Cat People – Der Podcast mit Miau-Faktor

Maggie Entenfellner, Otto & Herr Brösel († 2026)

Episode Summary

Maggie Entenfellner, Leiterin der Krone Tierecke und eine der lautstärksten Tierschutzstimmen Österreichs, spricht offen über den Verlust ihres Katers Herr Brösel, ihre Arbeit als Tiervermittlerin und ihr politisches Engagement für Tier- und Nutztierschutz. Ein emotionales und ehrliches Gespräch über Trauer, Verantwortung und die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Tier.

Episode Notes

Maggie Entenfellner leitet seit fast drei Jahrzehnten die Tierecke der Kronenzeitung und ist eine der bekanntesten Tierschutzstimmen Österreichs. In dieser Episode sprechen wir über ihren kürzlich verstorbenen Kater Herr Brösel – und darüber, wie tief die Trauer um ein Tier gehen kann. Maggie erzählt von ihrer Kindheit auf dem Bauernhof der Großeltern, wo sie früh lernte, Tiere sowohl zu lieben als auch loszulassen. Wir reden über ihre politische Arbeit im Tierschutz, über Nutztiere, Konsumverantwortung und Tiertransporte – ein Thema, das sie nach über 25 Jahren immer noch zu Tränen bringt. Außerdem: Wie entstand ihr Weg zur Krone? Was steckt hinter dem Verein „Tierschutz macht Schule"? Und was hat eine Tierkommunikatorin mit dem Abschied von Herrn Brösel zu tun? Ein Gespräch über Empathie, Verlust – und die unbedingte Liebe zu Tieren.

✨Cat People ist ein Podcast von Sandra Herbsthofer und Teil des Podcast-Netzwerks Missing Link. Idee, Recherche & Moderation: Sandra Herbsthofer. Verpackung: Alexander Weller. Grafikdesign: Paul Jochum.

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Host: Sandra Herbsthofer https://www.instagram.com/sandra.herbsthofer/
Gast: Maggie Entenfellner https://www.instagram.com/maggieentenfellner/
Krone Tierecke https://www.krone.at/tierecke

🎧Kapitelmarken:
[00:00] Intro & Begrüßung
[00:17] Vorstellung Maggie Entenfellner
[01:35] Der Tod von Herrn Brösel
[04:06] Trauer bei Tieren – Otto vermisst Brösel
[05:13] Abschied & Tierkrematorium
[13:15] Tiertrauer & Empathie in der Gesellschaft
[17:04] Was würdest du sofort ändern?
[22:47] Wie viele Tiere wurden vermittelt?
[30:08] Tierschutz macht Schule
[35:41] Maggies Weg zur Kronenzeitung
[39:38] Schnelle Fragen zum Abschluss
[42:01] Outro & Verabschiedung

Episode Transcription

Sandra: Meine heutige Gästin wird wie [00:00:20] kaum jemand anderes in Österreich mit dem Thema Tierschutz assoziiert und hat in ihrer Karriere bereits hunderte Tiere in ein neues Zuhause vermittelt. Eigentlich wollte ich mit Maggie Entenfellner über ihr langjähriges Engagement für den Tierschutz sprechen, doch dann kam alles anders, denn nur wenige Tage vor der Aufnahme stirbt ihr [00:00:40] Kater Herr Brösel sehr überraschend.

Sandra: Und so wurde das Gespräch emotionaler und privater als gedacht. Ich bin super dankbar, dass Maggie ihre Gefühle mit mir und mit uns allen in dieser Folge teilt und wünsche euch viel

Maggie Entenfellner: Spaß beim Hören.

Sandra: Es ist ein Frühlingstag in Wien.

Maggie Entenfellner: Ich

Sandra: bin [00:01:00] bei meiner heutigen Gästin sozusagen eingeladen nicht zu sich nach Hause, aber in deinen Wirkungsbereich sozusagen, lieber Maggie Entenfeller, nämlich bei der Kronenzeitung.

Sandra: Hallo.

Maggie Entenfellner: Ja, hallo und vielen Dank, dass ich überhaupt bei dem Postkasten mit dabei sein darf.

Sandra: Wir haben ein Vorgespräch der etwas anderen Art gerade gehabt, weil ich dich… [00:01:20] An einem Tag erwisch, wo alles noch ein bisschen durcheinander ist, weil du kürzlich deinen Kater verloren hast. Können wir so direkt einsteigen in das Gespräch?

Sandra: Wie ist deine Situation gerade? Wie ist die Lage gerade bei dir?

Maggie Entenfellner: Ich bin einfach unglaublich traurig Mir kommen eigentlich immer die Tränen. Ich weine mich jeden [00:01:40] Tag in den Schlaf gemeinsam mit meiner Familie, weil wir haben ihn genannt Professor Dr. Brösel, weil diese Katze einfach so eine unglaubliche Aura hatte.

Maggie Entenfellner: Der hat sehr, sehr viel Ruhe in unser Leben gebracht. Der ist einfach gekommen und alles war gut. Das war ein sehr [00:02:00] beeindruckendes Tier und ich bin sehr sehr dankbar dass ich ihn gehabt habe. Dass er gegangen ist, das war so vollkommen unerwartet weil ich lasse meine Tiere mehrfach jährlich sehr genau durchchecken und war so froh gemutet, der wird jetzt 13, also ist er am Samstag 13 geworden.

Maggie Entenfellner: Und [00:02:20] alles tipptopp und wunderbar das Blutbild. Und wir dachten, super, meine Miezekatzen die werden richtig alt, die sind so gesund. Und plötzlich hat er dann angefangen zu speicheln. Und um es kurz zu machen, wir sind dann draufgekommen, haben ihn in Narkose gelegt in der Klinik dass er ein ganz böses Zungenepithel, also Zungenkrebs hat.

Maggie Entenfellner: Das muss ihn schon länger begleitet haben. Er hat nichts, [00:02:40] keine Anzeichen gemacht. Er hat gefressen er hat alles gemacht. Und ja, jeder, der das schon einmal erlebt hat, zu entscheiden, ein Tier gehen zu lassen, auch wenn es einfach für das Tier das Bessere ist, weil er nicht mehr behandelt werden könnte, der weiß, wie schwer das ist und wie traurig das ist und er war [00:03:00] noch in Narkose.

Maggie Entenfellner: Ich habe mich trotzdem, das ist immer so etwas, was ich jedem mitgebe, wenn du dich von deinem Tier verabschiedest, wenn es gehen muss, bleib ruhig und schick ihm deine ganze Liebe. Bedanke dich dafür, dass du es hattest damit dieses Tier in diesen letzten Minuten keinen Stress hat. Und ich habe es oder wir haben es alle gemacht, auch obwohl er in Narkose [00:03:20] war, haben uns bedankt

Sandra: Ich will dir ganz lieb Danke sagen, weil ich finde, das ist überhaupt nicht selbstverständlich Das ist so eine rohe direkte Emotion und ich glaube, das wird man hören auf der Tonspur. Wir haben beide Taschentücher vor uns liegen. Ich bin auch schon ganz [00:03:40] ergriffen. Ich habe

Maggie Entenfellner: gar nicht gewusst, dass ich noch Tränen habe.

Sandra: Weil ich das so mitfühlen kann und du hast vorher gesagt, man kann das Menschen, die keine Haustiere haben, nicht erklären. Ich habe auch das Gefühl, jetzt werde ich emotional, dass dieses sich von Tieren verabschieden was ist, was man [00:04:00] immer noch erklären muss, ist das eine Einschätzung, die du teilst aus deinen vielen, vielen Jahren.

Maggie Entenfellner: Also all die Menschen in meinem Umfeld die einfach tieraffin sind, die müssen gar nicht selbst ein Tier haben, aber die erkennen, wie wertvoll Tiere sind in unserem Leben, die können das nachempfinden. Und diejenigen, die [00:04:20] das selbst einmal durchleben haben müssen, so wie du jetzt auch, die weinen selbst auch, weil sie wissen, wie groß dieser Schmerz ist.

Maggie Entenfellner: Dass es einfach ein Familienmitglied ist, das hier geht. Und unterbrochen vermisst, dass man immer schaut, kommt er jetzt da rein oder man glaubt ihn zu hören und dann [00:04:40] macht man die Augen zu und muss dann trotzdem lächeln, weil man an die vielen schönen Momente denkt. Die wir gemeinsam gehabt haben, wo man einfach, auch so wie es gesagt wird, wo man einfach dankbar ist, dass man so ein wunderbares Lebewesen hat begleiten dürfen.

Sandra: Darf dich fragen, wie ihr euch [00:05:00] verabschiedet habt? Ich frage das deshalb, weil der Erste Wiener Tierfriedhof und das Tierkrematorium in diesem Podcast schon öfter genannt worden sind als Partner im Trauerprozess Wie war das im Fall von Herrn Brösel?

Maggie Entenfellner: Die große Verabschiedung ist erst der Brösi, das war mir ganz wichtig, wir haben den Brösi zu Eibum gebracht, auch ein [00:05:20] Tierkrematorium, das es mehrfach gibt nach Baden, weil meine ganze Familie auch ihre Tiere dorthin bringt und die uns auch schon einmal in einer Sache sehr geholfen haben mit einem Pferd von einem Hof, wo Kinder betreut werden, vom Lichtblickhof wurde dieses Pferd auch noch kostenlos eingeäschert, dafür bin ich unendlich [00:05:40] dankbar.

Maggie Entenfellner: Und darum war es für mich überhaupt keine Frage, dass der Brösi... Zu Erhebung kommt und wir haben jetzt die große Verabschiedung die gemeinsame am Montag wird das sein und nehmen dann den Brösi mit nach Hause, ist ja schon ganz geplant wo er steht und was passiert und ja, ich [00:06:00] habe Angst vor diesem Moment, aber ich bin so überzeugt auch, dass der Brösi seinen Frieden gefunden hat, weil ich einfach glaube, dass er ein glückliches Ich glaube, ich bin überzeugt dass er ein schönes Leben hatte, dass Tiere dafür dankbar sind, aber mir hilft auch unglaublich und das ist ein Thema, wo viele lachen und sagen, das ist vollkommen verrückt, mir hilft auch unglaublich [00:06:20] die Marlena Binnert dabei, das ist eine Tierkommunikatorin, die ich vor einigen Jahren kennengelernt habe, die sowohl mit meinen verbliebenen Tieren, die ja hoffentlich noch lange bei uns sind, redet darüber, weil auch Tiere trauern das merke ich ganz deutlich jetzt bei mir zu Hause.

Maggie Entenfellner: Aber die eben auch mit verstorbenen Tieren noch [00:06:40] reden kann. Und das ist, wenn man sein Tier gut kennt und wenn man dann hört, was diese Frau sagt aus den Gesprächen die sie führt, dann erkennt man, dass sie tatsächlich offensichtlich mit diesen Tieren spricht, weil da kommen so viele Geheimnisse ans Tageslicht.

Maggie Entenfellner: Die kann man nicht wissen. Das weiß jeder. Zwischen dir und [00:07:00] deinem Tier passiert immer wieder mal etwas. Das weißt nur du. Das erzählt man nicht groß. Und plötzlich erzählt das Tier dieser Tierkommunikatorin. Und der Brösi hat ihm auch gesagt, es geht ihm gut, er hat keinen Auer und er ist dankbar. Ja, genau.

Sandra: Weil du sagst, Geheimnisse kommen ans Licht. Gibt es etwas, was du von der [00:07:20] Tierkommunikatorin über deine Katzen erfahren hast oder über deine Tiere erfahren hast, das du vorher noch nicht wusstest?

Maggie Entenfellner: Sie haben mir keine großen Geheimnisse anvertraut über die Tierkommunikatorin, weil ich auch glaube, dass ich meine Tiere sehr, sehr gut lesen kann.

Maggie Entenfellner: Aber was so schön ist, ist diese Bestätigung die kommt, dass sie dankbar sind, dass sie glücklich sind. [00:07:40] Dass sie das Leben genießen bei uns und dass ich da oder dort Dinge vielleicht verändern sollte. Also das sind ja oft Kleinigkeiten. Der Otto hat mir zum Beispiel, wir haben ein Haus im Burgenland und das ist eigentlich so, dass kein Tier raus kann, das ist so quasi wie ein Streckhof.

Maggie Entenfellner: Und der Otto hat [00:08:00] dann irgendwann gesagt, er möchte auch die große Welt erkunden. Und ich habe ihm dann auf diese Bitte hin in die Garage eine Klapptür gemacht, mit der er nur mit seinem Chip raus und rein kann. Also das hätte ich so nicht gemacht, aber er hatte die Kommunikatorin darum gebeten Ich habe es gemacht und ich glaube, das hat sein Leben massiv bereichert und meines [00:08:20] oder unseres auch.

Maggie Entenfellner: Weil er damit einfach mehr lebt und nicht zu Hause ganz so lästig ist.

Sandra: Weil jetzt schon der Otto gefallen ist, kannst du uns einen Überblick geben. Du hast ja doch einen großen Haushalt mit vielen Leberwiesen, mit vielen Tieren die bei dir zu Hause sind. Wie schaut eure Tierfamilie aus? Zu Hause?

Maggie Entenfellner: Also ich habe 200, zwei kleine, [00:08:40] die Heidi und die Luise, das sind so Baumwollhündchen, die kann man sich vorstellen so optisch wie Malteser und ich hatte eben den Herrn Brösi und den Otto und der Herr Brösi ist jetzt gegangen.

Maggie Entenfellner: Ja, aber es leben alle miteinander, es kuscheln alle miteinander. Das ist ein irrsinniges schönes Miteinander und das überrascht mich selber immer wieder, dass die [00:09:00] Besucher kommen, Freunde kommen, die sagen, wieso vertragen sich Hund und Katz so? Also, dass es noch immer im Kopf der Menschen ist, dieses Sprichwort zwei wie Hund und Katz, sprich man mag sich nicht, man geht sich aus dem Weg.

Maggie Entenfellner: Wenn Tiere gemeinsam leben, miteinander aufwachsen, ist das selbstverständlich dass da... Das Miteinander auch schön [00:09:20] gestaltet wird, da wird auch gemeinsam geschnuppert man könnte jetzt auch sagen, man gibt einander ein Bussi es schaut halt so aus, was auch immer es ist, aber da ist eine große Verbundenheit da auch zwischen den Tieren, zwischen Hund und Katze.

Sandra: Wenn du sagst es ist alles sehr familiär und eng, was merkst du, wie hat sich die Dynamik unter den [00:09:40] verbliebenen Tieren verändert, jetzt in den letzten Tagen?

Maggie Entenfellner: Das ist eine Verbundenheit Und das war uns eigentlich klar und das hat sich dann auch gezeigt, dass wir nach Hause gekommen sind, ist unglaublich traurig weil der Otto war, wir haben immer gesagt, er ist einfach verliebt in den Bröseln Der hat sich [00:10:00] dauernd an ihn geschminkt er hat ihn dauernd gepflegt.

Maggie Entenfellner: Putz oder gegenseitig aber die Liebe vom Otto zum Brösi war zumindest optisch noch größer als umgekehrt Der Brösi ist einfach eben so, wie ich schon gesagt habe, so ein kleiner Buddha, der hat das auch gerne akzeptiert und hat mit sich kuscheln lassen, aber der Otto war wirklich vernaht in dem Brösi und wir sind [00:10:20] heimgekommen und er hat geschrien, er hat wirklich geschrien.

Maggie Entenfellner: Der hat einen Schmerz rausgeschrien und ... Wir haben einfach auch gesehen oder gemerkt, dass er es weiß. Ich glaube, das ist auch so etwas, das vielen Menschen noch nicht bewusst ist und das wird die Wissenschaft hoffentlich irgendwann [00:10:40] einmal auch zeigen, dass Tiere so viel mehr verstehen, als wir noch überhaupt erahnen oder glauben möchten, weil er nimmt es an, er meint, wir reden mit ihm, erklären ihm das.

Maggie Entenfellner: Uns leid tut, dass sie auch traurig sind, dass wir seine Trauer so verstehen und er uns ihm alle Kraft geben möchte, die er braucht [00:11:00] und er kommt damit auch zur Ruhe. Also die Hunde haben es tatsächlich leichter getragen, die waren Die waren natürlich verwirrt auch ob unserer Traurigkeit, aber die können den Abschiff von Brösel leichter nehmen als der Otto, der ja damit wirklich seinen [00:11:20] echten Lebenspartner verloren hat.

Maggie Entenfellner: Weil wenn wir weg sind, in die Arbeit gehen, sind die Hunde ja nie zu Hause allein, aber die zwei Katzen sind es und die zwei haben einander Und die haben ihr Leben miteinander genossen. Jetzt muss der Otto, ich habe mir jetzt überlegt, soll ich noch jemanden dazunehmen? Ich habe eben auch da mit der Tierkommunikatorin wieder [00:11:40] geredet auch mit meiner Familie, mit Tierärzten.

Maggie Entenfellner: Ich glaube, dass der Otto, nachdem er Freigang hat, sehr glücklich ist auch alleine. Wir schauen es uns jetzt mal an. Weil ich momentan einfach auch in diesem Modus bin, ich will jetzt keine andere Katze mehr haben. Das habe ich in meinem Leben schon öfter gesagt, weil jedes Mal, wenn der Verlust da ist, denkst dir, nein, ich [00:12:00] kann mir das nicht mehr antun, es tut so weh.

Maggie Entenfellner: Wir werden mal schauen, was die Zukunft bringt. Der Otto ist auf jeden Fall anders geworden. Er ist anhänglicher geworden. Er schmust mehr. Er geht zurzeit kaum raus. Er bleibt immer zu Hause. Und ja, wir tun unser Bestes auch, dass er seine Trauer überwindet. [00:12:20]

Sandra: Und wenn man was Positives sehen will, dann, dass ihr euch irgendwie gegenseitig habt, das war sicher.

Sandra: Die man urschön findet

Maggie Entenfellner: und

Sandra: man das vielleicht auch irgendwie miteinander teilen kann.

Maggie Entenfellner: Ja,

Sandra: jede

Maggie Entenfellner: Emotion ob sie jetzt Glück ist oder eben auch Trauer ist schöner wenn du jemanden an deiner Seite hast, [00:12:40] der das mit dir teilt. Weil auch wenn ich im Lotto gewinne, ist es noch viel schöner, wenn ich das mit jemandem teilen kann.

Maggie Entenfellner: Und genauso ist es halt auch in dieser schweren Phase des Lebens.

Sandra: Du leitest ja die Krone-Tier-Ecke. Ihr seid so ein Leitmedium wenn es um Tiergeschichten [00:13:00] sozusagen, um News, auch rund um das Thema Haustiere Tiere geht. Es ist ein Bereich, wo du ja nicht nur konfrontiert bist mit schönen Tiergeschichten Fühlt sich das für dich gerade an oder wie gehst du damit um?

Maggie Entenfellner: Also der Großteil unserer Arbeit ist tatsächlich [00:13:20] traurige Arbeit. Wir kriegen in der Regel einfach traurige Geschichten Wir kriegen die Tiere, die nicht mehr gewünscht werden, die teilweise wirklich unter ganz fürchterlichen... Wie soll ich das sagen? Auch mit fürchterlichen Worten abgegeben werden, wie das Viechnimmer und da schluckt es oder keine Ahnung, auch das kommt vor.

Maggie Entenfellner: [00:13:40] Auf der anderen Seite dann Menschen, die ihre Tiere suchen, Menschen, die nicht das Geld mehr aufbringen können. Zum Tierarzt zu bringen, um es von Schmerzen oder Leid zu befreien. Also das geht schon alles ins Herz auch sehr. Das macht hauptsächlich mein Team von Diana und Caro [00:14:00] und Helga. Und die Kathi, die auch wirklich bei mir direkt am Schreibtisch sitzt, beide sind sozusagen diejenigen, die die großen Geschichten machen.

Maggie Entenfellner: Sprich wir sind auch sehr politisch engagiert. Und da... Ist es sehr frustrierend gerade in den letzten, würde ich jetzt [00:14:20] sagen, zwei Jahren, wo man merkt dass die Politik so gar nichts mehr mit Tierschutz am Hut hat, wo wir eher das Gefühl haben, oder nicht Gefühl, es ist ein Fakt dass wir statt einen Schritt oder vorwärts eher zwei zurück machen auf politischer Ebene und damit natürlich auch auf gesetzlicher Ebene.[00:14:40]

Maggie Entenfellner: Das ist massiv frustrierend. Manchmal denkst du dir, um Gottes Willen ich lasse es jetzt einfach bleiben, weil das ist ein Wahnsinn, das geht so rein. Das nimmt dich mit in den Schlaf, das lässt dich nicht los, weil ich auch weiß, dass wer, wenn nicht wir hier auch natürlich ein bisschen Tempo vorgeben als Kronenzeitung und trotzdem so [00:15:00] wenig passiert.

Maggie Entenfellner: Aber letztendlich gerade die Kathi und ich, wir… Jeden Tag nimmt jemand den anderen, wenn er gerade nicht gut drauf ist, wieder quasi an der Hand und sagt, komm, das machen wir jetzt, jetzt ist das. Weil es geht um Sachen wie Herkunftskennzeichnung. Wir kümmern uns ja nicht nur um [00:15:20] unsere klassischen Haustiere wie Hunde und Katzen, sondern es geht ja ganz sehr und sehr oft um Ernährung um Nutztiere.

Maggie Entenfellner: Wie gehen wir mit denen um? Und da ist ein Thema für mich und das fürchterlichste, das hat tatsächlich jetzt der letzten Male die Katze übernommen, weil ich da jedes Mal so interessiert Tränenausbrecher ist das Thema Tiertransporte. Ich kenne [00:15:40] dieses Thema seit mittlerweile 26 Jahren, 27 Jahren bin ich in der Krone Ich habe mich so viel damit beschäftigt.

Maggie Entenfellner: Ich kenne die Bilder. Ich ertrage sie nicht mehr.

Sandra: Ja, ich glaube, viele, die das jetzt hören, haben direkt dieselben Bilder im Kopf. Mit mir macht das auch total viel. Ich esse zum Beispiel auch kein Fleisch. Ich nicht, [00:16:00] ich glaube, ich könnte nicht durch den Supermarkt gehen und wissen, was ich mir da jetzt ins Wagerl reinlege Ich bin nicht Mitverursacherin sozusagen, auch wenn es immer ein bisschen blöd ist, das auf die Konsumenten sozusagen direkt umzulegen.

Sandra: Doch, natürlich,

Maggie Entenfellner: der Konsument treibt den Markt. Natürlich kann die Politik Regeln vorgeben, [00:16:20] aber solange der Konsument immer nur auf das Billigste greift, weil es gerade im Angebot ist, und wenn es ein Händel um ein paar Euro gibt, wie soll denn das Tier gut gehalten werden? Den Bauern kann ich es nicht vorwerfen.

Maggie Entenfellner: Tatsächlich. Weil wenn der kaum Geld kriegt muss man sich mal denken, für so einen Huhn da muss ein Ei gelegt werden, da braucht es einen Bodenstein, da muss es [00:16:40] gebracht werden zu einem Mastbetrieb, da muss es von dort abgeholt werden, da muss es geschlachtet werden, da muss es noch einmal transportiert werden.

Maggie Entenfellner: Also da ist ja nichts mehr drinnen. Also da kann es nur noch über die Masse gehen. Und wenn ich als Konsument sage, ist mir wurscht, ich greife trotzdem hin, dann bin ich definitiv Mitverursacher dieses unglaublichen [00:17:00] Milliardenfachen. Tierlights, das tagtäglich auf dieser Welt passiert.

Sandra: Wenn du heute die Möglichkeit hättest eine Sache sofort zu ändern in dem Bereich, was wäre das?

Sandra: Wenn du so eine alle politische Macht und vielleicht auch so ein bisschen darüber hinaus hättest, was wäre die eine Sache, die du Ändern wollen würdest Die

Maggie Entenfellner: eine Sache [00:17:20] gibt es nicht. Die eine Sache wäre, dass wir gar nicht mehr über Tierschutz reden müssen, sondern dass es selbstverständlich ist, dass es in den Köpfen der Menschen ist und dass wir mit diesen Mitgeschöpfen so umgehen, wie wir es selbst auch gerne haben, dass jemand mit uns umgeht.

Maggie Entenfellner: Wir teilen uns den gleichen Planeten, wir haben das gleiche Recht darauf zu leben und nur weil [00:17:40] sie Nutztiere heißen heißt das noch nachher nicht, dass wir sie benutzen dürfen.

Sandra: Warum ist das so, dass ... Dass offensichtlich diese Empathie fehlt in der Gesellschaft oder Menschen, das nicht vielleicht bewusst ist?

Maggie Entenfellner: Ich glaube, den Menschen ist das schon bewusst. Das ist eher ein Augenzonen durch und auch der [00:18:00] eigene Konsum steht dann drüber. Das ist ja in vielen Bereichen gibt es ja. Dass man sagt, wurscht aber mir taugt es jetzt gerade und ich will das und ja, dann ist es halt so. Es sich selber schön reden, weil wenn man sich tatsächlich damit beschäftigt dann kann es das nicht sein.

Maggie Entenfellner: Es ist so wie Pelz tragen. Wenn ich mir anschaue, wie diese Tiere [00:18:20] dahinvegetieren. Und dann gedötet werden, ihnen das Fell über die Ohren gezogen werden, teilweise, wo sie noch nicht bei Bewusstsein sind. Da gibt es genug Bilder davon. Und ich nehme mir diesen depperten Mantel weil ich glaube, ich bin damit schöner.

Maggie Entenfellner: Was soll man dazu sagen? Vor allem ist es einfach [00:18:40] nicht notwendig Ich verstehe, wenn Völker Pelze tragen, Robbenpelze, weil sie in dem Umfeld leben, wo sie das brauchen, um sich tatsächlich zu wärmen. In Österreich im ersten Bezirk in Wien braucht kein Mensch einen Pelzmantel Fell oder Leder soll okay sein, wenn es, es ist ein Teil [00:19:00] der Fleischproduktion.

Maggie Entenfellner: Aber ein Tier nur zu töten für sein Fell und den Rest einfach zu entsorgen, das ist für mich einfach, das hat in diesen Jahrtausenden, in diesen Jahrhunderten in diesen Zeiten einfach sich längst überholt und ist einfach peinlich für jeden, der es nach wie vor tut.

Sandra: Du bist ja seit [00:19:20] Jahrzehnten eigentlich...

Sandra: Die Person, die man am meisten mit diesem Thema Tierrechte in Verbindung bringt in Österreich. Wie hat dieses Thema Tierschutz bei dir begonnen? Kannst du dich da noch daran erinnern? Gab es da eine Anekdote in einem Punkt oder war das Schleichen?

Maggie Entenfellner: Das ist, ich bin so aufgewachsen. Ich bin auf einem kleinen Bauernhof der [00:19:40] Großeltern mit aufgewachsen.

Maggie Entenfellner: Das war so, wie es damals war, fünf Kühe, drei Schafe, zwei Schweine, Händeln, so. Und die Tiere waren alle immer draußen. Und ich habe halt mit dem Ferkel und der Ferkellampe geschlafen und bin mit den Kälbern auf die Wiese gegangen. [00:20:00] Einfach ein richtig unbeschwertes Leben, wirklich richtig dreckig. Den ganzen Tag habe ich mich mit den Tieren herumgepallt.

Maggie Entenfellner: Das klingt herrlich Ja es war schön. Aber es war auch traurig weil ich war eben von Kindheit an dabei. Wenn Tiere geschlachtet wurden, wenn Tiere [00:20:20] vom Metzger geholt wurden, also die Schweine und die Hühner wurden bei uns am Hof geschlachtet für den Eigenbedarf, aber die Stiere sind dann doch vom Metzger geholt worden.

Maggie Entenfellner: Und da war es so, dass ich mich so erinnern kann auch an die Energie, weil es selbst für meinen Opa… So ein schwerer Tag war, wenn er sich von einem Stier hat verabschieden müssen. Das [00:20:40] war ja nur bei uns, bei dem kleinen Paar noch einmal im Jahr, da gab es vielleicht zwei Stiere ich weiß es nicht mehr. Und dass das ein Stress war und auch das Schweineschlachten.

Maggie Entenfellner: Und was ich auch noch weiß, dass... Als ganz kleines Kind, dass die Schweine so geschrien haben beim Schlachten, weil sie plötzlich nicht nach rechts auf die Weide sondern nach links in den Hof geführt worden sind. Und da sind [00:21:00] Schweine ja, ist nicht schlau Und ich bin immer davon gelaufen, weiß noch, habe mich bei der Oma immer im Bett unter die Tuchern, damit ich das nicht höre.

Maggie Entenfellner: Da war ich vielleicht drei, vier Jahre alt ich weiß es nicht. Und dann hat mein Papa begonnen und das sind so diese kleinen Schritte. Für Tiere, glaube ich, die so vieles ändern. Er hat dann einfach begonnen aus dem [00:21:20] Stall raus, raus in den Hof, wo ihm geschlachtet wurde, eine Schrotspur zu legen, sodass das Schweinchen fressen dahin gegangen ist und es hat gar nicht gemerkt, dass es...

Maggie Entenfellner: Plötzlich Bäm gemacht hat und es ist trotzdem gestorben aber es ist so mit Würde gestorben ohne Angst [00:21:40] und genau das würde ich mir wünschen für so viele Tiere. Es gibt Schlachthöfe, die das toll machen, es gibt ja, wir kämpfen zum Beispiel auch für den Weideschuss, wo Tiere eben wirklich auf der Weide einfach beim Fressen geschossen werden dürfen, da gibt es strenge Regeln gerade bei den Rindern.

Maggie Entenfellner: Dafür kämpfen wir, dass das wieder erlaubt ist, weil [00:22:00] man da mit den Tieren einfach wirklich jeglichen Stress abnimmt. Aber das sind die Kleinigkeiten, die das Leben, das Sterben, das Gehen von Tieren so unglaublich besser machen würde. Und darüber hinaus, und das ist wissenschaftlich bewiesen, Würde auch die Fleischqualität besser sein.

Maggie Entenfellner: Also all jene [00:22:20] denen das Leid der Tiere egal ist, die sollten daran denken, dass wenn ein Tier stressfrei stirbt, das Fleisch besser schmeckt. Und vielleicht animiert das den einen oder anderen, tatsächlich zum Bauer seines Vertrauens zu gehen und nur noch das zu essen.

Sandra: Kannst du dich, [00:22:40] oder anders gefragt, hast du im Gefühl, wie viele Tiere du vermittelt hast in deiner Karriere?

Maggie Entenfellner: Wir haben es einmal so durchgerichtet, es müssen Tausende sein über die Krone, also zig Tausende. Weil man muss sich denken, wir haben zweimal die Woche eine Seite, in jedem Bundesland eine eigene, in jeder Seite werden circa [00:23:00] sieben acht Tiere vorgelegt. Also kann man sich das vorstellen, das ist unglaublich, das sind Unzahlen.

Sandra: Wie machst du das, dass du nicht jedes einzelne Tier selber adoptieren kannst, das du vermittelst? Also ich glaube, für mich wäre das die maximale Herausforderung. Ich muss auch immer, wenn ich in der Nähe vom Tierquartier zufällig bin, einen großen Bogen drum machen, weil ich weiß, wenn ich da einen Fuß [00:23:20] reinsetze gehe ich mit vier Katzen heim und mit zwei Kaninchen.

Maggie Entenfellner: Das ist tatsächlich auch schwierig. Man lernt damit umzugehen. Das merke ich schon, das sind 27 Jahre und vor allem weiß ich, all die, wenn mir so viele gemeldet ich könnte es ja nicht tun. Und das habe ich irgendwann einmal festgestellt und es gibt auch andere großartige Menschen, die diesen Tieren ein [00:23:40] wunderbares Zuhause geben können, vielleicht sogar noch ein viel besseres als ich es tue, weil ich oft arbeite.

Maggie Entenfellner: Und das ist das Schöne daran, dass wir so erfolgreich sind, dass wir diese Rückmeldungen bekommen, dass wir dann auch Fotos bekommen von den Menschen, die sich bedanken, dass jetzt das Tierchen der Hund, die Katze bei ihnen ist und sie so ein schönes Leben haben. Und das [00:24:00] erleichtert das Ganze. Hat natürlich auch mit Erfahrung zu tun.

Sandra: Jetzt heißt dieser Podcast Cat People, mir ist bewusst, dass du kein Katzenmensch unter Anführungszeichen bist, weil du ein Herz für alle Tiere automatisch hast in der Position, in der du bist. Aber fällt dir trotzdem so eine Katze ein aus deiner Vermittlungs... [00:24:20] Aus deiner Vermittlungsarbeit, die dir noch so speziell im Gedächtnis ist, ein Fall?

Maggie Entenfellner: Eine Katze. Da müsste ich jetzt die Mädels fragen. Wir haben so viele besondere Fälle.

Sandra: Also ich habe jetzt kürzlich eine gesehen, die ihr quasi in den letzten Wochen ihres Lebens vermittelt habt. Ja,

Maggie Entenfellner: zum Beispiel, siehst du so [00:24:40] betriebsgeblieben bin ich. Ja, das war in Tierheim in St. Pölten da habe ich die kennengelernt.

Maggie Entenfellner: Und das war auch mein Gott, das war wirklich schön. Diese Katze war so entzückend. Ja, zum Beispiel, siehst du, aber da ist man dann so betriebsblind, dass einem gar nicht gleich einfällt, weil jedes Schicksal mir im Herzen liegt. Das ist so, es ist mir, es ist schön wenn ein alter [00:25:00] Hund einen Gnadenplatz so findet, eine kranke Katze, aber ich freue mich auch tierisch, wenn ich weiß, dass ein Welpe zu einer Familie kommt, wo ein ganzes Hundeleben lang glücklich sein kann.

Maggie Entenfellner: Also es ist, ich unterscheide hier gar nicht, aber ich Ich bedanke mich bei den Menschen, besonders natürlich, die gerade [00:25:20] so eine Katze palliativ eigentlich begleiten, wo man weiß, sie wird sterben in den nächsten Tagen, was dann leider auch ja der Fall war bei der. Aber einfach, die sagen, ja, ich mache das jetzt, ich möchte diesen Lebewesen ein paar schöne Stunden bescheren.

Maggie Entenfellner: Und genauso ist auch bei alten Hunden. Also ich bin dankbar für jedes vermittelte Tier. Bist besonders [00:25:40] jenen Menschen dankbar die wissen, ich nehme ein Tier, ich gebe jetzt Emotionen da rein. Und ich weiß aber, ich weiß es jetzt schon, man weiß es eh nie, wann der Zeitpunkt ist, aber da kann ich davon ausgehen, dass ich mich recht schnell wieder von diesen Tierchen verabschieden werde müssen.

Maggie Entenfellner: Und ich weiß, wie weh das tut.

Sandra: Was ich besonders schön finde, ich habe... Ich lese mir ab und zu dann [00:26:00] unter diesen Vermittlungsaufrufen die Kommentare durch und es ist selten so, dass gerade auf Social Media, was ja wirklich kein Ort ist für besonders positive Energie, dass aber Themen sind, wo sich die Leute, kommt mir vor, noch einigen können,

Maggie Entenfellner: dass

Sandra: das eine tolle Sache ist.

Sandra: Dass [00:26:20] da viele Herzen sozusagen in den Kommentaren zu sehen sind, dass die Energie gut ist. Ist das etwas, was du spürst in deiner Arbeit, wo du irgendwie vielleicht auch merkst ich meine, du arbeitest in einem großen Haus, wo wahrscheinlich nicht auf alle Geschichten so positiv reagiert wird im Internet gerade, dass das noch so eine Insel der Seligen ist oder ein besonders [00:26:40] positiver Themenbereich?

Maggie Entenfellner: Das stimmt tatsächlich bei der Vermittlung. Wenn Tiere ein Gesicht haben, einen Namen und ein Schicksal, dann ist das ein Schicksal Dann reagieren die Menschen in der Regel sehr positiv. Sobald das in die große Masse geht, wird eben gerne weggeschaut. Und ich selbst natürlich auch mit meinen, wenn wir [00:27:00] jetzt einen Hundetrainer fördern oder...

Maggie Entenfellner: Gibt es immer viele Neiderkritiker und ich auch selbst werde persönlich angegriffen wo auch undängst jetzt wieder jemand behauptet, er hätte meine Hunde großgezogen und das stimmt alles nicht und die Dame, die das behauptet hat, die Hunde tatsächlich, ich habe sie damals [00:27:20] gerettet. Die sollten getötet werden.

Maggie Entenfellner: Sie waren zwei Tage alt. Ich hatte keine Zeit und habe die Hunderte dieser Dame für ein paar Tage überlassen, weil ich wusste, ich bin nicht da und habe sie mir dann sofort zurückgeholt. Ich glaube, sie waren zehn Tage alt oder so. Und ab dem zehnten Lebenstag waren sie ausschließlich bei mir. Und das sind dann schon Dinge, wo du denkst, [00:27:40] muss ich mich damit tatsächlich beschäftigen?

Maggie Entenfellner: Warum sind die Menschen so böse? Es ist ja so leicht zu widerlegen. Es ist ja auch dumm so etwas zu behaupten Ja, selbstverständlich habe ich jeden Tag die Satire dokumentiert weil man sich erfreut wenn sie gedeihen. Ich habe jeden Tag um diese Tiere gezittert ob sie auch tatsächlich überleben, ob sie stark genug [00:28:00] sind, weil zwei Hundewelpen groß sind.

Maggie Entenfellner: Das ist keine einfache Aufgabe. Das sind schon Sachen, die... Die traurig machen, aber die uns auch stärker machen, weil, und dafür steht die Diäke auch und mein gesamtes Team, weil alles, was wir schreiben, alles, was wir tun, wir [00:28:20] wirklich so meinen, weil wir es ehrlich meinen, weil wir auch nichts zu verstecken haben.

Sandra: Hast du in den vielen Jahrzehnten, in denen du schon in dem Bereich arbeitest ein Gespür dafür entwickelt, welche Menschen, mit denen du zu tun hast, Tiere haben und welche nicht oder tieraffin sind?

Maggie Entenfellner: Ich [00:28:40] behaupte jetzt von mir sowieso, dass ich eine kleine Hexe bin. Ich habe ein unglaubliches Bauchgefühl.

Maggie Entenfellner: Ich werde ganz selten von Menschen enttäuscht. Ich spüre das. Ich hinterfrage Dinge oft gar nicht sondern ich spüre sie einfach und sie bestätigen sich sehr oft. Bei den meisten Menschen kann man sagen, ob [00:29:00] sie die auf ihn sind oder nicht. Gestern zum Beispiel war es aber lustig ich war beim Zahnarzt und die Dame, die kenne ich seit vielen Jahren dort, die dort arbeitet und das ist eine sehr empathische, unglaublich nette Person.

Maggie Entenfellner: Ich bin mit Tränen in den Augen hingekommen und die hat zu mir gesagt, dass sie mit Tieren sie hatte [00:29:20] einen Katzer, war eigentlich ihr Mann, sie mag Tiere, aber sie kann nicht viel damit anfangen. Und die hat mich seit langem wieder verwundert, weil sie so unglaublich empathisch ist. Man dachte, die muss einen totalen Zugang auch zu Tieren haben, was aber auch nichts Böses ist.

Maggie Entenfellner: Ich finde ja, es ist ja auch okay, dass jemand sagt, ich [00:29:40] brauche kein Haustier für mich. Es geht ja nur darum, wer lässt ein Tier leiden, wer tut Tieren etwas Böses an. Aber wenn jemand ganz bewusst sagt, ich brauche das nicht, ist das ja für mich auch in Ordnung.

Sandra: Du bist unter anderem ja, weil du dein politisches Engagement schon angesprochen hast, [00:30:00] Vizepräsidentin des Vereins Tierschutz macht Schule.

Sandra: Warum ist dir das so ein Anliegen im Bildungsbereich da auch anzusetzen?

Maggie Entenfellner: Das war einer meiner Herzensprojekte Ich habe das ja wirklich ins Leben gerufen, weil wenn Kinder nicht lernen, respektvoll mit Tieren umzugehen dann [00:30:20] wird es später noch viel schwerer werden, sie unter Anführungszeichen auf den richtigen Weg zu bringen.

Maggie Entenfellner: Und mir geht es einfach darum, dass auch Kinder schon, wir haben das ja super pädagogisch aufbereitet jede Altersstufe. Und da geht es zum Beispiel auch darum, dass man Kindern auch ganz klar erklärt, sich [00:30:40] einfach zum Ostern ein Kaninchen zu wünschen oder einen Hund oder eine Katze zu Weihnachten oder was auch immer, was das mit sich bringt, welche Aufgaben, welche Verantwortung das bringt, damit auch Kinder für sich selbst in ihrem Herzen erkennen, dass das vielleicht nicht das Richtige ist.

Maggie Entenfellner: Zur Zeit, weil es in der Familie gerade nicht so funktioniert. Weil ansonsten sind sie nur traurig und sind [00:31:00] den Eltern vielleicht böse weil sie es nicht bekommen. Oder die Eltern kaufen es dann doch und dann landet das Tier letztendlich ja doch im Tierheim, weil es doch nicht gegangen ist. Und darum ist mir das ganz, ganz wichtig, schon dieses Bewusstsein.

Maggie Entenfellner: Und was Tiere brauchen, um glücklich zu sein, nämlich nicht nur, dass du sie streichelst und ins Bett mitnimmst sondern Tiere brauchen so viel mehr, kosten auch [00:31:20] Geld, dass das schon die Kinder miterleben oder wirklich sich so Herzen nehmen und es für sie, wenn sie erwachsen sind, einfach eine...

Maggie Entenfellner: Selbstverständlichkeit ist.

Sandra: Wie erreicht ihr das? Also was ist euer konkretes Angebot? Alles. Also

Maggie Entenfellner: Tierschutz macht Schule. Er hat wirklich von Kindergartenkind, worauf [00:31:40] spielerische Art und Weise mit so kleinen wie Pixie-Büchern die Geschichten von Tieren erzählt werden. Ohne Leid natürlich. Das ist für mich auch ganz wichtig.

Maggie Entenfellner: Ich kann natürlich einen Vierjährigen nicht mit Schlachtung konfrontieren. Das ist für mich undenkbar. Sondern wir haben das wirklich mit Pädagogen. Bis hin zur Matura aufbereitet. Bei der [00:32:00] Matura geht es dann natürlich auch schon um Tierversuche, also Matura Oberstufe, um Tierversuche, um Schlachtung um all das.

Maggie Entenfellner: Das Sortiment ist mittlerweile riesengroß. Ich bin wirklich, das ist so ein Baby, das so groß und erwachsen geworden ist, auf das ich wirklich stolz bin. Der Verein ist... Ein [00:32:20] Vorbild für ganz Europa. Wir kriegen Anfragen aus anderen Ländern, die auch teilweise unsere Unterlagen übernehmen, weil es einfach genau für die richtige Altersstufe genau das richtige Thema beinhaltet.

Maggie Entenfellner: Ich

Sandra: kann mir vorstellen, dass du da auch recht viel Feedback kriegst von Eltern.

Maggie Entenfellner: Dieses Feedback geht tatsächlich direkt eigentlich immer

Sandra: an den

Maggie Entenfellner: Verein. Da [00:32:40] kommt wenig zu mir, das muss ich schon sagen. Aber das ist auch wurscht Mir ist es auch total egal, wenn die Leute das gar nicht mit mir in Verbindung bringen.

Maggie Entenfellner: Mir geht es tatsächlich darum, etwas zu erreichen. Nicht immer muss Maggie Entenfellner da dabei stehen. Bereichen wo ich sage, ja, wir müssen gar nicht mehr wieder zuschreiben oder dass ich dabei bin. Mir geht es darum, dass viele [00:33:00] Menschen an diesem Strang ziehen, etwas für Tiere zu verbessern.

Sandra: Ich sage das deshalb, weil ich, ich habe selber keine Kinder, aber in meinem Umfeld gibt es einige Kinder und ich weiß, dass das eine von den großen Pain Points von den Eltern in meinem Umfeld ist, wie man Kindern dann Da einen Zugang ermöglicht der nicht ist.

Sandra: Wir gehen jedes Wochenende in den Zoo. [00:33:20] Und deshalb finde ich das eine super Sache.

Maggie Entenfellner: Das kann man sich auch downloaden Das kostet ja nicht einmal was. Also wirklich, unbedingt reingehen, tierschutzmachtschule.at. Wirklich großartig Auch großartig für alle Pädagogen, weil oft hat man Sublierstunden man weiß gar nicht, was man mit den Kindern macht.

Maggie Entenfellner: Dann [00:33:40] lädt man sich einfach da was runter. Die Kinder sind beschäftigt sinnvoll beschäftigt und ich glaube, dass das auch für Pädagogen einfach ein wirklich gutes Vehikel ist, eine schöne Unterrichtseinheit einmal zu machen und selbst vielleicht auch was zu lernen.

Sandra: Du hast vorher erzählt. Du bist auf einem Hof groß geworden mit extrem vielen Tieren rund um dich herum.

Sandra: Kannst du dich, weil [00:34:00] wir ja hier konkret auch über Katzen sprechen wollen, an die erste Katze erinnern die in deinem Leben war?

Maggie Entenfellner: Ja, die hieß immer Susi bei unserem Bauernhof, warum auch immer. Also die waren auch, was mir wehtut was damals so war und so ehrlich muss ich sein, damals hat man, meine Großeltern haben für Katzen und sie [00:34:20] auch.

Maggie Entenfellner: Wurde kein Geld aufgewandt Also wenn die Katze krank war, dann war sie krank. Und ich bin wirklich auch, das weiß ich noch, die Oma hat die Tiere, kranke Tiere, obwurscht ob das jetzt ein Schweinchen oder ein Schaf war, die wurden in die Küche geholt. Da war noch dieser gesetzte Ofen so wie man es früher hatte, so ein wirklich altes Bauernhaus mit einer Raumhöhe von, ich weiß nicht, zwei Metern.[00:34:40]

Maggie Entenfellner: Und ein Holzboden und so. Und ich bin dann immer... Bei den Tieren gelegen da haben wir immer ein Nestl gemacht, das mit Decken oder mit Stroh wenn es halt die Schafe waren und ich bin dann immer dort bei den Tieren gelegen und ich bin, ich weiß es und das sage ich, dass diese Erinnerungen jetzt wie alt ich komme, immer öfters noch stärker kommen und noch intensiver, [00:35:00] dass ich dort sehr oft gelegen bin mit Kranken.

Maggie Entenfellner: Katzen oder Kätzchen auch, die einem ganz verschnupft waren, so dieser klassische Katzenschnupfen vielleicht auch Fipp, ich weiß nicht, was es war. Und diese Tiere wirklich auch teilweise stundenlang gestreichelt habe, [00:35:20] oft auch, bis sie gegangen sind.

Sandra: Es ist unmöglich sich vorzustellen dass du irgendwas anderes geworden wärst, außer...

Sandra: Und das, was du jetzt machst, wie bei deinem Aufwachs und alles, was du beschreibst, gab es da jemals für dich so einen Punkt, wo dein Leben ganz anders hätte verlaufen können, auch beruflich? Oder warst du [00:35:40] immer schon auf der Schiene?

Maggie Entenfellner: Das war eigentlich ganz anders geplant. Ich habe nach der Matura begonnen Medizin zu studieren.

Maggie Entenfellner: Ich bin damals sehr viel mit meinem Bruder mitgefahren auf Visite der Tierarzt ist. Und er hat mir gesagt, mach das auch. Ich kann das nicht tun, weil die Hauptarbeit eines Tierärzten das gerade in der Großtierpraxis, das ist [00:36:00] nicht mein Weg sozusagen. Das ist ganz wichtig und ein toller Beruf. Aber das wusste ich also habe ich dann Medizin begonnen und bin dann in den Ferien damals zu Lauday gegangen.

Maggie Entenfellner: Das gab es so den Job der Saisonette, wo man nur in den Ferien fliegt. Und ich war damals noch nie irgendwo. Ich war... Noch nie außerhalb Europas einmal in [00:36:20] Griechenland. Also ich habe nichts gekannt und mein erster Flug mehr oder weniger war nach Bangkok. Ich habe plötzlich die große weite Welt gesehen, das war wow.

Maggie Entenfellner: Und habe dann beschlossen nach den Ferien nein ich bleibe jetzt noch ein Jahr, weil die Burschen müssen zum Bundesheer, ich bin eh ein Streber, ich studiere dann weiter und geht. Und nach diesem Jahr war ich aber dann schon Kabinenschefin, also bin dort sehr schnell. [00:36:40] Also Eigenlob stinkt immer, aber bei mir ist es schon so, wenn ich was mache, dann mache ich es Vollgas.

Maggie Entenfellner: Also egal, im Studienjahr bin ich auch putzen gegangen und mache das mit Euphorie. Wenn ich das mache, mir ist nichts zu blöd und alles, was ich mache, mache ich mit Leidenschaft und gerne. Und bin halt da recht schnell aufgestiegen und [00:37:00] war dann. Ich habe zehn Jahre bei der Lauda ja, habe dort auch dann den ganzen VIP-Service aufgebaut, wo wir begonnen haben, Niki Lauda's Chat zu vermieten, bin mit Dale Lama Bruce Springsteen Phil Collins, Papst und und und geflogen, auch spannende Zeit, Formel 1 hautnah miterlebt und so und habe halt [00:37:20] daneben immer.

Maggie Entenfellner: Ich hatte dann schon mit meinem damaligen Lebenspartner einen Hof und habe immer wieder Tiere aufgenommen und die gepflegt auch, hatte dann noch drei Pferde, vier Pferde dann sogar, zwei davon wirklich, die im jährlichen Zustand waren. Und immer wieder Katzenhunde vermitteln, was man halt so tut. Ich habe mich [00:37:40] aber nicht als großen Tierschützer gesehen.

Maggie Entenfellner: Man dachte, das ist halt das, was man tut, wenn wohl leid ist, dann muss man halt helfen mit den Möglichkeiten, die man hat. Ja und dann, dass das so gekommen ist, ist dann eigentlich dieser Leidenschaft zu verdanken gewesen, weil die Familie Dichand mit mir geflogen ist auch mit den Hunden und ich habe halt einfach so erzählt, was ich so mache und dass ich jetzt gerade wieder einen Hund habe, [00:38:00] den ich pflege zum Vermitteln und so.

Maggie Entenfellner: Und so bin ich dann gefragt worden, ob ich nicht zur Krone kommen möchte. Und ich habe mir das zuerst gar nicht vorstellen können, weil ich auch meinen Job bei der Lauda ja in meiner Funktion wirklich geliebt habe. Aber ich bin so unfassbar dankbar, weil ich so viel... Und ich [00:38:20] habe eigentlich immer Druck, weil ich mir immer denke, es wird immer noch mehr gehen, ich könnte immer noch mehr tun.

Maggie Entenfellner: Aber auch die Dankbarkeit, wie viel wir zum Besseren haben wenden können schon, wie viele Tierschicksale wir zum Positiven gebracht haben, wie viel wir auch politisch schon weitergebracht haben. Das ist eine Erfüllung. Ich sage immer, das ist ein Gottesgeschenk, [00:38:40] überhaupt die Möglichkeit zu bekommen, so einen Job zu haben.

Sandra: Ich bin auch sehr dankbar, dass du das machst. Ich glaube, viele von den Hörerinnen und Hörern, ich bewundere das sehr. Ich bin kürzlich mit dir verglichen worden und dachte, ah, wie toll.

Maggie Entenfellner: Das freut mich, das ehrt mich. Es gibt sicher auch viele Menschen, die über mich nicht so [00:39:00] positiv reden, aber das ist halt einmal so, wenn man in der Öffentlichkeit steht, wird man auch kritisiert das muss man auch aushalten, ist nicht immer einfach.

Maggie Entenfellner: Man lernt auch damit umzugehen. Es ist halt einfach auch so, nicht jeder ist meiner Meinung. Aber was ich halt mache, das ist auch dieses unglaubliche Glück in der Krone, dass ich wirklich [00:39:20] meine Meinung haben kann. Es gibt keine Blattvorgabe, in welche politische Richtung oder welchen Politiker wir da jetzt gerade quasi an die Zange nehmen, weil er was verändern muss, sondern wir sind hier wirklich, wir haben ganz freie Hand, um hier zu agieren und etwas zum Besseren zu bewegen.

Sandra: Maggie, ich habe noch ein paar kurze [00:39:40] Fragen für dich zum Abschluss. Ich frage das alle meine Gäste. Hast du eine Lieblingskatze aus der Popkultur, aus Film, Fernsehen, aus Büchern?

Maggie Entenfellner: Ich liebe ihn. Wie heißt er? Ich werde dein Leben retten. Der gestiefelte Kater. Der ist super. Er hat nicht echter Weißzeichen drin und ich liebe den Akzent Puss

Sandra: in Boots ist sehr toll.[00:40:00]

Sandra: Kannst du mit dem Satz im nächsten Leben werde ich Kater oder Katze was anfangen?

Maggie Entenfellner: Ja, ich glaube, dass das ein schönes Leben ist, nicht immer. Das ist immer willst du ein Tier sein? Ja, ein Tier, das gut gehalten [00:40:20] wird, ist immer schön. Und ich kann mich selber schon vorstellen, auf der Ofenbank liegen, den ganzen Tag pennen. Das geht schon.

Sandra: Also wenn du als Tierchen in einen Haushalt wie deinen sozusagen zurückkommen würdest das wäre ein...

Sandra: Eine Möglichkeit für eine Wiedergeburt. Ja jeden

Maggie Entenfellner: Fall.

Sandra: Und dann zum Abschluss es gibt Ende, also du bist, du [00:40:40] vermittelst ja Tiere, ich vermittle Katzennamen in meinem Podcast, das ist immer der letzte Teil. Hast du einen Katzennamen parat wenn jetzt jemand zuhört der gerade seine Katze… Und tauft will ich sagen.

Sandra: Und einen Namen sucht

Ich

Maggie Entenfellner: muss sie sehen. Für mich ist ein Katzenname etwas, gerade Tiere, das ist ja nicht wie bei [00:41:00] Babys die auch unterschiedlich aber doch sehr ähnlich sind. Aber ein Tier, ist sie rot, ist sie langhaarig ist sie silber, ist sie schwarz. Und deshalb ist es für mich wichtig, das Tier zu sehen.

Maggie Entenfellner: Und du siehst ja auch meine Katzen im Herzen. Prof. Dr. Brösel, also ich habe immer eher, ich neige meistens zu [00:41:20] lustigen Sachen irgendwie wie Brösel oder eben meine anderen, die heißen Heidi, Luise und Otto, also ich neige sehr zu menschlichen Namen eigentlich.

Sandra: Voll schön, dann machen wir es vielleicht so, wenn sich jetzt jemand meldet mit einem Foto, dann würde ich dir das vielleicht weiterleiten Genau, so machen

Maggie Entenfellner: wir es.

Maggie Entenfellner: Du

Sandra: benahmst dann die

Maggie Entenfellner: Kanzel. Ja gerne. Maggie,

Sandra: es war [00:41:40] wunderschön mit dir zu sprechen. Danke auch, dass du dich so geöffnet hast und dass wir über so viel Privates heute quatschen durften. Das war wahnsinnig schön für mich.

Maggie Entenfellner: Ich sage auch danke und was so schön war, ist, dass ich jetzt sogar... Im Gespräch dann meine Trauer wieder vergessen habe.

Maggie Entenfellner: Jetzt kommt sie wieder. Aber das ist schon schön. Danke auch.

Sandra: Danke dir.

Maggie Entenfellner: Schon mal. [00:42:00]

Sandra: Das war Cat People, der Podcast mit Miaufaktor. Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann teilt sie direkt mit euren katzenbegeisterten Freunden und bewertet sie in eurer Podcast-App. Alle Infos zu dieser Folge findet ihr in den Shownotes.

Sandra: Wenn ihr Cat People unterstützen wollt, [00:42:20] dann könnt ihr das auf Patreon. Katzenfotos oder Gästevorschläge könnt ihr mir gerne zukommen lassen unter helloatcatpeople-podcast.com oder auf Instagram unter catpeoplepodcast.