Cat People – Der Podcast mit Miau-Faktor

Franz Adrian Wenzl & Holly

Episode Notes

In dieser Folge zu Gast ist Franz Adrian Wenzl. Ihr kennt ihn vielleicht als Sänger der Band “Kreisky”, als Autor oder als Austrofred – sein Alter Ego, mit dem er Freddie Mercury auf österreichisch interpretiert. 

Franz wuchs in Oberösterreich mit Katzen auf und seit ca. einem Jahr lebt seine Hauskatze Holly bei ihm und seiner Familie in München. Wir haben uns in München getroffen und über seine – wie er sagt – zwei Katzenbilder zu sprechen: seine Kindheitserfahrungen und sein aktuelles Zusammenleben mit Katze Holly. 

Ein Gespräch über feline Musik-Videos, Katzen-Buddhismus – und zum Schluss erzählt mir Franz noch von einer Theater-Idee. Was die mit Katzen zu tun hat, das hört ihr in dieser Folge!

✨Cat People ist ein Podcast von Sandra Herbsthofer und Teil des Podcast-Netzwerks Missing Link. Idee, Recherche & Moderation: Sandra Herbsthofer. Verpackung: Alexander Weller. Grafikdesign: Paul Jochum.

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Gast: Franz Adrian Wenzl (Austrofred): https://www.instagram.com/austrofredchampion/

Kreisky: https://www.instagram.com/kreiskyband/

Musik-Video zu “Bitte Bitte”: https://www.youtube.com/watch?v=R7zdYFgOgiI

Liebeslieder von Freddie Mercury an seine Katzen Bijou und Delilah:

Bijou: https://open.spotify.com/intl-de/track/7mnBLdg5xvLFPs59yxhR5c

Delilah: https://open.spotify.com/intl-de/track/1r1edvjolplEOpqGK2GoHt

🎧Kapitelmarken: 

[0:00] Einstieg
[1:00] Begrüßung und München
[3:36] Die Katze Holly
[6:20] Katzen-Faszination
[11:27] Katzenvideo von Kreisky
[16:33] Katzen und der Tod
[20:00] Philosophie der Katzen
[25:19] Cats - Das Musical
[28:00] Theaterstück-Idee
[33:01] Austrofred und Freddie Mercury
[36:34] Popkultur-Katzen
[38:36] Katzennamen verschenken
[40:16] Verabschiedung

Episode Transcription

===

[00:00:00] Runter vom Esstisch, Junge Runter vom Esstisch . Runter vom Tisch.

Sandra: Gehst du weg da? Sag mal . Cat People. Der Podcast mit Miaufaktor.

Willkommen zu einer neuen Folge von Cat People, dem Podcast mit Menschen, die ihr kennen könntet und ihren Katzen. In dieser Folge zu Gast ist Franz Adrian Wenzel. Ihr kennt ihn vielleicht als Sänger der Band Kreisky, als Autor oder als Austrofret. Das ist sein alter Ego, mit dem er Freddie Mercury auf österreichisch interpretiert.

Franz wuchs in Oberösterreich mit Katzen auf und seit circa einem Jahr lebt seine Hauskatze Holly bei ihm und seiner Familie in München. Wir haben uns in München getroffen und über seine, wie er sagt, zwei Katzen-Bilder gesprochen. Und zum Schluss hat mir Franz noch von einer Theater-Idee erzählt, die auch mit Katzen zu tun [00:01:00] hat.

Welche das ist, das hört ihr in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören. Ich habe wahrscheinlich den schönsten Job der Welt. Ich darf in München sitzen an einem Montag Die Sonne ist gerade rausgekommen Wir trinken Kaffee und ich darf mich mit Franz Adrian Wenzel über Katzen unterhalten. Hallo Franz.

Franz: Ja, hallo, grüß dich.

Sandra: Franz, man verortet dich ja vielleicht doch eher in Wien.

Warum treffen wir uns in München?

Franz: Ach ja, ich pendle dazwischen den Welten Es ist ja Familie in München und dann bin ich ja beruflich meist in Wien und so chatte ich dann hin und her. Also ich wohne eigentlich im Railjet.

Sandra: Das ist eine kleine Gemeinsamkeit zwischen uns, eine von vielleicht mehreren, wir werden noch drauf kommen.

Ich habe auch München-Vergangenheit,

ich habe hier studiert und gelebt und ich habe so ein bisschen ein ambivalentes Verhältnis zu München.

Wie

Franz: Die meisten Leute.

Sandra: Also

Franz: die Leute, die mir halt irgendwann meine Wohnung gesucht haben.

Sandra: Zum Beispiel, aber ich fand auch, das würde mich direkt mal [00:02:00] interessieren, du als Österreicher der nach München also viel Zeit in München verbringt.

Ich bin, glaube ich mit einem total falschen mit einer total falschen Erwartungshaltung nach München gekommen, weil ich dachte, ich ziehe dorthin, ich bin denen als Österreicherin wahrscheinlich viel näher als viele andere zur Kruste und

Franz: war

Sandra: dann aber in den Jahren, in denen ich hier gewohnt habe, trotzdem immer die Österreicherin und unter dem habe ich voll gelitten,

Franz: weil

Sandra: ich bis zum Schluss irgendwie nicht das Gefühl gehabt habe, ich bin Ich gehöre da dazu, so nach dem Motto Kannst du das nachempfinden?

Franz: Also ich kann es nachempfinden Mich persönlich stört das jetzt nicht so, weil ich mich sehr schwer assimiliere. Mein Problem ist eher, dass wir die Menschen nicht verstehen, teilweise beim Reden Aber mein Gott, nein. Diese Sonderstellung, die genieße ich eigentlich nicht ganz so dazugehören, finde ich das gut Aber so eine Typsache.

Sandra: Es ist vielleicht auch bei dir ein bisschen Teil deiner Marke. Ich finde es ist auch so ein bisschen kreisky oder?

Franz: Das stimmt eigentlich, ja, klar. Das kann schon sein. [00:03:00] Und was da dazukommt, ist, dass ich jetzt überhaupt nicht das Gefühl habe, ich muss da jetzt quasi meinen Lebensmittelpunkt herversetzen Da muss jetzt alles klappen oder so.

Weil ich bin ja viel unterwegs und ich habe die Band in Wien und bin wahrscheinlich eh die Hälfte der Zeit in Österreich und so. Das heißt... Das ist nicht, ja, ich fände das irgendwie dann nicht ganz gut.

Sandra: Als ich dir per Mail geschrieben habe,

Franz: ich

Sandra: mache einen Katzenpodcast und will gerne mit dir über Katzen sprechen, hast du mir geantwortet ja, kann man machen, Katzen sind faszinierende Tiere.

Franz: Was

Sandra: findest du an Katzen faszinierend?

Franz: Ich muss mal ausholen, da sind nämlich über zwei Katzenbilder. Und zwar, ich bin aufgewachsen auf dem Bauernhof. Da hat natürlich viele Katzen gegeben und die waren so draußen, rund ums Haus und denen ist es mal gegangen und die haben halt dann so in der Landschaft gelebt, sind dann immer wieder mal gestorben an Füchsen oder Traktoren [00:04:00] oder Autos auf der nahen Straße und ich habe dann länger keine Katze gehabt und jetzt haben wir eine Familienkatze seit einem Jahr und das ist völlig anders.

Das ist ganz anders wie halt die so quasi in einem Eigenheim in der Stadt wohnt Auch aufwächst und halt aufgezogen wird. Das heißt, habe ganz, also, das alleine ist schon mal faszinierend. Also und, also, was ich jetzt an der aktuellen Katzensituation finde, ist erstens irgendwie so, man kann es die ganze Zeit anschauen.

Es ist eigentlich immer, dass irgendwie was passiert, was einem, ähm, Ich will jetzt gleich so pathetisch sagen, als Herz geht oder so, aber es ist schon irgendwie so, auch wenn die nur da liegt und so gemütlich ist denkt man sich, das ist die große philosophische Schule der Katze, die ich jetzt gerade beobachte.

Das ist ein Buddhismus ein gelebter, den man auch abschauen kann, der da herumstresst. Und was mich besonders fasziniert eigentlich, das ist, dass man ja als [00:05:00] Mensch so einen Raum bewohnt eine Wohnung. Und seit dann wieder die Katze dazugekommen ist, bin ich draufgekommen, dass man den auch ganz anders bewohnen kann.

Also wenn ich zum Beispiel meinen Sohn in der Früh weg, dann gehe ich in sein Zimmer und gehe jetzt zu dessen Bett. Und dann kommt die Katze und die macht aber einen ganz anderen Weg weil die geht zuerst mal über Schreibtisch und dann über das Fensterbrett und dann über den Schrank. Das finde ich irgendwie so witzig dass die einfach im selben Haus ganz andere Wege hat.

Das ist so eines von vielen Tausenden.

Sandra: Wir haben ja Zeit, wir werden sicher noch auf die anderen 999 kommen.

Franz: Wenn

Sandra: man deinen digitalen Fußspuren folgt und ein bisschen auf Instagram unterwegs ist und sich zum Beispiel den Instagram-Account von Kreisky anschaut dann sieht man dort zum Beispiel zwei Katzen.

Franz: Die

Sandra: eine Katze ist unter Anführungszeichen euer Studiokater, gibt es den noch, Carlo.

Franz: Der Studiokat, der Karl, der sagt mir Waffens. Wirklich.

Sandra: Das ist auch schon ein älteres Posting aber das [00:06:00] fand ich auf jeden Fall sehr eindrucksvoll.

Franz: Keine Ahnung, wo wir da im Studio waren, wo es eine Katze gegeben hat.

Wirklich, ich kann mich nicht erinnern.

Sandra: Wir haben uns gleich mal schauen später. Und das zweite Bild ist, ich glaube, im Rahmen von einer Standardbuchbesprechung entstanden mit einer Glückskatze. Und das ist ja wohl jetzt deine Katze, oder?

Franz: Genau. Unsere Holly.

Sandra: Holly.

Franz: Es

Sandra: war mir nicht möglich herauszufinden, wie diese Katze Woher denn?

Franz: Wir schreiten sowas jetzt im Internet.

Sandra: Mehr Leute als du denkst.

Franz: Ach, okay. Und

Sandra: es ist auch tatsächlich, also bei anderen Personen, die viel ihre Tiere posten das ist ja auch irgendwie, wie du sagst Man will das vielleicht gar nicht aber die sind immer so hübsch und dann sitzen dann rollen sich die irgendwie auf so eine schöne art zusammen und dann postet man das halt so sind immer die ersten kommentare so drunter wie heißen die wie heißen die wie heißen die und

Franz: oft

Sandra: wird das nie beantwortet und dann steht das so im raum bei dieser katze bei der holly was jetzt auch so und jetzt wollte ich dich fragen ob du mich erlösen kannst und mir den namen zeigst das ist die holly

Franz: wer

Sandra: hat [00:07:00] die benamst

Franz: Meine Kinder und meine Frau, glaube ich, ja. Also das war sehr schwierig, glaube ich, den Namen zu finden. Aber ich finde alles ganz gut Ganz hübsch

Sandra: Geht gut von der Zunge. Jana Volkmann, die Schriftstellerin hat in diesem Podcast mal die Formulierung »Die Katze wurde getauft« auf den Namen verwendet Das gefällt mir sehr gut, muss ich sagen.

Auch wenn das natürlich nicht passiert in diesem zeremoniellen Ding. Aber ich finde, es ist trotzdem so diese Namenssuche oft so eine Art Zeremonie für Tiere oder es hat irgendwie sowas.

Franz: Ja schau, es ist ja ein ganzes was Wichtiges. Ein Name macht ja was mit wem Das Erste was man so verbindet. Bei Kindern natürlich vielleicht noch mehr, aber vielleicht auch nicht.

Und bei Katzen hat man ja viele Möglichkeiten, weil man kann zum Beispiel, oder überhaupt bei Tieren, man kann tiertypisch taufen Bello. Oder ein Sender oder sonst was. Oder [00:08:00] Mauzi oder ein Murli oder so. Oder man kann natürlich ähm Dagegen arbeiten kann man Katze, Herr, Kunstmann nennen oder so.

Sandra: Meine erste Katze hat Tobias geheißen zum Beispiel.

Die Holly ist seit einem Jahr in neuem Leben.

Franz: So circa, ja genau.

Sandra: Wie ist zu euch gekommen?

Franz: Es gab den Kinderwunsch nach einem Tier. Der Hund ist ein bisschen zu aufwendig weil ich als Musiker viel unterwegs bin und das ist schon eine große Aufgabe, die man dann übernimmt, wenn man nicht so fix an einem Ort ist.

Und das heißt, der Hund wäre zu aufwendig. Ich habe von Hause aus schon mal eine große Katzennähe und die ist sich dann irgendwie ausgegangen. Und es gibt ja viele Nachbarn, die mal drum umschauen können und so. Da ist eine Katze die hält das ein bisschen länger aus. Jetzt haben wir aber eine Katzensitterin, wo dann die Holle dann einmal, wenn wir mal eine Woche weg [00:09:00] sind oder sowas dann kommt die halt in die andere Wohnung, hat dort ganz neue Erkundungsmöglichkeiten und so.

Sandra: Fällt dir eine Anekdote ein, die du erzählen kannst, wo du sagst so ist dieses Tier, so ist diese Katze, das zeigt sich einfach in dieser einen Geschichte?

Franz: Also das weiß ich jetzt nicht. Also gibt schon so typisches, zum Beispiel abends beim Bett gehen oder so, da geht die mal. Geht die rauf und sie ist gewohnt dass ich dann eine Zeit lang am Bett liegen darf, nur wenn ich es vorher nicht verjagt habe.

Sandra: Das

Franz: heißt, als erstes flitzt sie mir unter dem Bett und wartet dort ein paar Minuten, bis das Wasser kann wieder rauskommen.

ich weiß nicht, ob das allgemein gültig ist oder wahnsinnig interessant ist oder ob die Leute jetzt denken, vor dem Gerät, jetzt schalten wir eigentlich aus. Das ist jetzt wieder mal richtig Zeit verplempern. Aber es ist [00:10:00] natürlich... Also so was richtig, die Anekdote weiß ich jetzt nicht, aber es gibt schon so Katzen-Typisches.

Das heißt, wenn man in der Früh zum Computer setzt zum Beispiel, dann ist ganz klar, dass mal der erste Weg von ihr die Tabs auch über die Tastatur sind und dann legt sich aber wirklich zielgerichtet auf das Ding, mit dem ich gerade auf die Zettel die ich gerade bearbeiten würde oder sonst irgendwie schon.

Sandra: Das kenne ich von meinen auch. Es ist auch, auch wenn ich zum Beispiel, was man jetzt sehr viel hat, so Videokonferenzen oder so Videocalls oder... Was auch immer. Weiß ich auch in dem Moment, wo die Kamera angeht die Katze kann auf der anderen Seite der Wohnung sein, sitzt sie vor der Kamera auf meinem Schoß und bewegt sich nicht.

Und ich finde das so faszinierend weil ich finde, dass das schon, ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist, aber da ist so ein gewisser Geltungstrang glaube ich vorhanden oder so eine Art… Die will sich, glaube ich auch auf so eine Art ausdrücken und findet das irgendwie interessant und will sich, glaube ich, auch gern präsentieren.

Franz: Und

Sandra: das fällt mir besonders [00:11:00] auf.

Franz: Was mir auffällt ist, was die wirklich gut kennen, man kennt das so, es gibt da natürlich so YouTube-Videos wo das so vorkommt, auf jeden Fall dass die, wenn man nicht hinschaut immer so herkommen, aber so unmerklich, man steckt den Kopf weg oder sowas, schaut wieder hin, vor allem ist der irgendwie so einen Meter näher, das ist total spooky Ja eigentlich.

Und mir fällt nämlich gerade ein, wir haben ja mit Kreisky mal ein Katzenvideo gemacht. Bitte

Sandra: bitte.

Franz: Ja, ja genau.

Sandra: Da haben

Franz: wir uns psychologisch da sehr stark damit beschäftigt.

Sandra: Genau, das wollte ich auch noch mit dir besprechen. Kannst du vielleicht erzählen was ihr da gemacht habt? Oder was man da sieht in dem Musikvideo zu Bitte, bitte?

Franz: Also ich kann mich erinnern wir haben uns mit einigen Videofilmleuten getroffen und haben halt Ideen gewälzt. Und das waren immer alles, ich war eher so unglücklich, weil es waren sehr klischeehafte Rockmusiker-Ideen die es da so gegeben hat und auch teuer [00:12:00] und so weiter. Und irgendwann habe ich gesagt, irgendwie so, machen wir jetzt sowas was die Leute gerne sehen, Kotzenvideos.

Also eher diese Katzenvideos das ist Synonym für... Oder waren es zumindest mal eine Zeit lang für das, was man im Internet an Content, was so geht. Und dann irgendwie hat das aber gleich mal so gearbeitet dann haben wir uns gedacht, ja, dann spielen halt wir die Katzen. Das haben wir dann gemacht, wir haben uns halt mal so Katzenvideos angeschaut, was es halt so gibt, und das sind halt so die ganzen typischen Katze läuft übers Klavier, eben Katze kommt näher, Katzen die ausschauen wie Hitler, und so weiter.

Also was halt so Leute im Internet anschauen. Die haben halt dann alle wir. Und es war sehr lustig und sehr günstig muss ich sagen. Wir waren einmal beim, wie heißt das, nicht beim Witte, sondern beim Faschingsprinz

Sandra: in

Franz: der Tauberstraße und haben uns dann halt quasi so Katzenuhren besorgt und ein bisschen Equipment.

Dann haben wir geschaut alle verschiedenen Handys, die wir halt so haben, damit wir ein bisschen unterschiedliche Qualitäten zusammenkriegen. Und dann haben wir einfach einen Tag lang. Katzen gespielt Katzen gespielt. Ja genau. War sehr lustig. Ich habe auch Katzenfutter gegessen. Das wollte ich

Sandra: fragen, ob das eine echte Szene [00:13:00] ist oder

Franz: Schauen wir uns mal wieder ausgespuckt Das ist so lecker Aber tatsächlich, ich bin da immer so, ist das das Meta-Directing?

Sandra: Ja.

Franz: Das war immer so richtig, dass man denkt, irgendwie dann nur spielen ist jetzt irgendwie feig Also da muss man dann schon mal reinbeißen.

Ich

Sandra: finde auch übrigens, ich bin ein bisschen spät dran, weil ich glaube, das war ja 2011 schon, oder dieses Video?

Franz: Ja, zwölf.

Sandra: Aber ich wollte euch da auch dazu gratulieren, weil ich habe selten so authentische griechische Katzen gesehen.

Ich

Franz: finde auch, wirklich.

Sandra: Und ich habe mir dabei gedacht, ihr müsst auf jeden Fall du sagst ihr habt euch jetzt Videos angeschaut und das sozusagen gelernt, aber ich dachte mir sofort, ihr müsst eine total katzenaffine Band sein und viel Katzenerfahrung haben, weil das so authentisch war.

Franz: Na ja, ich habe auch noch kurz lang angeschaut.

Aber man muss halt so wissen, wie wir es so tun, dann kann man es eher auf alles umlegen. Zum Beispiel, wir haben auch so Szenen mit Waschmaschine und Drucker, was ja auch was ist, was Katzen ja lieben quasi so unsere Katze die [00:14:00] Holli. Sobald der Drucker angeht dann hört sie aber quasi so quer durchs Haus und dann ist sie auch schon dort und sie schafft es dann meistens, dass sie dann irgendwie anhält.

Das ist total nervig, wahnsinnig lustig natürlich. Ja Da muss man dieses kurzenwärtige herausarbeiten. Dieses Worten und dann schnell agieren.

Sandra: Ja, es fallen auch Dinge runter von Tischen in dem Video. Und was ich auch interessant gefunden habe, es hat auch für Berichterstattung gesorgt dieses Video. Ich habe einen Standardartikel

Franz: gefunden, weil

Sandra: ihr, das konnte ich jetzt nur noch nicht mehr nachschauen ob das wirklich so war, das wohl am Welttierschutztag veröffentlicht habt, das Video.

Ach

Franz: Könnte ich mich jetzt auch nicht mehr erinnern.

Sandra: Also du weißt auch nicht, ob das so geplant und politisch unter Anführungszeichen

Franz: Also das wüsste ich jetzt nicht mehr. Vielleicht haben wir mal ja zum Welttierschutztag Später mal wieder gepostet, man macht ja sowas

Sandra: [00:15:00] und

Franz: so Medien sind immer äußerst dankbar wenn es gerade passt für den Content.

Sandra: Aber ich frage dich, dass jetzt trotzdem ist Kreisky eine katzenaffine Band?

Franz: Da muss ich jetzt kurz nachdenken, also von mir und vom Schlagzeuger vom Klaus kann ich es mir auf jeden Fall behaupten Den Rest weiß ich jetzt nicht so, aber es gibt keine Katzen-Aversion und die gibt es ja nämlich auch. Das habe ich vorher nicht gewusst, mir war das nicht bewusst, dass es Leute gibt, die Katzen nicht mögen oder nicht vertrauen.

Aber tatsächlich, das finde ich wirklich erstaunlich

Sandra: Weil die zum Beispiel nicht hören, wenn man ihnen was sagt und

Franz: man

Sandra: die nicht trainieren kann oder Die vielleicht Dinge nicht so annehmen und ihren eigenen Kopf haben. Wenn du sagst, Holly leg dich zu mir aufs Sofa, die dann vielleicht den Kopf auf die Seite legt aber auf jeden Fall nicht zu dir aufs Sofa

Franz: Richtig befehlen kann man ja nichts. Aber so leicht trainieren geht schon. Unsere Katze hat so ein grünes Stofftier, ich weiß gar nicht mehr, was das mal war, vielleicht ein Hase mittlerweile, ist nur mehr ein Stoffding. Und wenn ich das [00:16:00] irgendwo so hinlege, quasi in Sichtweite, dann springt es schon Ein paar Tricks gehabt, aber nicht so richtig hundemäßig.

Aber woher so eine Katzenversion kommt? Klar, sie haben so den Ruf des Arroganten.

Sandra: Das

Franz: gibt es ein bisschen, das hat ein Hund eigentlich nicht. Hunde sind immer treuherzig.

Ja,

Sandra: und gutmütig und die haben so große Augen, die so lieb ausschauen. Aber

Franz: es gibt ja Leute, die Gutmütigkeit nicht mögen, oder? Also von dem her, das ist ja nicht nur, dass nicht jeder super findet.

Aber gut, vielleicht. Ich glaube das einfach.

Sandra: Ich würde gerne mit dir nochmal über dein Aufwachsen sprechen. Wenn du sagst Katzen waren irgendwie da und sind dann vielleicht durch Mähdrescher Füchse oder so, waren die weg. Ich frage mich immer, also ich bin auch mit Katzen aufgewachsen und ausnahmslos alle Katzen, die ich hatte, sind überfahren worden.

Franz: Oh, okay

Sandra: Bist

Franz: du an der Autobahn aufgewachsen?[00:17:00]

Sandra: Dass irgendeine Urgroßmutter stirbt oder so, sondern das erste Mal sozusagen stirbt eine Katze in meinem Leben. Und ich habe das gar nicht so als furchtbar empfunden oder so, aber jetzt denke ich da viel darüber nach,

Franz: dass

Sandra: ich da eigentlich dankbar dafür bin, für diese Erfahrungen. Ist das etwas, was du teilst?

Oder waren die eher einfach da und wenn sie da waren, waren sie da und wenn sie nicht da waren, waren sie nicht da in deiner Kindheit?

Franz: Also so war es ganz sicher nicht. Es war schon etwas, was halt täglicher war, aber womit man halt da gerechnet hat. Dass das so etwas passieren kann oder dass Tiere quasi ein bisschen, dass das Kommen und Gehen ein bisschen volatiler ist als bei Menschen.

Aber wenn einer gestorben ist, das war schon ganz tragisch. Ich kann mich schon erinnern oder ich kriege es auch jetzt noch erzählt von meinen Geschwistern dass mir eine dieser [00:18:00] Katzen gestorben ist und ich habe den ganzen Nachmittag da geweint und beim toten Körper verbracht, weil das war halt, ja. Die waren mir halt gerade sehr nahe Ich kann mich aber auch erinnern ich habe immer so rote Katzen gehabt, also so orangefarbene, die haben Asriel geheißen nach der Katze bei den Schlümpfen.

Und von denen hat es aber einige in Folge gegeben. Asriel der

Sandra: Erste der Zweite, der Dritte

Franz: Ich weiß nicht mehr, wie viele das waren, aber schon ein paar. Das sind dann oft nicht so alt geworden. Manche Katzen sind aber schon durchaus älter geworden. Die haben dann aber auch so zweieinhalb Beine noch mal gehabt Oder so der halt.

Die Mähdrescher waren nicht gefährlich, die Mähwerke die sind so laut losgekommen, da haben sie auf Mäuse gewartet.

Sandra: Gab es dann für Azrael eine Beerdigung? Kannst dich an das noch erinnern?

Franz: An das kann ich mich nicht erinnern ich glaube, das habe ich nicht gemacht,

Sandra: zumindest

Franz: nicht serienmäßig.

Sandra: Das werfe ich nämlich meinen Eltern ein bisschen vor, die bei uns sind wirklich...

Wir haben viele Tiere gehabt daheim [00:19:00] und immer wenn die gestorben sind, wurden die hinter meinem Rücken begraben um mich dem nicht auszusetzen. Ohne

Franz: dass du auch gewusst hast, dass sie gestorben sind?

Sandra: Ich habe es dann erfahren, dass die...

Franz: Der Pipsi ist nicht mehr da? Der

Sandra: nicht mehr da.

Franz: Ah ja, okay. Na gut, würde man ja anders machen, würde man sagen.

Wahrscheinlich Da muss man schon mit offenen Karten Spielen.

Sandra: Und ich frage mich ein bisschen, warum die das so gemacht haben, ob die mir das nicht zugetraut haben, dass ich damit klarkommen kann, weil ich finde, man kann ja schon einem Kind das auch zumuten, oder? Ich weiß auch nicht vier, sondern wahrscheinlich acht oder neun.

Franz: Ja, weil es ist echt schwierig. Der tote Körper macht natürlich schon einmal...

Ich kann mir schon vorstellen, dass da der Gedanke ist, dass man dem Kind das ersparen will. Aber man kann es jetzt nicht einfach wegmachen. Man kann sagen, leider, das ist passiert, aber wir wollen nicht, dass du das siehst oder sowas. Aber damit sollte man wahrscheinlich dann offener sein.

Sandra: Du

Franz: darfst schon immer schimpfen mit ihnen.[00:20:00]

Sandra: Franz, was hast du von deiner Katze Holli übers Leben gelernt im letzten Jahr? Weil du vorher schon angesprochen hast,

Franz: die

Sandra: Philosophie und der Katzenbuddhismus.

Franz: Also dieses Rumliegen das ist auf jeden Fall schon sehr gut. Das mache ich irgendwie so zu wenig, weil das ist ja immer irgendwie was los. Aber dass die dann einfach so dieses genüssliche Strecken und so, dann auch dass man sich einen guten Platz sucht Weil irgendwie so, wenn die Katze irgendwo liegt, dann weiß man ja, da ist jetzt entweder die kuscheligste Decken oder ein Rohr von der Fußbodenheizung das da nahe ist oder sowas.

Also, dass sie da einen guten Platz finden. Und... Das ist eh schon einiges. Was total super finde, ist die Begeisterungsfähigkeit. Die sitzt oft beim Fenstern wenn die etwas Interessantes sieht, also ein Vogel zum Beispiel. Dann kriegt einen ganz harten Schwanz und der schluckt so. [00:21:00] Da stöbert sie immer viel weicher vor.

Da fliegen schon mal ein paar Sachen an dir. Faszinierend

Sandra: wir wohnen zu hause gegenüber von einem theater in wien und

jedes

Sandra: mal wenn der vorstellungen sind manchmal ist das sogar zweimal am tag oder gibt es am matinee und dann wird am abend noch mal gespielt ist das so wie Vorstellungsbeginn und die Katzen springen aufs Fensterbrett und schauen sich dann die Menschen an.

Das finden die total super. Und

Franz: dann

Sandra: gehe ich zum Fenster und schaue mal runter, weil mich das dann auch interessiert wenn die da seit Stunden sitzen und schauen, was da unten passiert. Und dann sehe ich immer, also vor uns am Fenster stehen nie keine Personen und fotografieren rauf. Also das dürfte auch für die Leute irgendwie faszinierend sein, dass da diese zwei Katzen am Fenster sitzen und die Theaterbesuche runterschauen.

Vielleicht

Franz: spürst du da gerade Cats.

Sandra: Das wäre natürlich schön, ja, das wäre natürlich schön. Und ich überlege mir jetzt, seitdem ich das beobachte, [00:22:00] was ich mit diesem Fenster machen kann. Ah,

Franz: okay.

Sandra: Ich würde da gerne eine

Franz: Installation ein bisschen

machen,

Franz: zum

Sandra: Beispiel,

Franz: wenn

Sandra: du Ideen hast.

Franz: Ja, du könntest zum Beispiel, je nachdem, was das jeweilige Stück ist, ich weiß jetzt gerade nicht, Reimann Theater gehört schon zu Vereinigten Bühnen, aber wo machen die auch Musicals?

Sandra: Ja Musicals Phantom der Oper spielt gerade.

Franz: Ah okay, naja, da ist ja ein Kätzchen wieder als nächstes dran. Die Repertoire-Fassung, da könntest du ja dann so einen Vorhang hinmachen und dann so gestalten, je nach dem aktuellen Stück. Und dann so ein Katzen-Phantom der Oper.

Sandra: Ja, das würde mir sehr gut gefallen.

Das

Franz: geht sicher. Machst so eine kleine Maske auf einen Seite? Maske

Sandra: genau.

Franz: Ich habe übrigens immer eine Idee gehabt für ein Theaterstück, aber ich habe es noch nicht weiter gedacht. Nämlich das Stück ist so, es sind zwei große, riesige Katzenkörbe Auf der Bühne, also das ist die ganze Kulisse und es sind zwei als Katzen verkleidete Schauspieler und die erzählen halt quasi so von [00:23:00] Cats, die haben früher über Cats gespielt und zwar Cats in Wien hat ja so eine große Geschichte, weil es war das erste Mal, dass das moderne Musical so nach Wien gekommen ist und die Stadt so etabliert hat, also das ist Musical-Tourismus steht.

Und die erzählen halt dann quasi so von der Zeit. Mittlerweile sind sie natürlich alt und erzählen jetzt halt von Peter Weck, der damals der Intendant war und was sie dann gemacht haben und ihre großen Rollen. Und die eine singt dann natürlich Memories und die andere halt was es jetzt so gibt. Eine ist natürlich irgendwie so sehr schwelgerisch.

Und erinnert sich gerne an die großen Zeiten, also da wird es dann natürlich menschlich, also mit Katzen menschlich. Einer ist da sehr schwelgerisch und erinnert sich gerne an die alten Zeiten und der andere hadert eher damit quasi, was für ein Scheiß was wir uns eingedruckt haben lassen, ganz schlechte Verträge, wo ist Katzen ganz schlechtes Futter und so weiter.

Also die Grenze zwischen Katze und Mensch verschwimmt dann, aber das ist ja bei einem Stücke überhaupt so. Und auf jeden Fall, das wäre eine Idee. Es ist aber sehr schwierig, weil [00:24:00] Ketz extrem rechtlich abgesichert ist. Also das ist ja nicht bei anderen Stücken oder so überhaupt, wenn das schon öder sind oder so sind sie sowieso rechterfrei.

Und sonst kann man ja sehr viel interpretieren auch als Theater. Bei Cats und Phantom der Oper, die werden von einer englischen Firma gemanagt und da muss jedes Kostüm so ausschauen wie bei der Uraufführung. Das

Sandra: ist spannend.

Franz: Ja, und das ist halt, finde ich, total öde weil die kotzen schon immer gleich aus.

Man könnte da total interessante Inszenierungen machen, aber gibt immer nur die eine Inszenierung, die ganz nahe an dem... Und dem Original ist durch das, das ist schon mal schwierig. Aber ich glaube, die Idee ist gut. Die ist

Sandra: mega gut. Du merkst eh ich hänge an deinen Lippen Ich sehe auch dieses Bühnenbild total mit den zwei Katzenkram.

Franz: Ja. Und dann irgendwie so, ich weiß nicht, was sie dann noch machen. Verlieben sie sich? Nein, das sehe ich nicht im Alter. Aber man erzählt halt irgendwie so dann natürlich halt so.

Sandra: Also ich

Franz: drücke

Sandra: dir wirklich die Daumen, dass du [00:25:00] das

Franz: locken setzen

Sandra: kannst.

Franz: Ja, es fehlt halt immer so die Zeit und wie gesagt, das Rechtliche, das muss man, das darf halt dann nicht, Cats heißt es sowieso nicht, aber ich

Sandra: weiß

Franz: nicht, viele Songs man dann aus dem Musical bringen kann, dann kann man ein paar andere Musicals machen oder andere Katzensongs, das geht ja dann irgendwie auch.

Aber

Sandra: bist du Cats-Fan?

Franz: Nö Also ich finde schon durchaus nicht, also viele Leute hassen ja Musicals ich überhaupt nicht, ich es gibt total coole Musicals aber das Kätz nicht unbedingt, das war halt nicht so zu meiner Zeit.

Sandra: Weil sonst hätte ich dich natürlich gefragt, was deine Lieblingskatze von Kätz ist.

Franz: Ach so, na. Da kenne ich mich nicht da bin ich nicht so viel zu wenig.

Sandra: Du bist

Franz: ein Cats-Fan? Ja ich

Sandra: bin so ein Musical-Kind. Als erwachsene Person kann man wahrscheinlich auf einer Hand abzählen, wie oft ich in Musicals war, aber das war so das eine Kulturprogramm mit meinen Eltern, weil da wurde wenig ins Theater gegangen und wenig ins Museum, aber im Auto lief die Elisabeth-CD.

Habe ich als Kind mal [00:26:00] eine Kätzinszenierung gesehen. In Wien war das in Erdberg stand dieses Zelt

Franz: Da

Sandra: musste man dann irgendwie ganz rausfahren. Und das hat mir schon sehr gut gefallen, weil das so zirkusmäßig war. Das fand ich auch sehr toll. Um dich herum gespielt wurde. Also die

Franz: Katzen

Sandra: sind dann irgendwo im Publikum aufgetaucht und ja, das fand ich sehr, sehr cool und da gab es zwei Gaunerkatzen,

Franz: die

Sandra: irgendwo eingebrochen sind und das waren meine zwei liebsten Katzen.

Ah

Franz: okay.

Sandra: Da gab es so ein Duo.

Franz: Wie haben die geheißen

Sandra: Mango Cherry. Ah ja,

Franz: Mango Cherry.

Sandra: Und sie weiß ich jetzt nicht, muss ich sagen. Weiß ich gerade nicht. Aber genau, die zwei fand ich sehr, sehr cool. Das hat mir sehr gut gefallen, weil ich finde auch Stählen so gut zu Katzen passt. Und so dieses, man schnappt sich mit der Pfote irgendwas und so.

Und die sind ja auch so leise und können, glaube ich, auch so elegant irgendwo einbrechen. Ja also das hat [00:27:00] mir sehr, sehr gut gefallen.

Franz: Ja, das verstehe ich auch. Leider der Film dürfte ganz grässlich sein.

Sandra: Ja, den habe ich nicht gesehen, aber da habe mir auch gedacht, ich glaube, da versaue ich es mir jetzt.

Ich

Franz: habe den Trailer im Kino gesehen und das war schon so beeindruckend ätzend Schlecht. Ja, ja, wirklich. Und es war ja wirklich so, es gibt ja immer für irgendwas dann wen, der ist aus irgendeinem Grund, sei es ja durch eine ironische Sichtweise oder dann doch halt irgendwie, wie sie wo was findet. Aber ich glaube, der ist so richtig so bei IMDb irgendwie so.

Ich

Sandra: kann mich erinnern dass bei den Oscars die darauf gefolgt sind, so die Witze über Cat sich wirklich so durchgezogen haben und die ganze... Und da habe ich mir gedacht, für das hätte ich ihn gern gesehen, dass ich dann diese Referenzen verstehe.

Franz: Aber

Sandra: nein, habe ich mir bis jetzt auch noch nicht

Franz: angeschaut.

Ich der ist echt so richtig vergroten weil die Katzen dann so CGI-mäßig auf den Menschen gemappt und so. Also

Sandra: mehr interessieren würde mich da ein Theaterstück tatsächlich Also ich drücke die Daumen, dass das was wird.

Franz: Ja, [00:28:00] ich habe es schon immer im Hinterkopf Liegt

Sandra: der Schublade. Erzähl

Franz: es immer wieder, einmal im Jahr erzähl es mir.

Dieses Jahr bist es du und dann irgendwann einmal.

Sandra: Aber das passt zu etwas, was ich dir auch erzählen wollte. Es gibt einen Kreisgesang,

Franz: der

Sandra: nicht ganz wenig mit diesem Podcast irgendwie verknüpft ist. Nämlich wenn einer sagt...

Franz: Gibt es Kotzen?

Sandra: Nein, aber...

Franz: Du bist befürchtet du meinst die Pedale wo Katzen erschlagen werden.

Sandra: Nein da wollte ich auch mit dir drüber sprechen Ah, Ernsthoft.

Franz: Genau,

Sandra: da wollte ich dich fragen, wo das herkommt. Aber vielleicht besprechen wir das zuerst, bevor ich meine Wann-einer-sagt-Geschichte erzähle.

Franz: Naja, ich schreibe halt oft sehr... Wie sagt man da so, assoziativ,

Sandra: so

Franz: versuche ich so eine Traumlogik zu haben, ich finde das irgendwie ganz cool für Songs und da war es halt irgendwie so jemand, der in einer alltäglichen aber sehr zeitgenössischen Tretmühle drinnen ist und dem halt [00:29:00] alles zu viel.

Sandra: 95-Job.

Franz: Ja genau und dann ist halt irgendwie so, kommt halt immer mehr in Wahn und auch in so eine Wahnlogik und Da hat er das einfach gut reinpasst dass er auf einmal in so eine Zahlenmystik kippt und Und dann kommt er darauf, dass Katzner sieben Leben haben und die Zahl sieben dort und dort zu finden ist und dann kriegt er irgendwie so das Bild für das, was er alles machen muss in seinem Leben, was eigentlich wieder seine Natur ist oder seine innere Moral vielleicht, muss er dann Katzner tränken für seinen Chef.

Das ist ja in so einem Traum-Ding. Aber auf jeden Fall, das finden viele Leute nicht gut.

Sandra: Ja da wurde auch viel drüber geschrieben im Internet, habe ich gesehen, bei dem Song, der ja am neuen Album,

Franz: unter

Sandra: Anführungszeichen neu, letztes Jahr gekommen ist, euer aktuelles Album.

Franz: Genau.

Sandra: Also da, ich [00:30:00] wollte nur sicher gehen, dass da kein Katzenhass mitschwingt deswegen hat mich auch interessiert ob wir eine Katzenhass-Bene-Band halten.

Franz: Nein ja quasi, wie du dargestellt hast, das Grässlichste, was wir überhaupt machen können.

Sandra: Sehr gut. Wenn einer sagt, ist für mich so eine Ode ans einfach tun, finde ich. Also gerade im Medienbereich, ich meine, ich bin eine Frau, Anfang 30, selbstständig Man kriegt dauernd gesagt, dass man Dinge anders machen soll oder dass man pitcht unter Anführungszeichen, was ja auch so ein komischer

Franz: Begriff

Sandra: irgendwie ist, die ganze Zeit Ideen und dann werden die einem zurückgeworfen oder man fängt Projekte an und dann steckt man da was rein und dann wird das nichts, bla bla bla.

Und ich habe sehr lang mit dieser Podcast-Idee auch gehadert, aus mehreren Gründen, weil ich irgendwie Angst hatte. Ich bin dann so die Katzenfrau.

Franz: Die Maggie Entenfelner quasi des Podcasts

Sandra: Nichts gegen die Maggie Entenfelner aber es gibt halt schon eine Maggie Entenfelner. [00:31:00] Genau und halt auch so ein bisschen, darf man überhaupt einen Katzenpodcast machen, wird man dann ernst genommen, so mäßig Ich weiß jetzt auch gar nicht, ob ich die Lines so zusammenkriege von dem Refrain, aber du bestimmt.

Im Refrain geht es ja sehr stark darum, wenn dir quasi wer sagt, das ist Dreck,

Franz: dann

Sandra: kannst du zumindest noch sagen, es ist mein Dreck. Und ich glaube, dass das ein Gefühl ist, was mir sehr in der Umsetzung dieses Projekts geholfen hat, weil es dich so krass frei macht. Super,

Franz: also wenn das bei dir so ankommt, das ist ja nur quasi, es gibt ja andere ja das.

Das ist ein wichtiges Gefühl, finde ich, dass man sich das so oft reinzieht oder so was. Ich versuche das auch irgendwie so, hoffentlich bei den Kindern, dass die das auch so mitkriegen, dass man dann was macht, was so seins ist.

Und da sehe ich dann halt auch die [00:32:00] Freude daran. Und sich nicht irgendwie so eingrenzen lässt. Und das, was du sagst quasi an diese Hindernisse die einem so zugeschrieben werden und so was, und er macht das so und so und irgendwie so. Und gerade im Medienbereich ich finde das ja auch, also genau diese Seite ist ein bisschen von der Macherseite quasi.

Und ich finde das halt auch ganz schwierig, wo man da überall mit dem Rücken zur Wand steht und dann immer irgendwie so...

Das geht aus dem und dem Grund nicht, da schalten die Leute aus. Das ist so ein Hauptargument irgendwie so. Und letztendlich schalten ja die Leute aus, wenn sie dann so etwas vorgesetzt kriegen, was alles nur mal an solchen Regeln gehorcht oder so. Und ich fände es irgendwie viel cooler, wenn man etwas begegnet oder so etwas, was so frei ist und auch frei gedacht und spielerisch und irgendwie, es muss gar nicht alles so schnell sein.

Sandra: Dein alter Ego, Austrofred,

Franz: für

Sandra: Hörerinnen und Hörer, die den nicht kennen, wer [00:33:00] ist das?

Franz: Kannst

Sandra: du uns den mal vorstellen?

Franz: Ja, also Austrofred, das ist eine Kunstfigur, das ist schon seit 24 Jahren. Mache ich das schon? Ich weiß leider nicht mehr, wie mir das eigentlich eingefallen ist. Es ist aus einer musikalischen Idee entstanden, nämlich es gibt ja so, zum Beispiel Wolfgang Ambrose hat Bob Dylan gesungen und ins Österreichische übertragen Und irgendwann ist mir die Analyse gekommen, das funktioniert mit Dylan, weil Dylan ein Storyteller ist und Ambrose ist ein Storyteller.

Und das passt gut zum Dialekt. Aber mit was das eigentlich gar nicht funktioniert, ist sowas wie Queen, weil das ist quasi der größtmögliche Stadionrock. Und den kann man eigentlich nicht am Wirt aus dem Tisch bringen. Und natürlich, wenn man sich sowas überlegt dann ist es gleich mal so, Challenge accepted.

Das könnte man doch halt irgendwie machen und mit viel Glück und Zufall habe ich das dann halt wirklich mal [00:34:00] gemacht. Anfangs noch so als Spaß und Jux, später halt professionell also dass ich halt als Als österreichischer Freddie Mercury und Astropop-Texte zur Queen-Musik singen und das hat sich dann irgendwie gehalten und die Figur war dann auch irgendwie so plastisch genug, dass man mehr damit macht.

Also ich habe dann diverse Fernseh oder Filmformate zumindest gemacht, Bildformate und etliche Bücher schon aus der Rolle heraus. Ich glaube, so kann man es ganz gut beschreiben.

Sandra: Und live sieht man dich auch?

Franz: Live auch, ja,. Also da gibt es Shows mit Musik

Sandra: und

Franz: auch Shows mit Lesungen.

Sandra: Ich finde das lustig weil jetzt schließen sich gerade zwei Kreise beziehungsweise also ich finde, über Queen könnte man jetzt auch wieder auf Musicals kommen.

In meiner Recherche muss ich auch ein bisschen lachen, weil über Freddie Mercury kommt man natürlich auch auf Katzen.

Franz: Wir

Sandra: haben vorher schon kurz darüber gequatscht der ja zehn Katzen

Franz: hatte

Sandra: und die als seine Kinder [00:35:00] sogar bezeichnet hat. Also selbst da gibt es in deiner Biografie wieder so eine Katzebezugung

Franz: Das stimmt ja gut, Katzen sind ja öfters.

Er hat sogar auf dem letzten offiziellen Queen-Album ein Liebeslied für seine Katze geschrieben, »Bichou«.

Sandra: Das ist toll. Können wir das vom Ausdrufrät auch erwarten?

Franz: Ein

Sandra: Holly-Liebeslied.

Franz: Zuzutrauen wäre es ihm, sage ich jetzt einmal.

Könnte schon mal sein wenn mir etwas einfällt.

Ich glaube, das Theaterstück ist noch näher.

Sandra: Schau mal, ich finde, das ist ein ganz schöner Teaser für deine zukünftigen Projekte.

Sandra: Und wir sind schon fast am Ende angekommen Du hattest Angst, dass wir zu wenig zu besprechen haben, aber ich finde, wir sind da extrem gut durchgekommen.

Franz: Also Katzen machen schon ein gutes Lebensgefühl, wenn es einfach so ist So da sind. Man kann immer mit ihnen reden. Wenn man schon Menschen bewundert, die viel mit ihren Tieren reden.

Das macht irgendwie so ein gutes Feeling. Wenn man die ein bisschen ernst nimmt. Und [00:36:00] kommunizieren ja auch. Unsere Katze die erzählt schon sehr viel mittlerweile. Sie beschwert sich auch manchmal, wenn irgendwas nicht passt. macht sie so ein ... Brrrr

Ich habe noch ein paar schnelle Fragen an dich. Oh,

Franz: okay. So Word-Rap-artig oder wie Ja,

Sandra: aber fühle dich nicht gezwungen. Okay,

Franz: ja.

Sandra: Hast du eine Lieblingskatze aus der Popkultur? Du hast vorher den Azrael angesprochen.

Franz: Mhm, okay, Azrael, die Katze von den Schlümpfen, ja. Aber das habe ich jetzt gerade überhaupt nicht so firm da.

Was gibt es denn für Katzen in der Popkultur? Es muss irgendwie was… Gibt es irgendeine Disney-Katze eigentlich?

Sandra: Es gibt die Grinsekatze. Die

Franz: Aristocats?

Sandra: Die Aristocats gibt es.

Franz: Ja, die Grinsekatze ist schon sehr gut, muss man sagen, weil dieses überbleibende Grinsen ist schon… also ist ja tatsächlich popkulturell finde ich.

Ja die [00:37:00] Katzen, da habe ich jetzt nicht so die Nähe dazu, aber es gibt sicher irgendwie so...

Sandra: Es

Franz: gibt schon so ein Element allerdings auch in so Wohlfühl-Romanen und Filmen wo dann so, so wie Schokolade was gibt es denn dafür? Diese Art irgendwie so...

Diese Wohlfühl-Arthouse, wo dann Tiere vorkommen, wo es mich dann so nervt. Das kann man so versüßeln.

Sandra: Eine Geschichte, an die mich vorher deine Asriel-Geschichte erinnert hat, ist bei den Simpsons Es gibt zum Beispiel eine Katze Snowball, und die wird... Immer mal wieder ersetzt. Da gibt es auch so Snowball, der Erste der Zweite der Dritte, der Vierte und so weiter.

Franz: Also

Sandra: da gibt es auf jeden Fall einen Bezug Da gibt natürlich

Franz: auch die Katzenfrau.

Sandra: Ja, bei den Simpsons.

Franz: Ich überlege gerade, in der Popmusik muss doch irgendwie Katzen geben. Gibt es bei den Beatles keine [00:38:00] Katzen?

Sandra: Ah, das ist eine gute Frage.

Franz: Also Queen haben wir jetzt schon. Da gibt es ein Katzenlied.

Sandra: Und natürlich in der Literatur.

Also ich finde, in der Literatur begegnen mir Katzen.

Franz: Bei Poe auf jeden Fall. Diese schwarze Katze das hat sich ja so durchgezogen. Also in der fantastischen Literatur sind sie natürlich schon wichtig. Das ist lange Schweigen das kannst du ja rausschneiden. Ich überlege gerade, ob man noch irgendwas...

Sandra: Alles gut.

Franz: Was für ein wichtiges Volk. Krambambuli ist ein Hund.

Sandra: Vielleicht kommen wir da nochmal drauf zurück. Eine Tradition in diesem Podcast ist, dass ich meine Gäste bitte, Katzennamen zu verschenken.

Franz: Wenn

Sandra: jetzt jemand zuhört, der gerade einen Namen sucht für seine Katze und du hast vorher schon angesprochen, man hat da ja so viel, es steht einem die ganze Welt offen oder mehrere Welten eigentlich von Namen.

Ob du einen Namen hast, den du hier gerne verschenken wollen würdest

Franz: Es muss natürlich auch einer sein, der selbst nicht will.

Vielleicht kann [00:39:00] ich mir die nächste Katze selbst nennen. Aber ich finde irgendwas Hochtrabendes ganz gut. Mephisto gibt es, glaube ich. Das ist eigentlich ein typischer Kotzen-Name.

Sandra: Mephisto ist schön.

Franz: Ich

Sandra: finde auch Kreisky gut,

Franz: muss

Sandra: ich sagen

Franz: Kreisky ist eigentlich auch sehr gut. Ja stimmt eigentlich.

Sandra: Und ich habe es überlegt Ich glaube, die Katze vom Austrofred wird Freddy heißen Oder Mercury, das würde mir auch sehr gut gefallen für dich.

Franz: Oder Melina. So etwas Spitzes von Freddie Mercury, durch den Namen Melina Mercury. Oder irgendwie so. Mautz von Habsburg. Das klingt mir sehr gut.

Sandra: Da

Franz: müssen wir noch drauf arbeiten. Aber sowas in der Richtung. Ihr

Sandra: könnt es zu Hause wenn ihr das jetzt hört, weiter assoziieren von Mautz von Habsburg. Aber ich finde das einen sehr schönen Erstaufschlag.

Meldet euch bei mir, wenn ihr eure Katze...

Franz: Murli Wittgenstein.

Sandra: Auch sehr gut Das ist

Franz: auch ganz gut, das ist ein guter Mix, finde ich.

Sandra: Murli [00:40:00] Wittgenstein, jetzt kommt es mir über die Lippen. Wenn ihr jetzt gerade zuhört und eure Katze Murli Wittgenstein nennt dann schickt sie mir doch ein Foto und ich leite das an meinen heutigen Gast weiter.

Und du übernimmst dann die Patenschaft für

Franz: den

Sandra: Murli. Franz, ich danke dir sehr für das Gespräch.

Franz: Ja, ich sage danke.

Sandra: Schön

Franz: dass du da warst Ich kann wirklich über Katzen ganz gut.

Sandra: Philosophieren oder?

Franz: Ja, ja doch. Aber es ist ja sowieso, da sind wir ja bei dem Thema, was man so bringen kann als Podcast oder sowas Es geht ja auch meist um die Tiefe, nicht, dass wir jetzt so tief gewesen wären, aber trotzdem halt quasi so, und das, dass man sich mit einem Ding beschäftigt, dann ist es immer interessant.

Sandra: Danke, dass du da warst.

Franz: Ja ich sage danke, danke.

Sandra: Das war Cat People, der Podcast mit Miaufaktor Alle Links und Infos zu Franz findet ihr in den Shownotes. Ich freue mich, wenn ihr diese Folge mit euren katzenbegeisterten Freunden teilt und den Podcast mit 5 Sternen bewertet. Wenn ihr Cat People finanziell unterstützen wollt, dann könnt ihr das über den Link zu Patreon in den [00:41:00] Shownotes.

Anregungen, Katzenfotos oder Gästevorschläge könnt ihr mir gerne per Mail zukommen lassen und zwar unter halloatcatpeople-podcast.com oder auf Instagram unter catpeoplepodcast.