In dieser Episode von Cat People spreche ich mit Nino Mandl, besser bekannt als Nino aus Wien, über seine lebenslange Verbindung zu Katzen. Der österreichische Musiker erzählt von seinen beiden Katzen Lazy und Gretel – zwei Schwestern mit völlig unterschiedlichen Charakteren.
Von seiner Kindheit im 22. Wiener Gemeindebezirk mit Freigängerkatzen über die Bedeutung von Vertrauen in der Mensch-Katze-Beziehung bis hin zu Urlaubskatzen in Spanien – Nino erklärt, warum er "viel zu tun hat mit Katzen" und was diese Freundschaften so besonders macht. Außerdem verrät er, warum ein Katzenalbum nur mit aktiver Beteiligung seiner Katzen entstehen könnte und welche Fähigkeiten er gerne von ihnen hätte.
Eine Episode über Vertrauen, Schnurren, Messer zwischen Katzenzähnen und die Frage: Sind Palmen und Katzen zu viel verlangt?
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📚Alle Buch- und Filmtipps im Überblick:
📖Edward Lear: The Owl and the Pussy-cat
🎬Felidae (1994)
🎧Kapitelmarken:
[0:00] Intro & Begrüßung
[3:00] Ninos Katzen: Lazy & Gretel
[14:20] Katzen & Musik
[18:00] Kindheit mit Katzen
[19:00] Katzen auf Reisen & im Urlaub
[20:00] Freundschaft mit Katzen
[25:00] Lustige Katzenanekdoten
[26:00] Katzensprache & Kommunikation
[29:00] Schnellfragen & Katzen in Medien
[36:00] Katzennamen-Tipps
[38:00] Outro
Sandra: Hallo zu einer neuen Folge von Cat People. Ich bin Sandra und in dieser Folge treffe ich den Musiker Nino Mandl, den ihr wahrscheinlich als der Nino aus Wien kennt. Wir haben uns in seinem Studio getroffen und über seine, wie er sagt, besten Freundinnen gesprochen. Seine Katzen Gretel und Lazy. Nino hat mir von seiner lebenslangen Verbindung mit Katzen erzählt, warum seine Katzen mit seinem Drucker befreundet sind und warum Gretel mit dem Geschirrspüler sprechen kann.
Das hört ihr in dieser Folge und es lohnt sich auf jeden Fall bis zum Schluss dran zu bleiben. Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Hören.
Nino: Ja, endlich, endlich einen Katzen-Podcast [00:01:00]
Sandra: Ich muss so eine kurze Anekdote erzählen bevor wir anfangen. Ich habe dir eine E-Mail geschrieben und erklärt was ich machen will und ob du Bock hättest dass du dabei bist.
Und ich glaube, dann hat es eine Stunde gedauert und dann hast du mir zurückgeschrieben und da ist so ein Satz drinnen der mich seitdem voll beschäftigt hat, seitdem ich deine E-Mail bekommen habe. Du hast nämlich geschrieben, ich lese kurz ab, ich habe viel zu tun mit Katzen
Sandra: das finde ich voll schön, weil du hättest doch so Sagen können, ich habe Katzen oder ich mag Katzen aber irgendwie ist das so voll auf Augenhöhe und seitdem denke ich voll viel nach.
Nino: Ja, ich hätte auch sagen können, Ich habe viel zu tun und habe keine Zeit für den Podcast, aber es war mir sehr schnell klar, dass ich diesen Podcast gerne mache und ich habe wirklich viel zu tun mit Katzen. Sie sind ein wichtiger Teil meines Lebens, auf jeden Fall Schon immer eigentlich.
Sandra: Jetzt sind ein paar Wochen vergangen und jetzt kann ich dich endlich fragen, weil es brennt mir jetzt schon lange auf den Lippen.
Was hast du Nino, mit Katzen zu tun? [00:02:00]
Nino: Ich bin mit Katzen aufgewachsen, auf jeden Fall Schon als Kind hatte ich immer Katzen in den Städten im 22. Bezirk. Freigängerkatzen die durften auch raus. Leider sind manche vom Auto erwischt worden Das habe ich doch als Kind ein, zwei Mal erlebt. Und für mich war es aber immer selbstverständlich dass die Katzen da sind.
Und ich hatte von Anfang an eine gute Verbindung zu den Katzen. Sie waren immer ein Teil der Familie und sind es jetzt auch, die aktuellen Katzen. Es sind halt wahnsinnig gute Freunde Für mich, ich hatte schon einige sehr enge Freundschaften mit Katzen die auf Vertrauen basieren irgendwie gegenseitigem Vertrauen. Und ich kann mich auf eine Art gut unterhalten mit den Katzen
Sandra: [00:03:00] Jetzt muss ich gleich fragen, weil dein Instagram-Kanal ist sehr felin,
Sandra: da sind viele Katzenbilder unterwegs und vor allem sieht man da eine Glückskatze relativ häufig und eine Schildbartkatze.
Nino: Das sind deine zwei Katzen Genau sind die zwei Katzen Ich sage immer die bunte Katze, weil sie ist so bunt wie kaum eine Katze, die ich jemals traf davor.
Das ist die Lazy, sie ist eine sehr, sehr spezielle Katze eine sehr besondere Katze. Ich habe eine wirklich gute Freundschaft mit ihr von Anfang an, sie ist jetzt acht, glaube ich.
Sandra: Mhm.
Nino: Unsere Rituale jeden Tag. Aber sie mag fast niemanden Sie mag nur meine Freundin und mich und wenn Gäste kommen, vergricht sie sich sofort unterm Bett die ganze Zeit und egal wer kommt, [00:04:00] wenn der Gast dann die Wohnung verlässt kommt sie hervorgekrochen und ist dann aber wieder komplett selbstbewusst.
Es ist so eine Katze die Wenn sie sich wohlfühlt unglaublich selbstbewusst ist und stolz irgendwie. Aber sobald etwas passiert, was ihr nicht taugt wie ein Gast, ist das die Katze die sich am meisten verkriecht von allen Katzen die ich je sah. Und ich finde es halt irgendwie schön, dass die Katze mich so Respektiert und akzeptiert, weil ich bin nur einer von zwei Menschen auf der ganzen Welt, die wissen, wie lieb diese Katze sein kann.
Sie denkt, diese zwei Menschen Die reichen mir, alles andere interessiert mich gar nicht und ich schaue möglichst böse, dass sie schnell wieder weg sind.
Sandra: Um ehrlich zu sein ich fühle das, ich glaube, mir reichen auch zwei Menschen
Nino: Ja voll, mehr braucht man nicht, eigentlich, ja, auf [00:05:00] jeden Fall. Und die andere Katze die Schildbatt, die Dünklere Katze, das ist die Gretel.
Und sie ist sehr kommunikativ sie spricht viel, auch mit Gästen. Sie freut sich über Gäste und kommt auf sie zu und will sich gleich vorstellen und präsentieren ein bisschen wichtig machen. Aber sie ist auch eine unglaublich liebe Katze Sie ist mehr an meiner Freundin irgendwie Sie ist immer dort, wo sie ist, aber sie ist auch für mich ein besonders guter Freund bzw. Freundin. Es sind zwei Schwestern meine beiden Schwestern.
Sandra: Das ist jetzt glaube ich auch eine Frage, die du beantwortet hast, wo jetzt ein paar Leute aufatmen werden, die dir folgen. Weil jedes Mal, wenn du ein Foto von den zwei postest ist die erste Frage die drunter steht, wie heißen die zwei und du hast es noch nie beantwortet.
Nino: Ja, [00:06:00] wobei man sagen muss, die Namen ändern sich manchmal auch so situationsabhängig. Es wurden schon einige Namen für diese Katzen irgendwie genannt Schnurpsi kommt, glaube ich, für beide manchmal vor. Man merkt halt, welche Namen oder welche Töne sie mögen irgendwie. Alles, was mit I endet, spricht sie an. Spunky oder so, viele Kosenamen, viele Spitznamen aber die offiziellen Namen sind wohl Lazy und Gretl.
Sandra: Und sie sind auch wirklich Geschwister?
Nino: Ja, sie sind in Ungarn geboren. Ah
Sandra: lustig schau ich hätte ursprünglich auch zwei ungarische Katzen bekommen, deswegen heißen meine Katzen auch Gulasch und [00:07:00] Langosch als immer noch Verbindung sozusagen dazu.
Und ich kenne auch dieses Rituale haben mit Katzen zum Beispiel total gut, was macht sie da so?
Nino: Also Lazy hat etwas, was ich auch noch nie bei einer Katze erlebt habe. Sie will immer, dass ich mitkomme zum Essen. Sie wartet auf mich und sagt dann quasi so, Komm mit, ich will jetzt essen und sie will immer, dass ich dabei bin, wenn sie isst und sie streiche irgendwie, während sie isst dann ist sie glücklich.
Und das mehrmals am Tag.
Nino: Ich weiß nicht, was es genau bedeutet. Vielleicht fühlt sie sich sicher, wenn jemand dabei ist oder sie will einfach lieber in Gesellschaft essen als allein. Es ist wie so ein Essen gehen mit der Katze immer. Ja, vielleicht will sie auch einfach, dass die andere Katze sie nicht stört oder so.
Sandra: Du meinst dass sie hat dich so [00:08:00] als Wachhund dabei?
Nino: Ja,schon, ja. Aber es ist auch schön, weil ich merke, wie sehr sie das Essen genießt immer. Und sie geht immer mit mir ins Badezimmer und will, dass ich die Tür zumache von innen Zu zweit im Badezimmer sind, während ich mich wasche oder die Zähne putze, wartet sie irgendwie auf der Badewanne und putzt sich auch, lustigerweise.
Und dann halt so ein bisschen kuscheln am Badezimmerboden, das taugt ihr voll. Das sind so zwei Rituale Täglich passieren. Und ein drittes ist, dass sie sich sonnt am Drucker steht so ein Drucker beim Fenster, und sie weiß genau, wann die Sonne dorthin scheint. Der Drucker ist irgendwie auch so ein Freund von ihr geworden, glaube ich. Er [00:09:00] macht so manchmal Geräusche irgendwie, wenn Das ist unangenehm,
Sandra: das kenne ich von meinen auch, da ist dann Alarm kurz.
Nino: Aber sie hat ihn akzeptiert den Drucker, und genießt ihn als Sonnendeck.
Sandra: Wie habt ihr vier zusammengefunden?
Nino: Ja Zuerst waren wir zu zweit in dieser Wohnung und da meine Freundin auch immer Katzen hatte und ich auch, war es irgendwie naheliegend zu überlegen, dass man vielleicht zwei Katzen holt Wir haben sie wohl von Wilhaben geholt.
Ich glaube, eine kostete 100 Euro. Ich würde sagen, sie waren ihr Geld wert. Also ich habe schon 100 Euro für unglaublich sinnlose Dinge ausgegeben und diese 100 Euro waren wahrscheinlich schon die... Wertvollsten sinnvollsten, [00:10:00] die ich je ausgegeben habe. Auch wenn sie natürlich über die Jahre mehr kosten als diese 100 Euro, aber sie sind alles wert natürlich.
Und dann waren sie da als kleine Babys, ich weiß nicht mehr wie alt sie waren, sie waren sehr klein auf jeden Fall. Und ja, interessant, interessant, sehr interessante Charaktere und charismatisch, unglaublich charismatisch. Sie bekommen nur durch ihre Blicke und ihre Körpersprache eigentlich immer alles, was sie wollen.
Sandra: Sorry für die kurze Unterbrechung, aber ich hätte wirklich eine riesen Bitte an euch. Aktuell kann man diesen Podcast nämlich als bester Newcomer für den Ö3 Podcast Award nominieren und ich fände es Saukool wenn ausgerechnet ein Katzenpodcast diesen Preis gewinnen würde und würde mich deshalb wahnsinnig freuen, wenn ihr Cat People für den Ö3 Podcast Award nominiert.
Alle Infos dazu findet ihr auf oe3.orf.at slash podcast award [00:11:00] und den Link habe ich euch außerdem in die Shownotes gepackt.
Danke euch und jetzt geht's weiter.
Sandra Mir gefällt das ja, ich habe meine Katzen auch als Babys sozusagen kriegt und ich weiß noch, dass ich das gar nicht so easy gefunden habe wie die so ein Jahr alt waren oder so komplett Teenager-Alter irgendwie Alles ein bisschen schwierig. Ich glaube, wir haben uns einmal komplett neu einrichten müssen oder so.
Und jetzt sind, also meine sind jetzt fünf und das ist, finde ich, schon ein cooles Alter, wenn man das jetzt irgendwie so vergleicht Also ich bin jetzt Anfang 30 und ich finde, ich bin jetzt gerade voll happy mit meinem Alter. Eigentlich das erste Mal, dass ich so glücklich bin irgendwie oder mich so wohl fühle.
Und jetzt habe ich nachgeschaut weil man kann ja so, Tierjahre auch bei Hunden und so umrechnen oder? Und wir sind jetzt gleich alt, also die Katzen und ich. Und ich glaube, das ist vielleicht auch nochmal so ein verbindendes Element.
Nino: Voll voll. Ja, ich glaube, meine Katzen sind mittlerweile ein bisschen älter als [00:12:00] ich.
Ich glaube, sie müssten schon über 40 sein jetzt. Ja, aber so wie sie so ganz klein waren, eh, sie sind so frech und müssen alles ausprobieren und so. Machen alles kaputt. Wobei eher Gretel die Frechere war, immer. Lazy traute sich, glaube ich, gar nicht so wirklich an etwas runterzuwerfen oder so. Aber Lazy macht so versteckte Falsch manchmal.
Man glaubt man sieht es nicht. Sie glaubt das sieht keiner, aber ich sehe es manchmal schon so. Wenn die Gretel so vorbeigeht so von hinten irgendwie eine verkehrte, ja, und dann... Sehe ich das und sie so, oh, du hast es gesehen, irgendwie.
Sandra: Gleich ertappt.
Nino: Genau, manchmal ertappe ich sie voll.
Sandra: Wie ist das für dich wenn du auf Tour [00:13:00] bist und dann viel weg?
Nino: Ja, die Katzen kennen meinen Koffer gut. Sie wissen, wenn ich den Koffer hervorhole, bin ich wohl wieder ein bisschen weg. Lesi legt sich gerne auf den Koffer. Um zu verhindern dass ich vielleicht die Wohnung verlasse. Ich glaube, diese Geräusche vom Koffer beunruhigen die Lazy ein bisschen. Aber wenn meine Freundin zu Hause ist, ist es nicht so das arge Problem. Wenn sie eine Person haben, die da ist, passt es. Aber wenn wir beide... Wohin fahren, ist es schwierig für Lesi, weil sie mag ja keine anderen Menschen. Und dann kommen die Eltern, füttern oft.
Sandra: Ich meine, ich [00:14:00] habe ja gefragt, wie es für dich ist, weil ich kenne das von mir schon. Mir hat Reisen mehr Spaß gemacht früher, wo ich noch keine Katze daheim hatte.
Nino: Ja voll, weil man...
Eine Woche weg ist oder so, ja, man denkt halt viel an die Katzen, wie es ihnen wohl geht, ne. Eine Weltreise habe ich eigentlich nicht gemacht, seit ich diese Katzen zu Hause habe, ja.
Sandra: Bei der Musik die du machst, da gibt es nicht viel Tierisches dabei. Du hast, jetzt muss ich kurz ablesen es gibt ein Lied, wo Fische im Titel vorkommt und es gibt ein Katzenlied.
Nino: Palmen und Katzen gibt es, ja. Es gibt noch ein Lied namens Ein trauriges Lied über eine alte Katze von einem alten Album. Das war eines der frühen Lieder. Da imitiere ich auch Katzenmiauen auf der Aufnahme.
Sandra: Toll
Nino: Aber auch wenn die Katzen jetzt nicht ständig in den [00:15:00] Liedern vorkommen, inspirieren sie doch auch.
Zu den Songs, weil Gretel ist eine musikalische Katze. Sie liebt Musik. Wann immer ein Lied gespielt wird, egal ob man es selber singt oder abspielt, kommt sie her, tanzend fast, tänzelnd, und bezieht das anscheinend immer auf sich selbst. Sie denkt, ein Lied, das heißt, ich bin angesprochen, ich muss jetzt kommen und schnurren irgendwie.
Musik macht sie offenbar glücklich. Lazy ist nicht so eine musikalische Katze. Das tagt ihr nicht so. Sie ist mehr eine Fernsehkatze Immer wenn der Fernseher läuft, will sie dabei sein und zuschauen. Aber Gretl spielt auch Gitarre ganz gern mit den Zähnen. Wenn die Gitarre so am Boden liegt. Spielt sie gern so auf einer [00:16:00] Seite mit den Zähnen und hat das auch erkannt als Aufweckmittel.
Vor allem um sechs in der Früh, wenn es langsam Zeit wird für Frühstück hat sie schon ein paar Mal die ganze Wohnung aufgeweckt mit einem Ton, einem wiederkehrenden Ton auf der Gitarrenseite.
Sandra: Buchstäblich Katzenmusik.
Sandra: In dem Lied Palmen und Katzen, ich lese mal kurz vor, gibt es im Refrain diesen Satz, Palmen und Katzen ist das zu viel verlangt Ist das dein Traum Eigentlich, also das Ziel, dass man irgendwann da ist wo es warm ist und man hat nur noch Katzen um sich rum.
Nino: Die Sehnsucht nach dem Süden ist groß, aber ich bin sehr verbunden mit Wien und es sieht eher danach aus, als würde es die nächsten Jahre, Jahrzehnte mehr Palmen geben können in [00:17:00] Wien. Aber zu dem Lied an sich hat mich inspiriert, dass ich unabsichtlich zwei verschiedene Socken anzog Einer mit Palmen und einer mit Katzen Motiven drauf.
Und dann hatte ich irgendwie dieses Lied gleich im Kopf. Aber eigentlich ist es eher ein Beziehungslied, kann man sagen, voll. Aber zu den Katzen hat man ja auch eine starke Beziehung und zu den Palmen irgendwie... Ehe auch.
Sandra: Würdest du Palmen und Katzen gegen wen tauschen wenn du könntest?
Nino: Im Moment nicht. Im Moment habe ich ja Katzen und die Palmen hole ich mir hin und wieder.
Sandra: Du hast vorher schon von deiner Kindheit erzählt und dass du aufgewachsen bist mit Katzen. Ich habe dieses Bild auf deinem Instagram-Kanal gefunden. Kannst du mal kurz beschreiben, was man da drauf sieht?
Nino: Ja, da habe ich einen sehr schönen Tigeranzug [00:18:00] an.
Ich weiß nicht, wie alt ich da war. Es steht 91. Also so vier oder so war ich da. Und das dürfte die Tetris gewesen sein. Die weiße ist die Tetris und die Yoga. So hießen die Katzen.
Sandra: Hast du die damals schon selber benannt? Das sind voll die Erwachsenennamen eigentlich.
Nino: Ich bin mir nicht mehr sicher. Ich glaube, mein Bruder hat die Wahrscheinlich eher benannt, der war ein bisschen älter. Oder auch meine Mutter, weil sie war eine Zeit lang Tetris-süchtig glaube ich in den 90ern und hat auch gern Yoga praktiziert, so waren das ganz passende Namen. Ja, das zeigt, dass ich schon sehr früh mit Katzen zu tun hatte irgendwie und mich auch quasi als Katze präsentiert habe mit dem Tigeranzug. Es war eine schöne Kindheit mit den Katzen.
Es war so selbstverständlich dass sie immer da [00:19:00] sind. Ich hatte nie Hunde, kann wenig zu Hunden sagen. Ich mag Hunde auch grundsätzlich gern, aber hatte halt noch nie so eine wirkliche Freundschaft mit einem Hund.
Sandra: Noch mal zu Katzen und Palmen. Du teilst ja auch immer wieder Urlaubsbilder und da sind auch meistens Katzen drauf oder ganz, ganz oft.
Ist das was? Also ich kenne das von mir, mein Freund hat das mittlerweile akzeptiert wenn wir auf Urlaub fahren, dass man zuerst mal in einen Supermarkt fahren muss und dort Schmeckis kauft oder so und dann habe ich die mal in der Tasche falls ich auf der Straße eine Katze treffe oder so. Kennst das? Ja
Nino: Na das habe ich nie gekauft irgendwie, aber sollte ich mal machen.
Aber ich war in Spanien mal, in Almeria, da waren hunderte Katzen am Strand, so Strandkatzen irgendwie, so eine Kolonie. Bei den Stegen und beim Strand irgendwie, das war schon schön, jeden [00:20:00] Tag diese Katzen zu beobachten und zu sehen. Das sind halt dann so Urlaubsbekanntschaften. Ja, sind einfach so hübsch auch, so hübsche Tiere.
Sandra: Du hast jetzt schon ein paar Mal von den Freundschaften mit Katzen erzählt. Was macht die Freundschaft für dich aus zu den Tieren?
Nino: Ja, ich denke immer, es sind ja Tiere, oder? Eigentlich wilde Tiere, wenn man weit zurückblickt irgendwie. Und es ist absolut nicht selbstverständlich dass sie einen Menschen akzeptieren und ihm vertrauen.
Aber dieses Vertrauen ist halt... Wunderschön dass sie sich darauf verlassen können, dass ihr Mensch für sie da [00:21:00] ist und ihr nichts antut und dass ich mich auch darauf verlassen kann, dass sie mir keine runterhaut oder mich kratzt oder beißt irgendwie. Das ist einfach voll auf Sanftheit Liebe, Vertrauen, Selbstverständlichkeit und spaßbasiert Dass eigentlich jeder Kontakt mit den Katzen positiv ist in Wahrheit und dass sie einen wohl akzeptieren, wie man ist Es ist ihnen egal, was du machst oder wer du bist.
Sie wissen es halt nicht, was man so macht. Sie haben mich wohl auch noch nie auf der Bühne gesehen oder so und ich glaube, sie wollen es auch nicht. Das interessiert sie das alles nicht. Es ist auch nicht so dass man Wie oft in Menschenfreundschaften Dass es so komplexe Themen [00:22:00] gibt, wie jetzt bin ich böse auf dich oder so.
Oder irgendwie, keine Ahnung, lange Diskussionen gibt. Das gibt es halt alles nicht. Das ist so ganz klar. Das ist mein Freund und er wird es auch bleiben. Solange man zusammen ist, ist man zusammen und kann sich darauf verlassen voll zusammen Geben und nehmen auch auf jeden Fall. Sie geben halt sehr viel und man gibt halt selbst sein Bestes dass es genug ist, was sie bekommen.
Es gibt Leute, die sagen, es geht nur um Essen, aber es geht wohl auch um, ja, ich würde sagen, Freundschaft ist das richtige Wort, einfach Freundschaft Vertrauen, Spaß, Unterhaltung, Fürsorge, so Kuscheln ist offensichtlich genauso [00:23:00] wichtig für die Katzen und für die Menschen. Und dieses Feeling vom Schnurren ist irgendwie so herzerwärmend und schön und speziell und unvergleichlich Das ist, was soll man sagen, ganz besonders
Sandra: Du hast vorher erzählt, dass bei euch daheim wo du aufgewachsen bist, es nicht unbedingt immer der Fall war, dass die Tiere sehr alt worden sind. Du hast mit einem Nebensatz so erwähnt dass das als Kind gar nicht so spurlos in dir vorbeigegangen ist.
Nino: Ja, es war sicher sehr traurig damals, auch als Kind. Als eine Katze irgendwie überfahren worden ist, aber ich glaube, dass es sogar noch tragiger war, wo ich älter war und wo eine [00:24:00] Katze irgendwie auch schon recht alt war und dann halt krank wurde und man beobachten konnte, dass es ihr immer schlechter geht.
Das war, glaube ich noch eine Spur schwerer mitzuerleben Aber ja, der Tod ist ein Teil des Lebens, aber ich will es mir gar nicht vorstellen jetzt, wie das sein wird bei meinen Katzen. Ich will gar nicht daran denken.
Sandra: Ja, wir reden auch gleich wieder über etwas Lustigeres Ich eigentlich auch nicht.
Nino: Sie sind ja auch zu zweit Ich will es mir gar nicht wirklich vorstellen, wenn eine mal sterben sollte und nur mal eine bleibt.
Aber es ist noch lang, bis dahin voll.
Sandra: Lass uns über etwas Lustigeres sprechen. Kannst du dich an die letzte witzige Anekdote von ... Deinen Katzen erinnern von daheim. [00:25:00]
Nino: Es ist ja irgendwie alles so lustig. Es ist ja der Alltag an sich schon so lustig mit den Katzen. Und es bleibt auch lustig wenn man sie schon kennt und man gar nicht mehr so überrascht ist von ihnen.
Es ist jedes Mal aufs Neue lustig wie sie sich verhalten irgendwie. Eine Sache werde ich nie vergessen, wie Gretel mit einem Messer zwischen den Zähnen durch die Wohnung lief Das war schon beeindruckend gefährlich irgendwie, so Geratenkatze hat sie dann geheißen eine Zeit lang voll. Sie ist einfach mit einem Messer zwischen den Zähnen durch die Wohnung gelaufen.
Sandra: Geil, was hatte sie damit vor?
Nino: Das ist die Frage. Ja, genau Ja, ich glaube einfach nur cool, cool sein, irgendwie voll. Es ist ein so buntes Leben mit den Katzen ich weiß gar nicht mehr, [00:26:00] ich kann es mir gar nicht mehr vorstellen ohne ihnen irgendwie.
Sandra: Was ich voll interessant finde, was ich raushöre du hast es noch nicht so gesagt, aber ich erkenne das auch bei mir, ich habe das Gefühl, seitdem ich Tiere oder in dem Fall Katzen rund um mich herum habe, ich bin viel aufmerksamer geworden, weil ich habe immer das Gefühl, die sagen dreimal dasselbe Geräusch also vielleicht dreimal so oder so, aber es heißt dreimal was anderes und ich weiß immer, was es heißt.
Nino: Ja voll.
Sandra: Auch wenn es dasselbe Geräusch ist.
Nino: Ehe, man lernt ihre Sprache schon. Aber ich glaube, man muss sich halt auch mit ihnen befassen und Ihnen zuhören und sich mit ihnen unterhalten, um das herauszufinden, was sie meinen irgendwie. Und jede Katze hat ihre eigene Sprache. Die Gretel ist halt eine Katze die permanent spricht irgendwie und offenbar auch Menschen imitiert [00:27:00] so in ihrem Tonfall oder versucht so ein bisschen ähm Darauf zu reagieren wie ihre Menschen sprechen.
Aber auch den Geschirrspüler. Sie hat das Geräusch vom Geschirrspüler gehört Wenn er fertig ist, ist es ungefähr so «quack, quack, quack». Dieses Geräusch hat sie auch irgendwie gelernt. Sie orientiert sich nach Geräuschen und kann jetzt wie der Geschirrspüler sprechen. Ich
Sandra: kenne viele von den Sachen, die du beschreibst und ich finde auch so, Was ich voll interessant finde, deswegen, dass diese Beobachtungen in deiner Musik eigentlich so punktuell nur stattfinden.
Sandra: Weil eigentlich finde ich, also alles, was du beschreibst man kann ja so viel beobachten und es gibt so viele Themen auch auf so einer Meta-Ebene, oder, die man irgendwie so beobachten kann.
Nino: Voll, ja.
Sandra: Also was ich dich eigentlich fragen will, ist wann kommt das [00:28:00] Katzenalbum
Nino: Katzenalbum, ja, Katzenmusik wäre ein guter Albumtitel irgendwie.
Ja, wenn ich ein Katzenalbum mache, dann müssten die Katzen sich irgendwie daran beteiligen auch. Dann müsste Gretel schon ein bisschen mitsingen auch vielleicht.
Sandra: Das würde mir sehr gut gefallen.
Nino: Man kann Schnuren aufnehmen Und doppeln so ein paar Effekte darüber. Na, Schnurren braucht keine Effekte darüber, eigentlich.
Schnurren ist schon für sich ein großartiger Effekt, ja. Aber ja, die Katzenliebe ist halt sowas persönlich Privates ja auch irgendwie, ne. Ich habe bisher nicht so das Bedürfnis gehabt, jetzt ständig offensichtliche Lieder über Katzen zu schreiben, aber ich glaube schon, dass die Katzen mich [00:29:00] unterbewusst schon beeinflussen und inspirieren auch.
Sie holen einen schon irgendwie auf den Boden oder so, die Katzen können schon erden auch, Voll, nur durch ihre Anwesenheit, beruhigen.
Sandra: Ich habe noch ein paar, unter Anführungszeichen schnelle Fragen an dich. Durch die müssen wir nicht schnell durchgehen, aber wir können. Was ist eine Fähigkeit, die du gern hättest Die Katzen haben?
Nino: Schnuren wahrscheinlich, ja.
Sandra: Man sagt ja auch Schnuren, es ist ja auch eine Art Selbstheilung bei den Katzen das wäre schon toll. Würde mir auch sehr gut gefallen.
Nino: Ich habe auch gehört, sie schnuren auch aus Angst teilweise. Oder auch wenn sie krank sind oder verletzt sind, um sich zu heilen. Ja, wenn ich schnurren könnte, [00:30:00] wäre es schon ziemlich einzigartig so der einzige Mensch auf der Welt zu sein, der schnurren kann.
Ich glaube, das würde schon Aufsehen erregen auch irgendwie. Und diese Fähigkeiten sich zu dehnen, sie machen das schon ziemlich beeindruckend auch wenn sie aufwachen und sich so. Vollkommen strecken können aber so beweglich bin ich nicht
Sandra: Ja deshalb gefällt es mir so gut dass da eine Kindheitskatze oder eine von denen Yoga geheißen hat, weil ich finde als Person, die selber Yoga macht, schaue ich immer zu meinen Katzen rüber von der Matte und frage mich immer, was ich falsch mache, weil die ohne sich anzustrengen so viel beweglicher sind.
Nino: Und sind sie auch dabei, wenn du Yoga machst zu Hause?
Sandra: Ja sie lieben die Matte.
Sandra: Der Stoff ist, glaube ich, und es ist ja überhaupt, [00:31:00] auch wenn mir zum Beispiel, es ist nicht immer super ordentlich, dann liegt irgendwo mal ein Magazin rum oder ein Blatt Papier dann liegen sie immer auf dem Magazin oder dem Blatt Papier, also immer auf einer großen Fläche, wenn noch was Kleineres draufliegt ist immer der Lieblingsplatz.Und die Matte liegt ja dann auch quasi in einem großen Raum nochmal als Kleineres, deswegen, ja...
Nino: Das ist auch lustig mit ihren Lieblingsplätzen, die Katzen mit ihren Plätzen und ihren Kisten und so, das lieben sie ja besonders, so kleine Kisten oder Kartons. Meine Katzen scheinen sich auch durchgehend um die besten Plätze zu streiten.
Sandra: Oh mein Gott ja.
Nino: Das ist ein ewig weiterlaufendes Thema. Ja, voll.
Sandra: Also ich wurde kürzlich aufgeweckt in der Nacht, ohne Witz aufgeweckt. Also eine von meinen Katzen ist über mir gestanden und hat mit mir gesprochen. Und ich habe am Anfang gedacht, irgendwas ist passiert, weil das war so laut und dramatisch Also wirklich mit sehr [00:32:00] viel Engagement.
Und dann bin ich irgendwie aus dem Bett raus und bin da irgendwie so nachgelaufen, wo sie vielleicht hin will. Und dann ist sie vor einem Karton gestanden wo ihre Schwester... Drinnen gesessen ist und
Nino: hat
Sandra: reklamiert dass die ihr Lieblingsplatz jetzt gerade besetzt ist, irgendwie um drei Uhr morgens.
Nino: Ja, ist wichtig halt, da musst du schon eingreifen.
Sandra: Ja offenbar, ja, ich habe dann die andere Katze weil die ist ein bisschen flexibler so rausgehoben aus dem Platz und dann war Ruhe in der Nacht, aber wir haben, also bei dir ist das vielleicht auch so, aber bei uns stehen halt 14 Kartons
Nino: aber
Sandra: es geht immer um denselben. Also wenn, dann muss es dann immer dasselbe sein.
Nino: Aber weil du dramatisch sagst das ist schon auch beeindruckend wie Gretl in so einem dramatischen Tonfall sprechen kann quasi. So ich habe nichts zu essen [00:33:00] bekommen. Sie wollen ja auch überlisten teilweise, wenn Wenn ich zum Beispiel später heimkomme und sie schon das Essen aufgegessen haben, was meine Freundin ihnen gab, sagen sie mir quasi so, wir haben nichts bekommen, wir verhungern irgendwie, schon frech und schlau.
Und dann gebe ich ihnen auch manchmal noch ein bisschen was, weil... Weil die stimme da so dramatisch klingt irgendwie verwöhnt halt auch vollkommen verwöhnt aber zu recht sie
Sandra: probieren wahrscheinlich immer wieder ist bei mir auch so ja hast du eine lieblings katze in der literatur oder in der im film
Nino: es gab mal an ein buch von edward lear Es war über eine weltreise und Mit einer Katze auf einem Schiff.[00:34:00]
Das habe ich so als Kind gelesen Das war ein ganz lustiges Buch mit so Illustrationen. Ich weiß gar nicht mehr, wie das Buch heißt eigentlich. Ich habe es lange nicht gesehen, aber diese Katze, diese Illustration dieser Katze bleibt mir für immer im Kopf. Ich glaube, Edward Lee war auch ein großer Katzenfreund dessen Katze auch sehr alt wurde und die er auch irgendwie begraben hat, so ganz schön begraben hat.
Es gab mal diesen graslichen Film, Felide, ein Zeichentrickfilm. Wo eher so Straßenkatzen so ganz wilde Straßenkatzen und irgendwie kriminelle Katzen vorkamen und alles ziemlich verwegen und so. Das hat mich eher verstört eigentlich damals. Aber irgendwie war es auch spannend, weil Katzen sind ja nicht nur diese [00:35:00] lieben süßen Tiere.
Irgendwie haben sie ja auch so eine Einerseits so eine Mystik, finde ich, und andererseits auch irgendwie so eine Raubtier-Gefährlichkeit. Sie sind
Sandra: Lustmörder. Ich finde, das ist nicht nichts, wo andere Tiere nur jagen um zu essen. Also Katzen essen ja das Wenigste von dem, was sie jagen eigentlich. Da geht es ja eher ums Morden.
Nino: Sie töten einfach gerne. Ja schon brutal, auf jeden Fall. Es gibt so Krimis wie Columbo oder Kommissar Rex, wo Hunde eine Rolle spielen. Ich träumte immer davon, so eine Art Katzenkrimi Serie zu machen, sowas wie Kommissar Cat, statt dem Rex irgendwie, statt dem Hund eine Katze und wie das wohl anders verlaufen wird, dann diese [00:36:00] Serie, wenn Tobias Moretti mit einer Polizeikatze die Fälle löst quasi, die Mörder fängt, ja, aber...
Katzen sind wahrscheinlich nicht so gut geeignet für die Polizei wie Hunde.
Sandra: Aber Tobias Moretti wird mit so einer schwarzen Katze schon sehr gut gefallen, muss ich sagen. Ich finde er ist auch so ein bisschen katzig.
Nino, wenn jetzt wer zuhört der sich gerade vielleicht eine Katze anschafft oder kennenlernt, hast du einen guten Katzennamen parat den du verschenken kannst?
Nino: Meinen Namen nicht, würde ich sagen. Sie hören nicht auf ein O hinten, glaube ich. Nini
Sandra: vielleicht.
Nino: Nini, ja. Nini ist süß So vier Buchstaben
Sandra: reichen
Nino: eigentlich.
Man kann es halt auch abwandeln von Nini zu [00:37:00] Lini, von Lini zu Lili.
Sandra: Ja.
Nino: Mimmi.
Sandra: Mimmi geht auch, ja.
Nino: Im Endeffekt glaube ich man sollte nicht zu experimentell sein irgendwie. Ich weiß nicht, ich kannte mal jemand, der nannte seine Katze Dr. Brown. Und sie hört halt nie drauf, aber er blieb konsequent bei Dr.
Braun. Und sie hat nichts mit dem Namen verbunden irgendwie. Und ich würde sagen, wenn du eine Katze Dr. Braun unbedingt nennen willst, dann wandle es vielleicht in Brawny ab zumindest. Das erhöht die Chance, dass die Katze irgendwie darauf reagiert. Und ich glaube schon, dass diese klassischen Katzennamen...
Wie Mimi und Lili. Eigentlich nicht umsonst so beliebt sind.
Sandra: Hey Nino, danke dir fürs [00:38:00] Zeitnehmen. Danke, dass du so viel erzählt hast. Es war wirklich sehr schön.
Nino: Ja, danke für die Einladung in den Podcast.
Sandra: Danke dir.
Nino: Danke.
Sandra: Das war Cat People, der Podcast mit Miaufaktor. Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann teilt sie direkt mit euren katzenbegeisterten Freunden und bewertet die Folge in eurer Podcast-App. Alle Infos sowie die Empfehlungen der Gäste findet ihr in den Shownotes. Wenn ihr Cat People unterstützen wollt, dann könnt ihr das auf Patreon.
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