Model und Moderatorin Angelina Kirsch spricht über ihr Leben mit zwei Handicap-Katern aus dem Tierschutz, eine lebensrettende Blutspende zwischen den beiden und den Alltag mit Katzenhaarallergie. Eine Folge über tiefe Tier-Mensch-Bindungen, schmerzhafte Abschiede und das, was Katzen uns über Kommunikation beibringen.
In dieser Folge von Cat People ist Model und Moderatorin Angelina Kirsch zu Gast. Sie spricht über ihren tierischen Haushalt mit den beiden Katern Balu und Shaky, die beide aus dem Tierschutz stammen und mit unterschiedlichen Handicaps leben. Angelina erklärt, was Ataxie bedeutet und wie der Alltag mit einem Kater aussieht, der angeboren Koordinationsstörungen hat – von der Wahl der richtigen Möbel bis hin zur gepolsterten Couchtisch-Lösung. Sie berichtet von der bewegenden Geschichte, wie der taube Shaky durch eine Blutspende das Leben seines Mitbewohners Balu rettete, der an FIP erkrankt war.
Außerdem spricht Angelina offen über ihre Katzenhaarallergie, ihre Arbeit als Moderatorin bei The Taste und wie sie dort mit großen Egos umgeht, den schmerzhaften Verlust ihres Katers Sammy während eines Urlaubs und was sie von ihren Tieren über Kommunikation, Sensibilität und echte Beziehungen gelernt hat.
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🎧Kapitelmarken:
[00:00] Intro
[00:18] Gast der Folge: Angelina Kirsch
[00:44] Tierische Mitbewohner: Balu, Shaky & Co.
[03:10] Ataxie – Was ist das?
[04:34] Leben mit Katzenhaarallergie
[06:24] Handicap-Tiere aus dem Tierschutz
[10:55] Alltag mit Balu anpassen
[13:30] Blutsbrüder: FIP & Blutspende
[19:30] Lustige Alltagsgeschichten
[22:00] The Taste: Showmäuse bändigen
[29:18] Verlust im Urlaub: Sammys Geschichte
[31:25] Abschied und Ritual
[32:43] Partner dieser Folge: Catit
[33:46] Was wir von Tieren lernen
[37:00] Pferd, Katzen & die gleiche Stimmlage
[40:54] Katzennamenbörse
[42:23] Outro & Verabschiedung
Sandra Herbsthofer: In dieser Folge von Cat [00:00:20] People zu Gast ist Model und Moderatorin Angelina Kirsch. Wir haben über ihren tierischen Haushalt gesprochen, in dem sie mit ihren beiden Katzen Balu und Shaky lebt, die beide ganz besondere Bedürfnisse, aber auch Talente besitzen. Was das genau bedeutet und warum die beiden auch Blutsbrüder sind, das hört ihr [00:00:40] jetzt
Angelina Kirsch: Hallo liebe Angelina, wie schön, dass wir heute quatschen
Sandra Herbsthofer: können. Wie geht's dir?
Angelina Kirsch: Mir geht's sehr gut, liebe Sandra. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich total, dass ich heute über meine Fellnasen sprechen darf mit dir.
Sandra Herbsthofer: Ich freue mich auch total, dass wir das heute geschafft haben. Ähm, Angelina, viele kennen dich [00:01:00] ja aus vers-verschiedenen Ecken, sage ich jetzt mal, als Model, als Moderatorin, äh, unter anderem von The Taste, was ja eine meiner allerliebsten Lieblingsfernsehsendungen ist.
Sandra Herbsthofer: Ähm, ja, da möchte ich nachher auch noch mit dir drüber quatschen. Hm, was vielleicht viele nicht wissen, ist, ähm, dass du in einem tollen tierischen Haushalt [00:01:20] lebst. Kannst du uns, ähm, deine tierischen Mitbewohner mal vorstellen?
Angelina Kirsch: Ja, äh, einer ist tatsächlich sogar gerade hier an meiner Seite. Das ist Benju. Oh.
Angelina Kirsch: Benju, den habe ich aus dem Tierschutz. Der ist ein bisschen special, was man ihm jetzt gerade nicht ansieht, aber er hat [00:01:40] Ataxie und, ähm, ist aber so schon geboren und ist trotzdem super glücklich und happy, ne, kleiner Schatz. Ja, bist du happy? Genau, und der andere, Shaky, ah, den kann ich euch leider nicht zeigen.
Angelina Kirsch: Der liegt, äh, gerade auf seinem Plätzchen hinterm Klavier. Das findet er da besonders gemütlich. [00:02:00] Shaky ist, ähm, auch ein Kater aus dem Tierschutz. Der, äh, den habe ich damals bekommen oder den habe ich damals adoptiert, weil er taub war und ihn keiner haben wollte. Und aufgrund dieser Taubheit, die durch eine Mittelohrentzündung entstanden ist, ähm, hatte er auch eine leichte Ataxie am Anfang, die jetzt aber weg ist.
Angelina Kirsch: [00:02:20] Und, ähm, genau, das sind meine beiden Katerchen. Dann habe ich außerdem noch, äh, Fische. Ich meine, gut, mit denen kann man nicht so viel interagieren. Und, äh, genau, das sind die Tiere, die bei mir zu Hause leben. Und, äh, ein bisschen weiter weg im Stall habe ich noch ein Islandpferd.
Sandra Herbsthofer: Ich finde das so toll. Ähm, ich sehe ja dein Pferd auch oft auf, auf Socials.
Sandra Herbsthofer: Ich finde, du [00:02:40] hast so ein bissl diesen Pippi-Langstrumpf-Traum, die erfüllt, oder? Ich glaube. Also, du hast so diesen, ein Häuschen und ein Pferd und, ähm, andere tolle Tiere. Jetzt
Angelina Kirsch: muss das Pferd eigentlich nur noch im Garten stehen. Das wäre schön. Ja, genau. Und dann wäre ich die Pippi, Pippi Langstrumpf.
Sandra Herbsthofer: Du hast gerade erzählt, dass, ähm, beide deiner [00:03:00] Katzen, ähm, Ataxie haben und in verschiedenen Ausprägungen.
Sandra Herbsthofer: Ähm, ich glaube, wir müssen das ganz kurz erklären, was das ist. Ich glaube, viele wissen das nicht. Kannst du das mal kurz, ähm, beschreiben?
Angelina Kirsch: Ja, also ganz mal ins Unreine gesprochen, ist die Ataxie eine Art Koordinationsstörung, bei der die [00:03:20] betroffenen, äh, Kater jetzt in meinem Fall nicht, äh, vernünftig zum Beispiel geradeaus laufen können, ähm, die einfach in ihrer Bewegung eingeschränkt sind.
Angelina Kirsch: Sie können nicht so springen wie andere Katzen. Sie können nicht so zum Beispiel auf eine Couch hüpfen oder so. Ähm, bei Shaky hat sich das jetzt zum Glück wieder verwachsen. Bei ihm war die Ataxie ausgelöst durch diese [00:03:40] Mittelohrentzündung, weil dadurch eben auch das Gleichgewichtsorgan gestört war. Ähm, bei Balou ist es tatsächlich angeboren.
Angelina Kirsch: Bei ihm ist das Kleinhirn nicht richtig entwickelt und das Kleinhirn steuert ja die Koordination und deswegen kann er nicht so richtig gut sich bewegen. Läuft manchmal wie so ein kleiner Zinnsoldat, ist ganz niedlich. Und, äh, am [00:04:00] Anfang denkt man so: „Oh Gott, der Arme", aber er ist so geboren. Für ihn ist das seine Normalität und er kommt gut damit klar.
Angelina Kirsch: Das gibt es natürlich in verschiedenen Ausprägungen. Wir haben jetzt Glück, dass es bei uns „nur" in Anführungsstrichen die Bewegung ist, aber es gibt tatsächlich auch betroffene Katzen, wo dann auch zum Beispiel die Blase betroffen ist, die es dann nicht [00:04:20] vernünftig zur Toilette schaffen, die ständig umfallen.
Angelina Kirsch: Ähm, das ist tatsächlich bei Balou viel, viel besser geworden. Der ist am Anfang auch viel umgefallen, aber
Sandra Herbsthofer: ja,
Angelina Kirsch: jetzt ist es viel besser.
Sandra Herbsthofer: Gesundheit.
Angelina Kirsch: Danke. Ich wollte das nur machen, damit's keiner hört. Ja, Fun Fact, [00:04:40] ich hab 'ne Katzenhaarallergie. Nein. Ja.
Sandra Herbsthofer: Das ist ja
Angelina Kirsch: verrückt. Ich, äh, merk das immer, wenn ich jetzt länger, wobei jetzt, wir haben eigentlich, äh, uns jetzt die ganze Zeit, Balushi.
Angelina Kirsch: Aber wenn ich zum Beispiel in Urlaub fahr und, äh, die Katzen dann oder zur Produktion für Taste zum Beispiel und dann so über eine [00:05:00] Woche plus die Katzen nicht um mich rum habe, dann merke ich das, wenn ich zurückkomme, ganz arg. Also dann muss ich niesen, dann jucken mir die Augen. Auch ungefähr dann so ein, zwei Wochen und dann geht's wieder.
Angelina Kirsch: Dann habe ich mich selbst desensibilisiert.
Sandra Herbsthofer: Wie kommt man denn als Person mit Katzenhaarallergie zu zwei Katzen, Angelina?
Angelina Kirsch: Ähm, ich bin mit [00:05:20] Katzen aufgewachsen. Also als ich geboren wurde, gab es schon im Haushalt meiner Eltern die Katze Pussy. Ja, sie hieß wirklich so. Und, ähm, ja, mit der bin ich aufgewachsen und als Pussy dann starb, da war ich ungefähr acht Jahre alt.
Angelina Kirsch: Da kam dann ziemlich schnell auf der Wunsch, [00:05:40] okay, es muss wieder eine neue Katze sein und da kam die zweite Katze, Genie. Ja, und so bin ich quasi mit Katzen aufgewachsen und deswegen muss ich sie auch einfach um mich rum haben. Allergie oder nicht.
Sandra Herbsthofer: Und die, ähm, beiden Katzen, also Balu und Shakey, die du aktuell hast, ähm, du hast jetzt gerade, äh, erklärt, die [00:06:00] kommen mit so einem leichten Handicap irgendwie beide, ähm, daher.
Sandra Herbsthofer: Das ist ja für viele Menschen auch gerade, die aus dem Tierschutz sich Tiere holen, oft so eine Barriere, oder? Also so ein Ding, worüber man sich nicht drüber traut, weil man vielleicht oft den Pflegeaufwand nicht abschätzen kann oder irgendwie Angst hat, dem nicht gerecht werden zu können, ähm, der Pflege des Tieres.
Sandra Herbsthofer: [00:06:20] Warum hast du da so ein Herz dafür, für diese Tiere?
Angelina Kirsch: Also erst mal muss ich sagen, ich finde das eine wichtige Entscheidung, ob man sich ein Tier holt und eben dann auch vernünftig zu überlegen, gerade wenn es ein Handicap-Tier ist, kann ich die Pflege, die Betreuung leisten. Also das ist schon wichtig und ich finde das auch [00:06:40] gut, wenn man dann sagt: „Nee, ich kann es nicht", wenn man einfach ehrlich ist und sagt: „Ich, das kann ich nicht, das traue ich mir nicht zu", oder, „das, da fühle ich mich nicht gut bei."
Angelina Kirsch: Weil die Tiere haben auch nichts davon, wenn sie adoptiert werden und dann irgendwie ein paar Monate wieder später im, im Tierheim wieder landen, weil man sich da vielleicht überschätzt hat. Also das finde ich ganz wichtig. Aber- [00:07:00] Was ich, äh, ge-gemerkt habe, also angefangen hat diese ganze, ähm, Handicap-Geschichte eigentlich mit meiner Schwester.
Angelina Kirsch: Als die zu Hause ausgezogen ist, wollte sie auch gerne wieder ein, ein Tier haben so. Und die hat aber in einer Wohnung gewohnt. Und dann haben wir überlegt und gesagt, eigentlich ist es gemein. Wohnung vierter Stock, zwar mit Balkon, aber Freigang [00:07:20] ist das ja nicht wirklich. Und dann haben wir gesagt: „Gut, also dann ist es eigentlich schwierig, eine Katze zu adoptieren oder einen Kater, der kerngesund ist", weil es ist ja auch irgendwie mit dem Gewissen nicht zu vereinbaren, warum kann ich ein gesundes Tier nicht rauslassen?
Angelina Kirsch: Und dann kam die Idee: „Hey, es gibt genug Tiere, die nicht raus dürfen [00:07:40] oder können aus gesundheitlichen Gründen." Und, ähm, so kam der erste Handicap-Kater so in unser Leben, und zwar Sammy. Sammy hatte früher auch einen ganz, ganz großen Platz bei mir auch auf Social, weil der ist dann nachher zu mir gezogen.
Angelina Kirsch: Und Sammy hatte FIV, also im Prinzip Katzen-HIV. Ist nicht ansteckend [00:08:00] für den Menschen, bedeutet aber für die Katzen eben, dass sie, wenn sie das haben, eben auch vom, äh, Immunsystem her vielleicht nicht so fit sind. Es geht auch darum, andere Katzen nicht weiter anzustecken, was ja immer mal so in Spielereien, Kloppereien, was auch immer passieren kann.
Angelina Kirsch: Ähm, und dementsprechend haben wir gesagt: „Gut, dann, also wenn der eh nicht raus [00:08:20] soll, dann kommt der Sammy jetzt zu uns." So, und das war so das Erste, womit wir in Kontakt gekommen sind. Und als ich dann nachher mit meinem Mann zusammengezogen bin in eine Wohnung, da kam Sammy erst mit zu uns. Ähm, Shaky, den gab es schon.
Angelina Kirsch: Der musste allerdings noch bei meinen Eltern bleiben, weil der das so ein bisschen, [00:08:40] der hat das nicht so richtig verstanden mit der Wohnung und dann im Haus und so. Das, der hatte sich dann auch sehr an meinen Vater gebondet. Also durfte Shaky erst mal bei meinen Eltern bleiben. Sammy kam mit zu mir und irgendwann, ähm, starb Sammy leider.
Angelina Kirsch: Und dann haben wir gesagt: „Gut, wir wollen, äh, wieder ein Tier adoptieren. Wir wollen wieder einem Tier die Chance [00:09:00] geben." Und ja, so kam dann Balou in unser Leben, weil wir eben uns die gleiche, äh, Aufgabe wieder genommen haben und gesagt haben, wir nehmen ein Tier, was nicht raus kann oder nicht ungesichert raus darf, weil es eben, also Balou, wenn der jetzt einfach so ungesichert rauslaufen würde und der würde auf die Straße laufen, da käme ein Auto, der würde das gar [00:09:20] nicht schnell genug begreifen und er würde auch gar nicht schnell genug wegkommen.
Angelina Kirsch: So, also für den ist das wirklich gar keine Option, ungesichert rauszugehen. Und dann haben wir gesagt: „Den nehmen wir, den Kleinen, weil dem können wir das Leben jetzt echt bereichern, wenn der zu uns kommt." Der war in einer, ähm, Pflegestation, also bei, bei Menschen zu Hause. Die [00:09:40] hatten auch schon zwei andere Katzen und zwei Hunde.
Angelina Kirsch: So, und das war für die Sozialisierung für ihn natürlich super, aber ich hab gemerkt, als er dann bei uns war und die Ruhe hatte, dass er sich so ein bisschen besser puzzeln konnte und angefangen hat, auch stabiler zu laufen. Und ja, so sind wir dann zu Balou [00:10:00] gekommen. Wir halt gesagt haben, hey, ne, unsere Gegebenheiten sind halt so gewesen zu dem Zeitpunkt, dass wir eine Wohnung hatten mit Balkon und gesagt haben, ein ganz kerngesundes Tier wird hier bestimmt nicht so glücklich, wie wenn es Freigang hätte.
Angelina Kirsch: Und deswegen haben wir gesagt, dann nehmen wir eben eins, was ein Handicap hat. Da haben wir [00:10:20] eben auch geguckt mit der Ataxie. Da haben wir uns auch vorher wirklich gut ausgetauscht mit der, äh, Pflegepatin. Wie aufwendig ist das? Wie ausgeprägt ist das bei ihm? Dass wir auch wirklich abschätzen können, trauen wir uns das zu oder nicht.
Angelina Kirsch: Aber es klappt gut.
Sandra Herbsthofer: Aber, äh, wie ist es im Alltag? Weil so wie du das jetzt beschreibst, ähm, gibt's da [00:10:40] gewisse Vorkehrungen, die ihr trefft, aber sonst lebt Balou einfach sein tolles Katzenleben bei euch zu Hause. Ist das 'ne Krankheit, die in Schüben kommt, also wo es bessere und schlechtere Tage gibt? Oder wie kann man sich da den Alltag vorstellen?
Angelina Kirsch: Also es ist so, dass wir darauf achten. Also man achtet ja sowieso darauf, woraus fressen die [00:11:00] Katzen? Im besten Fall etwas Erhöhtes, was so einen flachen Rand hat. Aber bei Balu ist das eben sehr, sehr wichtig, weil er auch beim Fressen schnell das Gleichgewicht verliert. Also da müssen wir eben dann gucken, dass wir die richtige Höhe haben.
Angelina Kirsch: Aber die haben wir eigentlich gefunden. Ähm, bei der Katzentoilette ist es auch wichtig. Wir hatten vorher eine, [00:11:20] die nur so einen halben Rand hatte, aber, äh, für Balu ist es wichtig, dass da wirklich so ein Deckel drauf ist, dass er sich da auch mal anlehnen kann oder dass er dann im Zweifel nicht rausfällt.
Angelina Kirsch: Ähm, dann haben wir zum Beispiel, also wir sind jetzt auch letztes Jahr in ein Haus gezogen und da haben wir jetzt geguckt, dass, ähm, wir haben eine Treppe nach oben, die ist mit [00:11:40] Steinen, äh, gemacht und da haben wir gesagt, gut, da kleben wir jetzt Teppichfliesen drauf, dann kann er sich da ein bisschen festhalten, wenn er nach oben klettert.
Angelina Kirsch: Wir haben die Möbel dementsprechend ausgesucht. Also wir haben hier so Kordmöbel, weil wir wissen, er kann halt nicht springen. Wenn er irgendwo raufkommt, dann klettert er also wirklich mit Krallen und hält sich [00:12:00] fest und kraxelt so nach oben. Und dann haben wir gesagt, gut, dann brauchen wir Möbel, wo er das auch machen kann, wo wir nicht sagen, das ist doof, ähm, sondern feel free.
Angelina Kirsch: Ähm, ja, und dass wir einfach auch Stellen haben, wo Teppich ist, aber auch Stellen haben, wo kein Teppich ist, weil ihm das halt auch gut schult in seiner Koordination. Ja, und dann gibt es natürlich [00:12:20] Tage, da ist er ein bisschen müder oder, ne? Kennen wir ja auch mal Tage, wo wir aufstehen und wo wir sagen, heute geht so.
Angelina Kirsch: Da ist er dann auch ein bisschen wackeliger auf den Beinen, ähm, aber nö, eigentlich ist er sonst quietschfidel. Wichtig ist, dass nicht so viel rumsteht, also dass er auch viel Platz hat, weil er dann auch [00:12:40] wirklich gerne mal ins Tempo kommt und auch gerne mal losrennt. Und dann wäre halt gut, wenn er gut um die Kurven kommt und nicht irgendwo gegenrennt.
Angelina Kirsch: Das ist halt auch hin und wieder mal passiert. Keine Ahnung. Oder wir haben den Couchtisch zum Beispiel so ausgesucht, dass der rund ist und richtig doll gepolstert. Also sieht super schick aus, aber den mussten wir halt auch erst mal finden. Dass wenn [00:13:00] er von der Couch mal runterspringt, was sehr undosiert dann ist meistens, dass er sich am Couchtisch nicht irgendwie verletzt so, ne, sondern dass er da getrost auch mal gegen springen kann und das tut ihm nix.
Angelina Kirsch: Ja, aber nee, sonst ist er gut drauf. Er spielt gerne viel, er spielt auch viel mit Shaky. Also Shaky ist mit zu uns dazu [00:13:20] gezogen, als wir dann hier ins Haus gekommen sind. Die beiden kannten sich auch vorher schon, aber, ähm, jetzt sind sie eben dauerhaft zusammen. Ja, und Balu hält ihn ganz schön auf Trab.
Sandra Herbsthofer: Also sie sind ja nicht nur befreundet, sie sind ja auch Blutsbrüder, oder? Also, ähm, kannst du das vielleicht kurz erzählen? Ich glaub, letztes Jahr, ähm, hat sich
Angelina Kirsch: das
Sandra Herbsthofer: ereignet.
Angelina Kirsch: [00:13:40] Anfang, Anfang letzten Jahres, ähm, haben wir leider die Diagnose bekommen, ähm, bei Balu, dass er die FIP-Krankheit hatte, also diese, ähm, Bauchfellentzündung, nenn ich das mal.
Angelina Kirsch: Das war 'ne sehr, sehr schwere Zeit. Das war ja auch bis vor ein paar Jahren wirklich ein Todesurteil für die Katzen. Wir [00:14:00] hatten Glück, dass wir eine ganz tolle Tierärztin hatten, überhaupt eine ganz tolle Tierklinik, die da wirklich auf dem neuesten Stand waren und gesagt haben, es gibt einen Verein, sucht, ne, sucht Hilfe, es gibt verschiedene Anlaufstellen und, ähm, besorgt euch dieses Medikament.
Angelina Kirsch: Die Klinik durfte es nicht geben, aber wir. [00:14:20] Und, ähm, ja, es war ein Auf und Ab. Das Ganze ging akut drei Wochen, in denen er in der Klinik war, Balu. Er hat, ähm, dann leider auch so schlechte Blutwerte gehabt, dass die Tierärzte schon gesagt haben, also kommt mal lieber vorbei und verabschiedet euch. Es könnte sein, dass er nicht mehr lange macht.
Angelina Kirsch: Und [00:14:40] dann kam die Idee auch von diesem tollen, äh, Verein, dass wir doch eine Blutspende machen könnten, weil natürlich diese ganze Therapie auch nur anschlagen kann, wenn eine gute Basis da ist. So, und dann haben wir kurzerhand uns den Shaky gegriffen, ähm, sind mit ihm in die Klinik gefahren. Die haben ihn getestet [00:15:00] auf alle möglichen Krankheiten und natürlich auch die Blutgruppe, ob die stimmt.
Angelina Kirsch: Und das hat alles wirklich so gepasst, dass sie gesagt haben, gut, der kann Blut spenden. Und dann hat Shaky ganz artig und tapfer, das hat er wirklich richtig gut gemacht, hat er Blut gespendet und das hat dann Balu bekommen. Und, äh, ja, ich [00:15:20] glaube, wenn wir das nicht gemacht hätten und Shaky nicht das Blut gespendet hätte, dann wär Balu auch heute nicht mehr hier.
Angelina Kirsch: Also wir haben dann die Therapie machen können und, äh, er ist wieder ganz gesund. Gott sei Dank. Also das hat gut angeschlagen und wir haben auch die Wartezeit, äh, schon lange rum und es, er ist nicht rückfällig geworden. Also Balu ist gesund, Gott sei Dank. [00:15:40]
Sandra Herbsthofer: Es, eine wahnsinnig schöne Geschichte. Ich frage mich grad so ein bissl, ob die, ähm, beiden Katzen das auch checken und wahrnehmen, dass es das gab.
Sandra Herbsthofer: Also diese, ähm, diesen Moment da irgendwie. Also hat sich deren Beziehung danach irgendwie verändert? Ka- kann man das beobachten? [00:16:00]
Angelina Kirsch: Also es ist tatsächlich so, ich mein, Shaky war immer liebevoll Balu gegenüber und das ist er immer noch. Wenn die, oft, wenn die voreinander sitzen, leckt er ihm das Köpfchen ab und das ist schon echt süß.
Angelina Kirsch: Ähm, Balu, ich glaub, der checkt es nicht ehrlich gesagt. Also der hat in dem Moment, als wir ihn zur Klinik, ähm, wir [00:16:20] mussten da-dazu in eine andere Klinik fahren, weil die, ähm, andere Klinik dafür ausgestattet war, eben diese Blutspende zu machen. Und da hat er auch gemerkt, dass Shaky mit im Auto ist. Aber ich glaube, der hat das nicht so richtig begriffen, weil er, also Balu ist auch tatsächlich lieber ein Einzelkind, muss man [00:16:40] sagen.
Angelina Kirsch: Äh, der ist ganz oft so, dass er, der ist total eifersüchtig. Also wenn Shaky jetzt kommen würde und ich würde ihn jetzt streicheln und Balu würde das mitbekommen, würde der sofort kommen und sich dazwischen werfen. Und er sagt jetzt: „Meine Mama, ich bin hier Katze Nummer eins." Also wirklich, der ist super, super eifersüchtig.
Angelina Kirsch: Aber gut, Balu ist halt auch noch viel, viel jünger, ne. Der [00:17:00] ist jetzt fünf. Ja, fünf ist der jetzt. Und Shaky- Shaky ist elf. So, ich glaube, das ist auch so ein bisschen bei Shaky schon so ein bisschen diese Altersmilde, die jetzt so einsetzt. Dann, ach komm, ja, kleiner Süßer, hm, was soll das, ne? Und, ähm, [00:17:20] Balu ist so ein bisschen wie so ein kleiner Gorilla und sagt: „Nein, ich will mich hier behaupten."
Angelina Kirsch: Und, äh, ja, das ist total niedlich. Aber lustigerweise, als sie sich kennengelernt haben, ähm, da sie ja nun beide Handicap-Kater sind, haben sie, glaube ich, über ihr Leben, bis sie bei uns waren, immer gelernt, sie sind die Untergebenen oder die [00:17:40] Schwächeren. Und, äh, dann lernen sie sich kennen und waren beide so ganz, na ja, sie haben so beide abgewartet.
Angelina Kirsch: So kann jetzt einer mal anfangen zu dominieren, so, ne. Dann, ähm, Shaky, der nur partiell hört, der hat halt auch nicht mitbekommen, dass Balu ihn an-angemaunzt hat oder angeknurrt hat, so. Und der saß dann so vor ihm so: „Hä?" Und, [00:18:00] ähm, ja, immer wenn er meinte so, ach, der hat irgendwie, der hat ein Problem. Balu hat sich dann auf den Rücken gelegt und hat gesagt: „Hier, ich unterwerfe mich."
Angelina Kirsch: Dann hat Shaky gesagt: „Ach Gott, du brauchst bestimmt Platz." Und dann hat er ihm ganz viel Platz gegeben und hat sich zurückgezogen. Und war richtig so, die ersten Tage waren richtig so verzweifelt. Ist so: „Hallo, wer ist denn [00:18:20] jetzt hier der Boss, bitte?" Na ja, und jetzt, äh, versucht Balu hin und wieder mal der Boss zu sein, aber ja, ich glaube, äh, sie, also ich glaube, Shaky weiß das schon irgendwo.
Angelina Kirsch: Ich glaube, der riecht das vielleicht auch irgendwo ein bisschen. Ich weiß nicht, wie gut die das, ähm, wie gut die das riechen können, dass sie vielleicht da irgendwo jetzt mehr Verbindung [00:18:40] haben. Ja, aber Balu, also er sucht ihn auf. Also wenn, wenn Shaky losgeht und er ist nicht hier und er, er findet ihn nicht, dann ruft er ihn, aber Shaky hört ihn natürlich nicht.
Angelina Kirsch: Geregt. Dann ruft er sie auf die Couch. Ist auch süß. Aber ich glaube tatsächlich, Balu wäre lieber ein Einzelkind geblieben.
Sandra Herbsthofer: Ja gut,
Angelina Kirsch: Familie kann man sich nicht aussuchen.
Sandra Herbsthofer: Das ist halt so. Nee,
Angelina Kirsch: [00:19:00] das stimmt. Ähm,
Sandra Herbsthofer: was ich voll schön finde, wenn du es so erzählst, ist, äh, das ist was, was mir immer total bewusst wird, wenn ich mit Menschen spreche, die Haustiere haben, wie lustig es bei euch daheim wohl ist.
Sandra Herbsthofer: Ja. Also weil du so viel, ähm, ja, da so tolle Sachen [00:19:20] irgendwie zu beobachten sind und dauernd passiert was. Ähm, kannst du dich an die letzte lustige Anekdote erinnern, die sich bei euch ereignet hat zu Hause?
Angelina Kirsch: Oh Gott, bei uns passiert jeden Tag was Lustiges. Also, ähm, egal ob es jetzt so bei, beim Fressen ist es total süß, wenn's, wenn's Futter gibt, dann [00:19:40] laufen sie immer so, also, ähm, Shaky läuft am Anfang so ganz doll im Kreis um einen rum, so ganz aufgeregt und dann setzt er sich ganz artig an seinen Futterplatz und Balu, der maunzt die ganze Zeit und sagt: „Essen, Essen, Essen.
Angelina Kirsch: Ich hab Hunger, ich hab Hunger, ich hab Hunger." Und, ähm, wenn's dann losgeht, müssen sie sich puzzeln, weil sie essen gegenüber voneinander. [00:20:00] Weil Balu tatsächlich sonst immer ganz futterneidisch immer zu Shaky rüberguckt und der ganz pflichtbewusst immer noch so das letzte Fünfte liegen lässt für Balu. So, und dann haben wir gesagt, das geht nicht.
Angelina Kirsch: Shaky wird immer dünner, Balu wird immer dicker. Jeder soll bitte seine Portion aufessen. So, deswegen gegenüber. Aber das bedeutet natürlich auch, sie müssen sich dann so ein bisschen [00:20:20] sortieren. Na ja, und bei dieser Sortierung passieren dann natürlich die lustigsten Dinge. Dann rennt der eine gegen den anderen, dann gucken sie sich an, dann steht einer am falschen Platz, dann will der andere den so ein bisschen wegschubsen und sagen: „Nein, nein, ich, ich ess hier."
Angelina Kirsch: Und, also das sind wirklich niedliche Sachen, die da passieren. Oder was halt auch süß ist, ist, dass, ähm, Balu [00:20:40] gerade, der ist ja wirklich wie so ein kleiner Hund. Der rennt auch überall hinterher und das Schlimmste, was ihm passieren kann, ist, wenn irgendwo ich reingehe und mach die Tür zu. Also zum Beispiel zur Toilette.
Angelina Kirsch: No Go.
Sandra Herbsthofer: Von zu Hause. Bei uns geht das auch gar nicht. Da wird man rausgetrommelt aus der, aus der
Angelina Kirsch: Toilette. Ja, wirklich. Er [00:21:00] schmeißt hinter dir die Tür und miau. Miau. Also wirklich. Denk ich auch so: „Meine Güte." Ja, und neulich, äh, musste ich meine Pferdedecke nähen für, für meinen Flaumi, weil er die kaputt gemacht hat beim Spielen.
Angelina Kirsch: Und, ähm, das war ganz süß. Da hat dann Balu sich so wie [00:21:20] gerade eben auch zu mir auf die, auf das Sofa hier gesetzt, auf diese Bank, und dann hat er mir ganz geschäftig zugeguckt, was ich jetzt so mit diesem Faden mache. Und er wollte so gerne unbedingt mit diesem Faden spielen. Na ja, und dann habe ich ihm so einen extra Faden abgeschnitten und dann habe ich ihm den immer hingehalten, so wenn ich den meter und ich ihn dem hingehalten hab.
Sandra Herbsthofer: Der war so
Angelina Kirsch: mit der Hand, äh, mit der [00:21:40] Pfote. Und irgendwann hat er aber geschnallt, dass das ein extra Faden ist und das war ihm dann nicht mehr gut genug. Er wollte dann auch genau den Faden, den ich habe.
Sandra Herbsthofer: Ich wollt dich grad fragen. Also ich würd das total auch vermuten mit meinen Katzen. Ich mach das nämlich auch, ähm, relativ oft, dass ich ihnen dann so extra Dinge gebe, weil ich merke, sie haben irgendwie ein Interesse und die checken das sofort und es ist dann wahnsinnig langweilig.
Sandra Herbsthofer: [00:22:00] Ähm.
Angelina Kirsch: Genau, sie wollen dann das Original. Ja.
Sandra Herbsthofer: Weil du gerade das Thema, ähm, Essen ange, ähm, gesprochen hast. Das ist vielleicht eine gute, äh, The Taste Überleitung. Ähm, ich bin, also ich bin wirklich keine Fernseherin, ich habe auch gar keinen Fernseher mehr zu Hause, aber ich schaue The Taste. Das ist [00:22:20] so diese eine- Das
Angelina Kirsch: ist aber
Sandra Herbsthofer: schön.
Sandra Herbsthofer: Eine von den paar, ähm, Sendungen, die es irgendwie noch gibt in meinem Leben. Ähm, und- Ich finde, ähm, deine Rolle so toll bei The Taste, weil erstens mal frage ich mich, wie du rausgefunden hast, weil du ja, also ich mein, du warst ja ursprünglich [00:22:40] Model. Ähm, dann seit 2020 moderierst du The Taste. Wie kam das?
Sandra Herbsthofer: Hast du, also wie bist du drauf gekommen? "Ah ja, das kann ich auch mit dem Moderieren."
Angelina Kirsch: Ähm, ich bin da im Prinzip reingerutscht, so wie ich auch damals ins Modeling reingerutscht bin und habe, ähm, über, auch auf einen Job [00:23:00] tatsächlich, als ich auf einem Modeljob war in Miami, habe ich meine liebe Cleo, meine Managerin, kennengelernt.
Angelina Kirsch: Die kennst du ja auch. Und, ähm, genau so sind wir, also so bin ich im Prinzip dazu gekommen, dass ich mal ein Management hatte, das sich auskannte mit Fernsehen. Und sie hat gesagt: "Ja, ich glaube, du hast ein Talent, du hast einen ganz guten Talk, wir gucken mal." Und [00:23:20] dann ging es los, dass ich 2016, ähm, Curvy Supermodel machen durfte als quasi Host, ähm, und als Jurymitglied.
Angelina Kirsch: Und, äh, genau, hab das drei Jahre gemacht. Und dann, äh, kam eben die Möglichkeit, dass, ähm, The [00:23:40] Taste eine neue Moderation suchte und ich zum Casting gehen konnte. Und dann bin ich da zum Casting gegangen und, ähm, fand das auch ganz cool. War dann allerdings auch noch bei einem anderen Casting, und zwar für eine Sendung bei Netflix, die heißt Wer kann, der kann.
Angelina Kirsch: Eine ganz lustige, ganz schnelllebige und, äh, klamaukige Backsendung, sag ich [00:24:00] mal. Also wirklich ganz richtig amerikanisch gemacht, richtig klippig und lustig geschnitten. Und, äh, ja, dann, äh, hab ich erst diese Netflix-Sendung gemacht und ein Jahr später hab ich dann den Job bei Taste bekommen. Ja, und jetzt, äh, moderiere ich The Taste und finde das richtig, richtig cool.
Sandra Herbsthofer: Das ist [00:24:20] ja, es, also ich denke mir das jedes Mal, wenn ich diese Sendung anschaue, ich stelle mir das so herausfordernd vor, weil diese vier Männers, mit denen du's da zu tun hast, sind ja bei Gott nicht auf den Mund gefallen und stacheln sich ja dann gerne auch irgendwie auf. Also, äh, und trotzdem hat man irgendwie immer das Gefühl, du machst es mit so einer Ruhe und Leichtigkeit, dass du die irgendwie eingefangen bekommst.
Sandra Herbsthofer: [00:24:40] Ähm- Genau. Wie machst du das?
Angelina Kirsch: Also, äh, ich bin ganz froh, dass wir jetzt ja, äh, seit letztem Jahr auch die Elif mit an Bord haben. Also da hab ich ein bisschen Frauenpower-Unterstützung bekommen. Aber, äh, ja, natürlich, ne. Sie sind, ähm, irgendwo alle, sind sie Showmäuse und, [00:25:00] ähm, haben natürlich auch ihre Egos, die sie auch, äh, bedienen wollen.
Angelina Kirsch: Und dann ist es einfach wichtig für mich, dass ich und das hab ich eigentlich immer schon so gemacht, das haben meine Eltern mir auch so ein bisschen vermittelt, dass ich das Leben leicht nehme und nichts wird so heiß gegessen, wie's gekocht wird. Das passt ja auch sehr gut in eine Kochsendung. Und deswegen, ähm, ja, denke ich oft so im Moment: „Ach ja, lass sie mal sabbeln, sie werden sich schon [00:25:20] beruhigen."
Angelina Kirsch: Und letztendlich bin ich diejenige, die die Zügel in der Hand hat. Und wenn ich sage, es geht los, dann geht's los. Und wenn ich sage, wir warten noch ein bisschen, dann warten wir noch ein bisschen. Und ich glaube, am Anfang haben sie mich da, was das, äh, angeht, so ein bisschen unterschätzt vielleicht und gedacht: „Ach na ja, äh, da können wir bestimmt noch so ein bisschen unsere Spielchen mit machen."
Angelina Kirsch: Aber, äh, [00:25:40] ich bin dann einfach auch immer nett und freundlich geblieben und hab gesagt: „Einfach nein, machen wir jetzt noch nicht", ähm, und, äh, hab sie dann quasi liebevoll in die richtige Richtung geschubst, hab auch das eine oder andere Späßchen mitgemacht und ich glaube, Schlagfertigkeit ist in dem Punkt auch richtig wichtig.
Angelina Kirsch: Also, äh, ich bereite mich wirklich gut auf die Sendungen vor, damit [00:26:00] ich dann in dem Moment, wenn wir in der Moderation sind, es ist zwar keine Live-Sendung, das heißt, wir könnten theoretisch alles wiederholen, aber na ja, man weiß ja, wie das ist, ne. Die ersten Emotionen sind die richtigen und die besten und, äh, deswegen versuche ich das wirklich immer in einem mit denen durchzutornen und das klappt auch immer ganz gut, weil je besser ich vorbereitet bin, [00:26:20] umso schlagfertiger bin ich.
Angelina Kirsch: Und wenn dann irgendwas kommt, kann ich dann eben auch charmant schlagfertig darauf reagieren, ohne dass sie's mir übelnehmen. Und ich glaube, so habe ich mich da ein bisschen, äh, in die Herzen gemogelt.
Sandra Herbsthofer: Absolut. Das kann ich nur unterstreichen. Ähm, und was ich, was mich auch interessiert, ist, ähm, das ist ja, also [00:26:40] diese Art von Sendungen, die ja so en bloc mehrere Wochen produziert werden, ähm, wie ist das für dich dann auch irgendwie so von zu Hause weg zu sein?
Sandra Herbsthofer: Hast du das bei anderen Projekten auch? Ähm, und vielleicht noch 'ne kleine Fußnote dazu: Ich glaub, grad irgendwie so in Haushalten, wo es Haustiere gibt, oder dann, das kennt man ja auch, wenn man im Urlaub ist, man ist immer so mit [00:27:00] einem Auge oder Ohr ist man irgendwie immer zu Hause und denkt sich: „Ah, ob's allen wohl gut geht und ob da wohl irgendwie alles in Ordnung ist."
Sandra Herbsthofer: Äh, wie ist das bei dir, wenn du drehst?
Angelina Kirsch: Also tatsächlich ist Taste das größte Projekt, wo ich wirklich so en bloc weg bin. Ähm, das ist schon, das fällt mir schon [00:27:20] schwer, ne? Also gerade so Routinen, die man hat, sei es morgens das Aufstehen und dann das Begrüßen der Katzen oder abends das Ins-Bett-Gehen. Da haben wir ja auch immer unsere Rituale, die wir machen.
Angelina Kirsch: Das vermisse ich dann schon. Das muss ich schon sagen. Da muss dann mein Mann immer schön, äh, FaceTime machen und muss mir dann immer zeigen: „So, und jetzt kriegen [00:27:40] sie ihr Essen." Und dann sagen wir gemeinsam so 'n Spruch immer, den wir denen sagen, wenn wir zu Bett gehen. Ähm, oder na ja, ich krieg dann natürlich, wenn wieder irgendwer das Essen ausgekotzt hat, krieg ich erst mal ein Foto.
Angelina Kirsch: So: „Oh, na toll, der Morgen hat schon gut angefangen." Und na ja: „Wer war's denn?" „Ja, weiß nicht. Sind rote Haare dabei? Sind, äh, braun, äh, graue Haare dabei?" Na [00:28:00] ja, und dann: „Ja, dann muss der noch was kriegen. Ja, aber nicht zu viel, weil der Magen..." Na ja, und dann ist man also wie mit so 'nem Kind, ne? Du hast sie doch irgendwie immer im Herzen dabei und denkst immer dran.
Angelina Kirsch: Aber ich muss sagen, das ist wirklich, äh, ja, 'ne große Hilfe, dass mein Mann dann da ist und das macht. Wir hatten jetzt Anfang diesen Jahres die Herausforderung, dass es in [00:28:20] den Urlaub ging und wir gesagt haben: „Okay, wir brauchen niemanden, der darauf aufpasst", weil wir sind keine Fans davon, sie dann irgendwie wegzugeben oder nur irgendwie morgens kommt mal einer, abends kommt mal einer.
Angelina Kirsch: Das ist auch irgendwie blöd. Und da haben wir ganz, äh, tolle Freunde, die gesagt haben: „Och, wir wohnen dann in der Zeit bei euch zu Hause." Die haben selber keine Haustiere und haben sich total [00:28:40] gefreut, weil sie hätten eigentlich gerne Katzen, haben aber die Zeit so normalerweise nicht. Na ja, und dann haben sie sich richtig schon gefreut und drauf eingestellt und dann haben sie die Urlaubsbetreuung gemacht.
Angelina Kirsch: Ja, und dann, wenn man weiß, den Tierbeinern geht's gut, ne, dann kann man auch entspannt entweder arbeiten oder eben abschalten.
Sandra Herbsthofer: Ich frage dich das auch deshalb, [00:29:00] weil, ähm- Meine, äh, Jugendkatze, mit der ich aufgewachsen bin, quasi, die ist, ähm, verstorben, als ich nicht zu Hause war. Und ich glaub, das ist was, wo ich irgendwie jetzt dachte bei, in der Recherche, das ist was, was, womit du wahrscheinlich auch relaten kannst.
Sandra Herbsthofer: Ähm, du hast vorher über deinen Kater [00:29:20] Sammy gesprochen, der ja auch krank wurde, glaub ich, während du im Urlaub warst. Ähm- Ja. Kannst du
Angelina Kirsch: erzählen, wie das war? Der ist sogar an meinem Geburtstag gestorben. Ach Gott, ja. Ja, also, ähm, da hatten wir auch 'ne ganz liebe Freundin, die sich um Sammy und Shaky, die haben nämlich früher beide zusammen gewohnt auch, äh, während des Urlaubs.
Angelina Kirsch: Und, [00:29:40] ähm, die haben sich gekümmert. Und tatsächlich an meinem Geburtstag rief sie dann an abends und sagt, ähm: "Ich bin gerade gekommen und Sammy kann seine Hinterbeine nicht bewegen. Der ist irgendwie, der, der liegt hier und der kann nicht aufstehen." Und da hab ich gesagt: "Sofort in die Tierklinik. Ich hab eine gute Freundin, die dort arbeitet."
Angelina Kirsch: [00:30:00] Hat da direkt Bescheid gesagt, was die Symptome sind. Und sie hat gesagt: "Oh Mann, das klingt nach 'ner Thrombose." Ja, und dann, äh, sind sie da angekommen. Und tatsächlich, es war so, die Beinchen waren auch schon ganz kalt. Ja, es ist ein Thrombus und das ist wohl bei Katzen schwer bis gar nicht zu behandeln.
Angelina Kirsch: Also sie haben gesagt: "Klar, [00:30:20] wir könnten ihm jetzt Blutverdünner geben, ähm, aber dann schafft er vielleicht noch zwei, drei Wochen, bis ihr dann wieder da seid. Müsste hier die ganze Zeit in der Klinik sein und, ähm, wenn ihr dann kommt, dann müssten wir ihn eher lösen." Ja, und dann, äh, musste ich entscheiden.
Angelina Kirsch: Wir waren echt ganz weit weg. Wir waren auf [00:30:40] den Malediven, Indischer Ozean, also anderes Ende der Welt und musste halt dann sagen: "Ja, dann müsst ihr ihn jetzt erlösen." Also das war wirklich furchtbar. Es war ganz furchtbar. Das hab ich auch ganz lange nicht überwunden. Ja. Ja, das sind halt Dinge, ne, dass, äh, so lieb wir unsere Vierbeiner haben, [00:31:00] aber wir haben sie halt immer leider nur eine gewisse Länge in unserem Leben, ne.
Angelina Kirsch: Ich hab neulich mal so einen schönen Spruch gelesen: Für uns sind sie manchmal nur Kapitel in unserem Leben, aber wir sind für sie das ganze Leben, ne. Wir sind das ganze Buch für sie. Und ja, das ist irgendwo schön, aber es ist natürlich dann immer traurig, wenn man [00:31:20] sich verabschieden muss, ne. Und wenn man's nicht kann, weil man nicht da ist, dann ist es umso schlimmer.
Sandra Herbsthofer: Ich find, Abschied ist, ist ein, ein, ein gutes Thema. Hat-hattet ihr dann, als ihr wieder zurück wart, zumindest irgendwie so 'ne, habt ihr da so ein Ritual gefunden oder so 'ne Verabschiedung, wo ihr für euch noch mal irgendwie, ähm, ja, dann noch mal irgendwie so [00:31:40] das Kapitel irgendwie beenden konntet oder so?
Sandra Herbsthofer: Hm.
Angelina Kirsch: Was toll war, die Tierklinik, die ihn erlöst hat, die haben ihn für uns aufbewahrt, ähm, und haben gesagt: "Wenn ihr wollt, könnt ihr ihn begraben." Und das haben wir gemacht. Wir sind dann mit einer Kiste, eine schöne, die wir hergerichtet haben für ihn, mit seiner Kuscheldecke sind wir in [00:32:00] die Klinik gefahren.
Angelina Kirsch: Ich habe ge, aber gesagt, ich möchte ihn nicht noch einmal sehen, weil er war dann halt auch schon zwei Wochen tot und er war nicht mehr Sammy, so wie wir ihn kannten. Und deswegen haben wir gesagt, sie sollen das bitte machen, ihn in die Kiste legen. Das haben sie gemacht. Und, ähm, dann sind wir zu uns, ähm, zu meinen Eltern nach Hause [00:32:20] gefahren, äh, zum Haus.
Angelina Kirsch: Er war immer so gerne im Garten. Also, äh, da war das mit dem, ja, gab's gesicherten Freigang. Er konnte auch nicht ausbrechen und er hat es geliebt, immer im Garten zu sein. Und an seinem Lieblingsplatz, wo er immer gelegen hat, da haben wir dann ihn begraben und das war auch, ja, es war richtig schön. Aber es war natürlich auch [00:32:40] traurig, ne.
Sandra Herbsthofer: Und an dieser Stelle will ich euch meinen Partner dieser Folge vorstellen: Catit. Katzenliebhaberinnen sollten jetzt gut die Ohren spitzen, denn Catit hat sich schon seit 1999 alles rund um ein glückliches Katzenleben auf die Fahnen geschrieben. Von den alltäglichen Basics bis hin zu cleveren und [00:33:00] modernen Produkten.
Sandra Herbsthofer: Catit entwickelt Zubehör, das sich an den natürlichen Bedürfnissen unserer Katzen orientiert und gleichzeitig aber auch unseren Alltag als Katzenmenschen so ein bissl einfacher macht. Vielleicht kennt ihr ja schon die beliebten Catit Pixit Trinkbrunnen. Bei Catit gibt's aber noch ganz, ganz viel mehr, zum Beispiel smarte [00:33:20] Produkte, Spielzeug, Transportboxen, Kratzmöbel, Futter und, und, und.
Sandra Herbsthofer: Und jetzt mal ein bisschen näher kommen, denn hier habt ihr's zuerst gehört: Bei Catit stehen demnächst ein paar sehr, sehr spannende Neuheiten an, auf die ich persönlich schon sehr, sehr neugierig bin und meine Katzen auch. Wenn's euch auch so geht, dann findet ihr [00:33:40] mehr zu Catit in den Show Notes. Und jetzt geht's weiter mit der Folge.
Sandra Herbsthofer: Was hast du, Angelina, von deinen Katzen, den ganz vielen, von denen wir gehört haben schon aus deinem Leben, äh, über dein Leben gelernt oder übers Leben im Allgemeinen?
Angelina Kirsch: Ähm, ich [00:34:00] glaube, was man grundsätzlich von Katzen oder von Tieren lernen kann, ist einfach offen zu sein und sensibel zu sein. Die Tiere können nicht sprechen mit uns.
Angelina Kirsch: Sie kommunizieren auf ihre ganz eigene Weise und wenn man dafür offen ist, dann schaffen es, also dann, dann schafft man es, dass die Tiere auch ihre, [00:34:20] ihren Charakter zeigen. Und das finde ich, ist immer das Allerschönste. Egal ob das bei meinen Katern ist oder bei meinem Pferd. Ich sehe das auch bei vielen allen, die sagen: "Ach, ist ja nur eine Katze.
Angelina Kirsch: Ach, ist ja nur ein Pferd." Und dann lernen die meine Tiere kennen und dann sagen die: "Wow, das sind ja ganz besondere Persönlichkeiten." Ja, und jedes Tier hat eine besondere [00:34:40] Persönlichkeit und wenn es merkt, dass der Mensch, der ja nun mit diesen Tieren lebt oder interagiert, offen ist und zuhört und auch hier und da mal die Wünsche auch respektiert oder, ähm, ja, sich einfach, einfach Sorge trägt, dass es den Tieren gut geht, dann zeigen die auch ihren Charakter.
Angelina Kirsch: Und das finde ich [00:35:00] total schön und auch bemerkenswert. Also jedes meiner Tiere hat einen ganz eigenen Charakter und, äh, ja, wenn man einfach dieses Fingerspit-äh-spitzengefühl bekommt und das lernt, einfach offen zu sein und eben sensibel zu sein für die Kommunikation, dann ist da ganz viel möglich. Und dann ist auch eine viel tiefere [00:35:20] Bindung möglich.
Angelina Kirsch: Also dieses, ja, das ist eine Katze, die macht ihr eigenes Ding und die läuft so nebenher und die will mal raus und dann will die mal essen und dann ist sie wieder weg. Das gibt's bei mir gar nicht, weil bei mir meine Tiere gerne mit mir in die Interaktion gehen und wir richtig richtige Beziehungen haben.
Angelina Kirsch: Es ist nicht so, dass die nebenher laufen und ihr eigenes [00:35:40] Leben leben und ich bin nur der Dosenöffner, sondern die, ähm, ja, die freuen sich, wenn ich nach Hause komme, kommen die und begrüßen mich. Nicht weil sie Hunger haben, sondern weil sie mich begrüßen wollen einfach, ne. Und, ähm, ja, das ist eine richtige, echte Beziehung.
Sandra Herbsthofer: Ich kann es nur unterstreichen. Was, ich finde auch dieses Kommunikationsthema einfach so spannend, weil ich kenne ganz viele Leute, die [00:36:00] irgendwie sagen: "Ah, und dann maunzt mich die Katze an und ich weiß gar nicht, was der will." Und ich, also bei meinen Katzen-
Angelina Kirsch: Mhm. -
Sandra Herbsthofer: ich weiß bei jedem Maunzer von denen, wo es gerade hakt.
Angelina Kirsch: Ja. Und tatsächlich ist es auch so: Je mehr man mit den Katzen in die Kommunikation geht und auch redet, umso mehr maunzen die. Also es gibt, ich habe auch schon ganz viele getroffen, [00:36:20] die gesagt haben: "Meine Katze maunzt nie mit mir. Die, die maunzt nie oder redet nicht mit mir." Ne? Also wenn ich Balou jetzt an-ansprechen würde und würde sagen: "Na", dann macht der , also, ne, dann antwortet der auch.
Angelina Kirsch: Und da habe ich gesagt: "Ja redest du denn mit deiner Katze?" "Ja, nee, wieso? So, warum? Ist doch eine Katze." Ich sage: "Rede mal mit der, dann fängt die auch an, mit dir zu reden." Also [00:36:40] ja, ich, ich sehe das auch so. Wenn man sein Tier nachher kennt, dann weiß man genau, was sind die Bedürfnisse. Und das ist ja auch wichtig, um zu erkennen, fehlt ihm was, ne?
Angelina Kirsch: Ist er krank? Fühlt er sich nicht gut? Oder das ist ja auch essenziell, weil sie können nun mal nicht reden.
Sandra Herbsthofer: Wie sind die Beziehungen zu Balu und Shaky zu dir [00:37:00] unterschiedlich, ähm, wie die zu deinem Pferd?
Angelina Kirsch: Nein Englisch Na ja, was ist denn da unterschiedlich? Eigentlich wenig unterschiedlich. Ich mein, gut, ich kann mit meinem Pferd natürlich nicht auf der Couch kuscheln.
Angelina Kirsch: Das geht nicht. Ja, dann
Sandra Herbsthofer: muss vielleicht wirklich diese [00:37:20] Pipi-Langstrumpf-Lösung her, dass der
Angelina Kirsch: einzieht. Ja, Mensch, das müsste eigentlich passieren. Ähm, aber ich glaube, wenn der echt, wenn der hier wäre, dann würde er auch mit auf die Couch kommen, ehrlich gesagt. Also es unterscheidet sich eigentlich ... Es unterscheidet sich nicht.
Angelina Kirsch: Ich bin genauso offen und liebevoll [00:37:40] mit, äh, meinem Pferd wie mit meinen Kartern und mit meinen Katzen. Ich, äh, oder ja, sind ja Kater, sind ja keine Katzen. Und ich kommuniziere auch genauso und sie kriegen auch beide die, äh, die gleiche Stimmlage. Ähm, ja, man hat das ja einfach, ne. Irgendwann fällt man einfach in diese, in diese [00:38:00] Tierstimme, ob man will oder nicht, so ne.
Angelina Kirsch: Und mein Mann hat auch schon gesagt: „Findest du das nicht albern?" Ich sag: „Nee, ganz ehrlich, dann weiß das Tier auch, dass es gemeint ist, dass ich gerade mit ihm rede." Ähm.
Sandra Herbsthofer: Und ich finde halt auch,
Angelina Kirsch: man kann
Sandra Herbsthofer: das so selten ausleben, dieses, diese Alberne, dieses Quatschige und so weiter. Ja, genau. Und
Angelina Kirsch: ich
Sandra Herbsthofer: genieße
Angelina Kirsch: das
Sandra Herbsthofer: dann immer, wenn ich mit meinen Katzen so 'n bissl rumalbern kann, auch in so 'ner, [00:38:20] ja.
Angelina Kirsch: Ich hab auch das Gefühl, die finden das auch lustig und gut. Die merken dann ja auch, dass man gute Stimmung hat, ne. Und das finden die ja auch toll. Nee, also ich könnte nicht sagen, worin sich das unterscheidet. Meine Kater reite ich natürlich nicht, mein Pferd reite ich auch mal. Aber nee, sonst, ähm, nee, es gibt, gibt keinen Unterschied.
Angelina Kirsch: Nee. [00:38:40] Voll schön. Wenn der hier wohnen würde, würde ich ihn auch mit auf die Couch nehmen.
Sandra Herbsthofer: Wer weiß, vielleicht müssen wir uns noch mal treffen, Angeline, in einem Jahr oder so. Vielleicht ändert sich ja eure Haushofsituation und dann, ähm, ist das möglicherweise möglich.
Sandra Herbsthofer: Wir sind schon fast am Ende. Ich hab noch ein paar schnelle Fragen an dich. [00:39:00] Mhm. Ähm, ist der Satz, „Im nächsten Leben werde ich Kater", einer, mit dem du relaten kannst? Ist das was, was du dir vorstellen könntest, so mal 'n Leben, Leben als Katze?
Angelina Kirsch: Ja, könnte ich mir schon vorstellen. Ähm, wobei ich hätte, glaube ich, ein Problem mit der ganzen Kotzerei.[00:39:20]
Angelina Kirsch: Man sagt ja immer, wer Katze sagt, muss auch Kotze sagen und die müssen halt einfach auch ihr Fell loswerden. Das verstehe ich schon, aber damit hätte ich ein Problem, ehrlich gesagt. Äh, aber ansonsten wäre ich auch gerne mal 'ne Katze, ja.
Sandra Herbsthofer: Hast du 'ne Lieblingskatze aus der Popkultur oder aus dem Film oder aus dem Kinderbuch oder so was?[00:39:40]
Angelina Kirsch: Eine Lieblingskatze? Hm. Gute Frage. Also ich war früher ein ganz großer Garfield-Fan. Fand ich super. Das Ding mit der Lasagne konnte ich absolut verstehen. Ich liebe auch Lasagnas und Nudeln im Allgemeinen. Ähm, ja, Garfield, der würde mir jetzt als Erstes [00:40:00] einfallen.
Sandra Herbsthofer: Finde ich voll spannend, weil ich finde, der ist vom Vibe her, den hätte ich dir jetzt gar nicht gematcht, weil du bist so 'ne bubbly, sonnige Person.
Sandra Herbsthofer: Mit so einer ganz positiven Ausstrahlung und Garfield ist ja so ein knatschiger, ähm-
Angelina Kirsch: Das stimmt.
Sandra Herbsthofer: Grumpy
Angelina Kirsch: Character. Aber
Sandra Herbsthofer: das ist
Angelina Kirsch: ja auch manchmal niedlich. Ja, ich glaube, man würde mich als Erstes mal [00:40:20] irgendwo bei den, bei diesen Aristocats da irgendwo, äh, verbuchen. Aber eigentlich fand ich, finde ich dieses Grumpy von Garfield finde ich auch irgendwie lustig.
Angelina Kirsch: Also irgendwie finde ich das lustig, den die ganze Zeit so: „Ach, komm schon. Ach, komm schon.„ So ein Projekt zum Knacken.
Sandra Herbsthofer: Ich wollte gerade sagen, vielleicht ist [00:40:40] das so ein Rettungsprojekt oder so und dann liebt er am Ende, liebt er Montage. Nach so einem Monat mit dir liebt er Montage. Ja,
Angelina Kirsch: genau. Stimmt.
Sandra Herbsthofer: Ähm, die letzte Frage in diesem Podcast ist, äh, immer dieselbe.
Sandra Herbsthofer: Der letzte Teil ist eine Katzennamenbörse. Ich verschenke hier im Podcast Katzennamen an [00:41:00] Personen, die jetzt gerade zuhören und irgendwie, äh, vorhaben, sich eine Katze zuzulegen und Inspiration brauchen für einen Namen. Ähm, hast du einen parat, den du verschenken willst?
Angelina Kirsch: Hm. Da fällt mir ein Name ein, der eigentlich gar nicht mein Name ist, sondern der Name von [00:41:20] einem Kater, den meine Mama mal hatte ganz früher.
Angelina Kirsch: Und der hieß Purki. Und das fand ich ganz süß, weil Katzen, die schnurren ja auch so und das klingt ja so purr, purr, ne. Und dann dachte ich so: „Ach Mensch, Purki, ja, das passt. Also ich würde den Namen Purki verschenken.
Sandra Herbsthofer: Wenn du jetzt zuhörst und, ähm, dir eine Katze, äh, [00:41:40] zulegen willst, die Purki heißt, dann melde dich doch und schick uns ein Foto und ich leite das dann gerne an dich weiter, Angelina.
Angelina Kirsch: Oh ja.
Sandra Herbsthofer: Angelina, danke, dass du da warst und mit dir, mit mir über, äh, deine, deinen tollen tierischen Haushalt gesprochen hast. Ich schick viele Grüße an dich und an Balu und an Shakey, äh, und an [00:42:00] dein Pferdchen, äh, Flaumi.
Angelina Kirsch: Danke. Ja, Flaumi. Genau, danke schön. Hat mir richtig viel Spaß gemacht.
Sandra Herbsthofer: Danke schön. Danke fürs da, fürs ähm, fürs Vorbeikommen, wollte ich sagen, aber wir hören uns ja digital.
Sandra Herbsthofer: Ich finde
Angelina Kirsch: trotzdem, wir
Sandra Herbsthofer: waren irgendwie
Angelina Kirsch: beisammen. Aber trotzdem. Genau.[00:42:20]
Sandra Herbsthofer: Das war Cat People, der Podcast mit Miau Faktor. Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann teilt sie direkt mit euren katzenbegeisterten Freunden und bewertet sie in eurer Podcast-App. Alle Infos zu dieser Folge findet ihr in den Show Notes. Wenn ihr Cat People unterstützen [00:42:40] wollt, dann könnt ihr das auf Patreon.
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