Teil dieses Podcasts ist immer eine Katzennamenbörse. Wenn jetzt jemand zuhört, der gerade sich eine Katze holt oder so und noch keinen Namen hat, hast du einen zu verschenken, den du gut findest?
Malou: Ich liebe den Namen Mogli.
Sandra: Mhm.
Malou: Aber vielleicht wegen Balu.
Malou: Ich heiße Malou. [00:43:00] Mogli. Ah. Ähm, ich liebe so random Namen.
Sandra: Mhm.
Malou: Einfach so Gunther oder irgendwie so ältere Namen. Ich liebe so was. Aber Mogli ist meine Nummer eins. Ich mein, Puschkin ist auch irgendwie so-
Sandra: Ja, ich find Puschkin schon auch sehr toll, muss ich sagen. Vor [00:43:20] allem Puschkin macht voll viele Möglichkeiten auf mit Puschi und so als- Ich nenne
Malou: ihn so Puki, Puku, Puk, Puku, Luku.
Sandra: Sehr gut.
Malou: Obwohl er nichts hört, aber er ist immer noch, will immer noch kuscheln und so.
Sandra: Voll schön.
Malou: Ja.
Sandra: Also wenn du jetzt zuhörst und einen Kater oder eine Katze hast, die du gerne Mogli nennen willst, dann sag doch Bescheid, [00:43:40] schick ein Foto und ich leite das an Malou weiter. Ja, bitte. Genau, und dann weißt du Bescheid, wer seine Katze nach dir und nach deinen Vorschlägen benannt hat.
Sandra: Ansonsten sage ich danke, dass du da warst. Es war sehr schön.
Malou: Danke dir.
Sandra: Und vielleicht hört sie ja, also you heard it here first. Wenn's irgendwann mal so ein, eine Kooperation
Malou: gibt zwischen uns oder wir uns irgendein [00:44:00] Projekt ausdenken, dann, ähm, erfahrt sie's zuerst. Hell yeah,
Sandra: machen
Malou: wir. Danke dir. Danke dir.
Sandra: Das war Cat People, der Podcast mit Miau Faktor. Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann teilt sie direkt mit euren katzenbegeisterten Freunden und bewertet sie in eurer [00:44:20] Podcast-App. Alle Infos zu dieser Folge findet ihr in den Show Notes. Wenn ihr Cat People unterstützen wollt, dann könnt ihr das auf Patreon.
Sandra: Katzenfotos oder Gästevorschläge könnt ihr mir gerne zukommen lassen unter hallo@catpeople-podcast.com oder auf Instagram unter Cat People [00:44:40] Podcast.